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Thursday, April 2, 2015

Die Posse um den Germanwings-Crash - immer das gleiche Muster

Thema: Germanwings
pravda-tv
30.März 2015

Liebe eingebettete Journalisten, liebe Schlapphüte.
Es reicht nun. Wirklich!


Die tragfesten “Brücken” der trans-atlantischen Gemeinde in den Medienzirkus sind bekannt. Wie gut die speziellen Verbindungen – gerade auch die der NATO-Militärs – in die Chefetagen des multimedialen Wahrheitsministeriums funktionieren haben die Sonderbehandlungen der Fälle TWA800, Swissair111, 9/11, MH370 und MH17 zur Genüge unter Beweis gestellt.

RT Korrespondent Ilya Petrenko traf sich mit dem Zeugen dessen Aussagen willentlich von einem Reuters-Journalisten ins Gegenteil verkehrt und teilweise komplett erlogen wurden. Die offiziellen Untersuchungen zu MH-17 sind noch immer in Gange und die Ermittler appellieren an die Medien nicht über den Absturz zu spekulieren. Leider ist der Fall, wie der von Reuters, kein Einzelfall, sondern reiht sich in eine Fülle von vorherigen Artikeln ein. RT fasst die spekulativen und erlogenen Meldungen der Vergangenheit zusammen.

Alles Flugzeugunglücke. Alle Entführungs- und/oder Abschussverdächtig. Alle, wer mag kann es selbst recherchieren, im Dunstfeld von CIA/Mossad/NATO-“Diensten” zu Fall gekommen. Und stets funktionierten unsere “Qualitätsmedien”. Brillierten durch Abwesenheit. Blendeten verdächtiges oder gar das Offensichtliche aus. Oder zeichneten den oder die Übeltäter in einer Überschärfe, die bereits aufdringlich wirkt. Belästigend. Unangenehm.

Osama bin Laden, der moderne Lee Harvey Oswald, ist ein Beispiel. Der “Ivan”, am Pranger in Form eines schlechtrasierten russischen Rebellen, im Sommer 2014 in der Ukraine, ein anderes. Und jetzt, heute, erlebt ein deutscher CoPilot seine “Überzeichnung”. Wieder in einem aero-nautischen Katastrophen-Moment, da NATO & Co. geradezu panisch bemüht sind, den Blick ihres Fußvolks auszurichten. Wegzureissen von dem, was auf der Hand liegt.

Ein Passagierflugzeug läuft Amok, fährt einen Geisterflug, in dem es sich nicht mehr anfunken lässt. Militärjets steigen auf. Und gerade als sie ihr Zielgebiet erreichen, macht es Boom-Boom. Zweimal. Die Mirage wenden ab. Zurück bleiben Kleinsttrümmer in weiter Strecke. Was ist hier wohl passiert? Die Frage ist simpel. Sie wirft sich uns inklusive der Antwort an den Hals wie eine Nutte auf Entzug. Dass es die Medienlandschaft tatsächlich schafft, hier wegzublenden und die Täter zu schützen zeigt ihre Chuzpe, ihre Käuflichkeit, ihre Rolle im “System”.

Dass die New York Times als Vorzeigeblatt westlicher “Medienkultur” aber auch noch die Frechheit besitzt, einem Vertreter aus der Rubrik “Hauptverdächtig”, einem anonymen französischen Armeeangehörigen ein Forum zu bieten, mit dem Finger auf jemand anderen zu zeigen, macht sprachlos. Dass die deutschen Lizenmedien sich anhängen, nicht. Auch dass “unsere” Schlapphuttruppe im bestehenden Bündnisfall ihren “Dienst” tut, daß man Beweise produziert, ist nichts neues. Die Verbindung Politik-Presse-Polizei ist – leider – nicht nur in Bananenrepubliken eng, oder bei Putin. Die Uhren gehen hierzulande nicht anders.

Nur: Man kann eine Uhr mit britischem Understatement tragen. Bescheiden. Sodaß man ihr Ziffernblatt gerade noch erkennen kann. Das macht Eindruck. Es überzeugt. Wedelt man seinem Gegenüber jedoch ständig mit dem Handgelenk vor der Nase herum, lässt man gar einen Kuckuck aus dem protzigen Chronometer springen, dann, liebe Journalisten, reicht es. Es ist genug. Der Schuss geht nach hinten los. Aktuell könnte genau das passieren, wenn Ihr weitermacht, weiterfuchtelt mit Euren Kukucksuhren. Und das Täterbild, Euer gewünschtes Täterbild, bzw. das Eurer Einbläser noch weiter überdehnt. Noch mehr Leser werden Euch abspringen, einfach weil Eure Glaubwürdigkeit dahin ist.

Geht davon aus, dass nicht wenige Abonennten Eure Behauptung, GermanWings stelle Piloten ein, die über ein gehöriges Mass an Sehschwäche verfügen, nicht blind glauben. KEINE Fluggesellschaft tut das. Sie prüfen Ihre Belegschaft laufend auf deren körperliche und mentale Belastbarkeit. Und, Achtung: Sie schicken diese für die Tests nicht zu Fielmann. Sie tun es tatsächlich selbst. Und, noch einmal Achtung: Sie haben bei Andreas Lubitz keine Ausnahme gemacht. Er wäre nicht geflogen, wenn seine Sehkraft eingeschränkt gewesen wäre. Er hätte es nicht verstecken können. Und er hätte vermutlich auch die unterstellten Depressionen schwer geheimhalten können. Nicht wenn sie die Ausmasse hatten, die ihr ihm zuschreibt. Konntet Ihr, liebe Journalisten, es nicht einfach bei der Diagnose “depressiv” bewenden lassen? Nein, für einen echten Kamikazeflug muss es schon etwas mehr sein: “Sehr depressiv”. “Suizidal depressiv.” “Klinikeinweisung”. “Stationär”. Dazu Medikamente. “Jede Menge Medikamente”. “Ein Arsenal an Medikamenten”. Inzwischen sind wir bei einem Sortiment angelangt, das meinen Apothekerfreund – er wohnt zugegebenermassen auf dem Land – vor Neid erblassen lässt.

Dann die Sache mit der Krankschreibung. Auch hier einfach zuviel des Guten. Reicht denn eine Krankschreibung vor 6 Wochen nicht? Nein, es muss eine aktuelle sein. Am Tag des Unglücks nicht nur halbblind sondern auch noch krank. Hochdepressiv. Während zu Hause die Krankmeldung auf dem Schreibtisch liegt. Gottlob hat man sie noch gefunden. Sie passt einfach zu gut in unser Täterbild. In unser Stroybord, nicht wahr? Dafür meine Anerkennung. Aber vergesst nicht, der eine oder andere Leser wird auch hier stutzig werden. Denn, vorausgesetzt die Geschichte stimmt überhaupt: Wer zum Arzt geht sucht Heilung, er will seinen Zustand ändern. Er hat keineswegs aufgegeben und abgeschlossen mit seinem Leben. Das gleiche gilt für einen Menschen, der sich gerade zwei Autos zulegt. Ein neues Gefährt macht Laune, es vermittelt “Lust for Life”. Ist Euch aufgefallen, oder?

Habt ihr deshalb die Meldung hinterhergesetzt, die Freundin, für die eines der Gefährte bestimmt war, habe sich von Andreas L. getrennt? War das der Grund? Hat ihr das Auto nicht gefallen? Hat die Farbe nicht gepasst? Ihr müsst auch das bitte noch erklären. Schreibt dass sein Wagen schwarz war! Schreibt, daß er zu einem Volvoklassiker gegriffen hat, dem bekannten “Schneewittchensarg”. Interviewt für uns einen Psychologen, der das dann für Eure Restleser analysiert. Und dann macht Schluss mit dem Täterframing.

Ein für allemal. Es reicht nämlich. Wirklich.

Literatur:
Flug MH370: Die Geheimdienstspur von Wolfgang Eggert
Gekaufte Journalisten von Udo Ulfkotte
Die MH17-Falle von Wolfgang Eggert
Quelle: Wolfgang Eggert
Mit freundlicher Genehmigung von pravda-tv.com


» der Kommentar des Blogschreibers «
Meldung von Associated Press am 25. März 2015: "Der französische Präsident Francois Hollande sagte, das Gehäuse des Flugdatenschreiber wurde unter den verstreuten Trümmerteilen gefunden, aber ohne Speicherkarten, die 25 Stunden an Information über die Position und den Zustand von fast allen wichtigen Teilen des Flugzeugs aufzeichnen."
Ja wer könnte denn ein Interesse daran haben, dass die nie gefunden werden?
Die Nachbarn und Angehörigen des Co-Piloten bestimmt nicht.



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Wednesday, November 26, 2014

Israel finanzierte IS-Verbündete

Thema: Terror

Die im Iran aktive pakistanische Terrorgruppe Jundallah wurde jahrelang vom israelischen Geheimdienst Mossad finanziert, doch auch der amerikanische US-Geheimdienst CIA mischte mit. Am Montag schwor sie Israels Todfeinden Gefolgschaft.


ISIS Screenshot
Die Berichte aus Pakistan klangen erstaunlich: Abgesandte der Terrormiliz Islamischer Staat hätten sich vergangene Woche mit den Führern von Jundallah getroffen, einer radikalen Terrortruppe in der Provinz Baluchistan an der pakistanischen Grenze zum Iran. In der Vergangenheit war Jundallah wiederholt durch brutale Anschläge im Iran auf-gefallen. Anfang November bekannte sich die Gruppe ausserdem zu einem Selbstmord-anschlag auf den pakistanischen Grenzposten Wagah, bei dem 65 Menschen getötet wurden.

Am Montag erklärte ein Sprecher von Jundallah dann, man habe dem IS Treue geschworen, «was immer die Pläne» der Terrormiliz seien. Bemerkenswert daran ist nicht nur, dass der IS dank Jundallah offenbar in Pakistan Fuss gefasst hat. Ebenso bemerkens-wert ist, dass Israels Geheimdienst Mossad die Terroristen jahrelang unterstützte.

Nachdem sich Jundallah wegen Meinungsverschiedenheiten 2003 von al-Qaida getrennt hatte, finanzierte der Mossad ab 2004 die Gruppe. Die israelischen Agenten reisten allerdings mit US-Pässen und gaben sich als CIA-Mitarbeiter aus – um den Eindruck zu erwecken, Washington stehe hinter den Jundallah-Terroraktionen im Iran.

Jundallah tötete Frauen und Kinder im Iran

Unter anderem tötete ein Jundallah-Selbstmordattentäter 2009 in der ostiranischen Stadt Zahedan in einer Moschee 23 Menschen, darunter Frauen und Kinder. Als Teheran 2009 den Jundallah-Führer Abdolhamid Rigi fasste, erklärte er in einem Interview vor seiner Hinrichtung, die USA hätten der Gruppe 2004 rund 100’000 Dollar ausgehändigt und versprochen, «uns alles zu geben, was wir brauchen». Schon 2007 hatte der US-Fernsehsender ABC behauptet, die CIA stünde hinter Jundallah und damit hinter den Terroranschlägen der Organisation im Iran. Der Dienst hatte daraufhin ungewöhnlich scharf dementiert: «Der Bericht über die angeblichen CIA-Aktionen ist falsch.»

2010 setzte das amerikanische Aussenministerium Jundallah auf die Liste von Terrororganisationen. Auf eine entsprechende Anfrage des «Wall Street Journal» erklärte das Washingtoner Aussenamt, die USA hätten Jundallah «niemals unterstützt». 2012 lüftete der amerikanische Journalist Mark Perry in einem Beitrag in der Zeitschrift «Foreign Policy» endlich das Geheimnis der Jundallah-Hintermänner: Unter Berufung auf sechs ehemalige und aktive US-Geheimdienstmitarbeiter sowie eine Serie von Memoranden enthüllte Perry, dass Jundallah seit 2004 vom Mossad unterstützt wurde.

Die israelische Operation im Iran unter falscher Flagge hatte sowohl im CIA-Hauptquartier in Langley nahe Washington als auch bei der Regierung Bush für erheblichen Ärger gesorgt. Die Israelis hätten sich «keinen Deut darum geschert, was wir dachten», zitierte Perry einen CIA-Mitarbeiter. Unter anderem trafen sich die Israelis in London unter den Augen von CIA-Agenten mit Jundallah-Kontaktpersonen. Als Berichte über die Mossad-Aktion das Weisse Haus erreichten, sei Präsident George W. Bush «explodiert», so ein US-Geheimdienstmitarbeiter zu Perry.

Jundallah-Anführer zweifelte an US-Unterstützung

Wütend war Bush nicht nur, weil die tödlichen Anschläge im Iran den Eindruck erweckten, Washington agiere im Verein mit Selbstmordattentätern und radikal-islamistischen Gruppen. Jundallahs Aktionen gefährdeten überdies die delikaten Beziehungen zwischen Washington und Islamabad: Die Pakistaner hatten kein Interesse daran, dass von ihrem Territorium aus Terroraktionen gegen den Iran verübt wurden.

Allerdings schien die Jundallah-Spitze zu diesem Zeitpunkt selbst zu bezweifeln, dass ihre Financiers und Auftraggeber wirklich in Washington sassen. 2010 wurde auch Abdolhamid Rigis Bruder Abdolmalek von den Iranern gefasst und wie jener hingerichtet. Zuvor sagte er iranischen Medien, er habe sich 2007 in Marokko mit den Geldgebern getroffen, sei sich jedoch nicht sicher gewesen, ob es sich «um Amerikaner unter dem Deckmantel der Nato oder um Israelis gehandelt habe». Zehn Jahre nach dem Beginn der Mossad-Operation in Pakistan hat Jundallah jetzt Israels Todfeinden den Treueeid geleistet.
Quellen: PRAVDA TV/Reuters/Newsnet/tagesanzeiger.ch vom 20.11.2014
Mit freundlicher Genehmigung von pravda-tv.com

Lesen Sie bitte auch hier:
http://internetz-zeitung.eu/index.php/2153-snowdon-der-chef-von-isis-bagdadi-wurde-vom-mossad-ausgebildet

Wednesday, November 20, 2013

Saudi-Arabien und Israel schmieden Angriffsplan gegen Iran – „Sunday Times“

Thema: Atomstreit mit Iran
Nachrichten, die man in deutschen Mainstreammedien vergeblich sucht

MOSKAU, 17. November (RIA Novosti).
Die israelische Auslandsaufklärung Mossad entwickelt in Kooperation mit ihren saudischen Kollegen einen Angriffsplan gegen iranische Atomobjekte für den Fall, dass die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm erfolglos enden, berichtet die britische Wochenzeitung „The Sunday Times“.


Die Israelischen Luftstreitkräfte. (Archivbild)
© RIA Novosti. Die israelische Luftwaffe
Israel und Saudi-Arabien haben ein gemeinsames Interesse daran, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen kommt, heißt es im Bericht.

Riad soll bereits für einen Angriff auf den Iran der Nutzung seines Luftraums durch die israelische Luftwaffe zugestimmt haben.

Außerdem seien die Saudis bereit, den israelischen Transportflugzeugen, Hubschraubern und Drohnen die notwendige Hilfe zu erweisen, sollte es zu einem solchen Kampfeinsatz kommen, schreibt die Zeitung weiter mit Hinweis auf Diplomatenkreise.

Riad gibt zu dem Bericht, der sowohl von israelischen als auch von arabischen Medien zitiert wird, vorerst keinen Kommentar ab.

Die nächste Gesprächsrunde der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands mit dem Iran ist für den 20. November in Genf anberaumt worden. Es ist nicht auszuschließen, dass ein gewisses zeitweiliges Abkommen mit Teheran bereits in dieser Etappe unterzeichnet wird.


Im Sommer 2012 hatte Saudi-Arabien erklärt, es werde jedes israelische Flugzeug abschießen, das den saudischen Luftraum bei einem eventuellen Überraschungsangriff auf den Iran zu durchfliegen versucht.
Der Westen verdächtigt Teheran, unter dem Deckmantel der zivilen Forschung Atomwaffen zu entwickeln. Der Iran streitet die Vorwürfe ab.

Die Karte in groß gibt's hier: http://de.ria.ru/infographiken/20120418/263388988.html

mehr zum Thema
noch am 09.08.2012 hieß es bei ria Novosti:

Saudi Arabien droht mit Abschuss israelischer Flieger im Falle einer Attacke gegen Iran


MOSKAU, 09. August (RIA Novosti).
Die Staatsführung von Saudi-Arabien hat Israel über ihre Absicht in Kenntnis gesetzt, die israelischen Militärflugzeuge abzuschießen, sollten diese über den saudischen Luftraum in Richtung Iran fliegen, schreibt die israelische Zeitung „Yediot Ahronoth“.

Diese Benachrichtigung ist laut der Zeitung über Mitarbeiter der Administration des US-Präsidenten bei den jüngsten Verhandlungen mit ranghohen israelischen Politikern in Jerusalem übermittelt worden.

Dies könnte bedeuten, dass die USA negativ gegenüber den israelischen Plänen eingestellt sind, eine einseitige militärische Aktion gegen den Iran auszuführen, und nun versuchen, die israelische Führung von diesem Schritt abzuhalten, schreibt die Zeitung. Zugleich wird darauf verwiesen, dass der israelische Luftangriff auf den Iran auch über den irakischen Luftraum unternommen werden könnte.

Zuvor hatte der israelische Premier Benjamin Netanjahu bei einem Treffen mit US-Verteidigungsminister Leon Panetta erklärt, dass die internationale Völkergemeinschaft im Interesse einer friedlichen Regelung des iranischen Nuklearproblems innerhalb kürzester Zeit den Iran davon überzeugen muss, dass es sich bei der Gewaltandrohung um keine leeren Worte handle. In einem Interview für das israelische Fernsehen teilte Netanjahu kürzlich mit, er habe noch keinen Beschluss über eine solche Operation angenommen. Zugleich betonte er, dass die Frage im Zuständigkeitsbereich von Politikern und nicht von Militärs liegt, die laut Medien nicht alle die Meinung teilen, dass ein solcher Schlag zweckmäßig wäre.


Wednesday, May 22, 2013

Israel bevorzugt "Teufel" Assad in Syrien

Auch dieser Beitrag gehört zur Aufklärungsreihe:
Manipulation und Volksverarschung

t-online.de
18.05.2013, 13:51 Uhr | AFP

baschar-al-assad-syrischer-diktator
Baschar al-Assad regiert Syrien mit harter Hand (Quelle: Reuters)
Israel ist das Assad-Regime in Syrien immer noch lieber als ein von anti-israelischen Islamisten beherrschtes Nachbarland. "Lieber einen bekannten Teufel (Assad), als unbekannte Dämonen, wenn Syrien im Chaos versinkt und sich dort Extremisten aus der ganzen arabischen Welt breitmachen", zitierte die britische Tageszeitung "The Times" einen ungenannten israelischen Geheimdienstoffizier.
 
Allerdings gibt es in Israel auch Stimmen, die sich einen Sturz von Machthaber Baschar al-Assad wünschen, weil Israels Erzfeind Iran dann seinen einzigen Verbündeten in der Region verlieren würde.

Israel bombardiert Ziele in Syrien
Israel hat zwar wiederholt seine Neutralität in dem innersyrischen Konflikt betont. Medienberichten zufolge hat es aber seit Jahresbeginn auch schon mindestens dreimal Ziele in Syrien bombardiert, um vermutete Waffenlieferungen an die mit dem Iran verbündete südlibanesische Schiitenmiliz Hisbollah zu stoppen.

Der ungenannte israelische Geheimdienstoffizier äußerte sich relativ ungerührt über das Blutbad im Nachbarland mit rund 80.000 Toten in zwei Jahren: "Besser sie (die syrischen Konfliktparteien) sind damit beschäftigt, sich gegenseitig zu bekämpfen, als dass sie sich gegen uns wenden".

Geschwächter Assad wäre am besten
Am günstigsten für Israel und die Region sei es, wenn Assad zwar geschwächt werde, aber an der Macht bleibe.
Quelle: AFP

Das ist aber seltsam.
Erst ist er der Teufel in Menschengestalt, der unbedingt beseitigt werden muss. Dann, nachdem bekannt geworden ist, wer sich alles hinter den "Aktivisten", Freiheitskämpfern", "Rebellen", kurz: dem vom Westen unterstützten, verbrecherischen Gesindel verbirgt, ist Er und sein ganzes Assad-Regime ihnen auf einmal doch lieber.

Fla-Raketen-System S-300 © RIA Novosti. Kirill Braga
 

 Zu allem Überfluss haben die Russen jetzt auch noch ihr Fla-Raketen-System S-300 nach Syrien geliefert, womit sie verhindern wollen, dass eine Flugverbotszone in der Region eingerichtet wird. Ausserdem ist Russland gerade dabei einen Mittelmeer-Flottenverband aufzustellen, der zur Sicherheit in der Region beitragen soll.
Wirklich, sehr seltsam.


Einige Kommentare
von der t-online-Seite

Manfred
Assad ist heute der "Teufel"? Vor 2012 gab es kaum Kritik der Westmedien an der syrischen Regierung. Assad war allseits akzeptiert. Wieso plötzlich dieser Sinneswandel? Ganz einfach: die Kräfteverhältnisse im Nahen Osten haben sich derart verschoben, dass die USA nun die Kontrolle über Syrien benötigen. Der "Teufel" ist nicht Assad-der wahre "Teufel", das sind die US-Eliten, die vor fast nichts zurückschrecken, um Syrien zu kassieren. Werden russ. Raketen den "Teufel" abschrecken? Hoffen wir es.

Ariel
Teufel und Verbrecher sind diejenigen, die den syrischen Terroristen Waffen liefern und dadurch 70000 Tote Menschen zu verantworten haben. Ein "Gottesstaat Syrien" wird der Welt und besonders Israel noch mehr Kummer bereiten.

didi1966
Bin seit 23 Jahren beruflich in der ganzen Region unterwegs, von Marokko
über Tunesien, Libyen, Ägypten ,Syrien ,Jordanien Saudi, Kuwait die Emirate bis zum Jemen. Eines könnt ihr mir glauben, mit den Diktatoren herrscht mehr Ruhr in der Region, den die halten die Islamisten im Griff.
Beste Beispiele für Demokratie haben z.B. die Ägypter geliefert, haben auch eine Diktator gewählt, halt einen Islamistischen.

VOLKER+
@ Manfred, ein dümmerer und primitiverer Kommentar zu dieser Thematik ist kaum möglich es ist doch der pure Antiamerikanismus, der aus den Zeilen springt.

Hans
Der ganze nahe Osten wird ein Schlachtfeld sollte man gegen Assad vorgehen und somit den Taliban den Weg ebnen. Das Ganze hat in Afghanistan schon so gut geklappt aber irgendwie ist der Westen (dessen Politiker) in solchen Dingen lern-resistent.

Spartacus
Syrien und Assad hatten dem Westen absolut nichts getan. Es ist nun die Frage, woher die sog. "Kämpfer" stammen und wer sie ermuntert und ausgerüstet hat, Syrien zu ruinieren und eine Marionettenregierung, in wessen Namen eigentlich, zu installieren. Und wenn vom Teufel die Rede ist, da müssen wohl mehrere ihr Unwesen treiben, aber kommt’s dann auf 70.000 Tote (Zynismus) an?

Realo
Sämtliche Regierungswechsel in der islamischen Welt, egal ob durch die USA oder innere Unruhen herbeigeführt, haben nur instabile Regierungen, neues Elend, Terror und Unterdrückung für die Menschen dort gebracht. Der Islamische Frühling ist ein Flopp und eine Spielwiese für islamische Terroristen geworden. Für Israel kann das durchaus zum Problem werden, einfach schon deshalb, weil die Israelis in der Minderheit sind und die Verteidigung immer mehr Geld kosten wird.