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Thursday, November 9, 2017

change.org - Yes! Hendricks legt sich gegen Glyphosat fest

Sven Giegold & Martin Häusling hat gerade ein Update zur Petition Bundesregierung: Stoppt die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat! veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

Yes! Hendricks legt sich gegen Glyphosat fest

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, morgen erwarten wir die entscheidende Abstimmung über Glyphosat in Brüssel. Dazu haben wir mit unserer Petition einen erfreulichen Zwischenerfolg. Eure vielen E-Mails an Barbara Hendricks haben Wirkung gezeigt. Erstens hat sie sich bei uns gemeldet und sich beschwert, dass es so viele waren (wirklich!). Vor allem jedoch hat sie sich öffentlich festgelegt...
Vollständiges Update lesen
Change.org  ·  548 Market St #29993, San Francisco, CA 94104-5401, USA

Friday, June 3, 2016

Umweltinstitut - Glyphosat-Krimi: Showdown in Brüssel ++ TTIP-Verhandlungen geraten ins Stocken ++ Gerhard Polt und die Atom-Steuer

 
Donnerstag, 02.06.2016
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Glyphosat-Krimi: Showdown in Brüssel
 
 
 
Glyphosat: EU-Kommission will Mini-Verlängerung
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,
der Politkrimi um den Unkrautvernichter Glyphosat geht weiter: Schon kommenden Montag will die EU-Kommission über einen neuen Vorschlag abstimmen lassen: Sie plant, die aktuelle Zulassung um weitere 12 bis 18 Monate zu verlängern. Die endgültige Entscheidung über die eigentliche Wiederzulassung wäre damit erneut vertagt – und Glyphosat weiterhin allgegenwärtig.
Offiziell heißt es aus Brüssel, man wolle so Zeit gewinnen, um noch eine Bewertung der Europäischen Chemikalienagentur einzubeziehen. Doch die Fakten liegen längst auf dem Tisch: Glyphosat ist eine Gefahr für Mensch und Natur und muss endlich vom Markt genommen werden!
Aus gutem Grund scheiterte die EU-Kommission deshalb schon zweimal mit dem Versuch, unter den Mitgliedsstaaten eine qualifizierte Mehrheit für die Wiedergenehmigung zu organisieren. Wir werten den neuen Vorstoß der Kommission deshalb als Akt der Verzweiflung, um doch noch irgendwie eine Zustimmung der Mitgliedstaaten zu bekommen.
Jetzt kommt es auf Bundesumweltministerin Hendricks an: Sie darf die Kommission nicht mit dem Versuch durchkommen lassen, einfach so lange Abstimmungen anzusetzen, bis ihr das Ergebnis passt. Verhindert sie weiterhin ein deutsches "Ja", steht Glyphosat vor dem Aus – eine historische Chance! Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden, wie es im Politkrimi um Glyphosat weitergeht.
 
 
 
TTIP-Verhandlungen geraten ins Stocken
 
 
 
Foto: Bundesregierung/GüngörBei den TTIP-Verhandlungen streiten die EU-Kommission und die US-Regierung jetzt öffentlich: Sie werfen sich gegenseitig vor, sich in den Verhandlungen nicht zu bewegen.
EU-Agrarkommissar Hogan distanzierte sich von dem Plan, die Verhandlungen noch in diesem Jahr abzuschließen. Und die USA werfen den europäischen Verhandlungsführern vor, Fortschritte im Bereich Landwirtschaft und Lebensmittel zu blockieren.
Bedeutet dies das Ende von TTIP? Nein, zumindest noch nicht. Das erklärte Ziel, die Verhandlungen noch 2016 zu beenden war von Anfang an nur ein PR-Gag und heftige Streits sind in Verhandlungen üblich, um den Preis für Kompromisse hochzutreiben.
Bei einem Treffen Ende Juni sollen nun die Mitgliedsstaaten der EU das Verhandlungsmandat für TTIP erneut bestätigen. Diese Bekräftigung für ihren Kurs wird die Kommission bekommen. Doch sie weiß nicht, wie sie weitermachen soll. Denn Kompromisse mit den USA machen und zugleich Mehrheiten für TTIP organisieren wird immer schwieriger.
Das ist der Erfolg unserer Kampagnen gegen TTIP: Gemeinsam haben wir verhindert, dass das Abkommen verhandelt wird, ohne dass es jemand mitbekommt. Wenn wir so weitermachen, können wir auch verhindern, dass es abgeschlossen wird!
 
 
 
Gerhard Polt: Fünffache Atomsteuer statt Champanninger-Steuer!
 
 
 
Gerhard Polt zur BrennelementesteuerDie CDU/CSU will die Brennelementesteuer auf Atomkraft abschaffen. Skandalös, finden auch Gerhard Polt und die Well-Brüder, die uns ein selbstgedrehtes Protestvideo geschickt haben. Sie würden höchstens die "Champanninger"-Steuer abschaffen – und die Brennelementesteuer stattdessen verfünffachen!
Teilen Sie unser Video mit Ihren Freunden und Bekannten, damit unsere Kampagne gegen die Abschaffung der Atomsteuer noch stärker wird!
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Friday, May 13, 2016

Jetzt geht's der Kohle an den Kragen ++ Glyphosat stoppen? Hendricks und Schmidt haben es in der Hand!

 
Donnerstag, 12.05.2016
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Jetzt geht's der Kohle an den Kragen!
 
 
 
Protest gegen Kohle, Bild: Ruben Neugebauer, Campact
 
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,
in der Lausitz geht es um etwas: Klimagerechtigkeit oder Klimawandel, Raubbau an Natur und Heimat oder nachhaltige Zukunftsperspektiven. Schon seit vielen Jahren kämpfen die Menschen vor Ort gegen das zerstörerische Geschäft mit der Kohle in ihrer Region. An Pfingsten ist die Lausitz Schauplatz von Protesten der Anti-Kohle-Bewegung. Menschen aus ganz Deutschland fordern hier den Kohleausstieg als Konsequenz aus dem Pariser Klimavertrag.
Als Teil eines breiten Bündnisses ruft das Umweltinstitut am Pfingstsamstag zu einer bunten Anti-Kohle-Demo auf. So zeigen wir: Unser Widerstand ist breit, er kommt aus der Mitte der Gesellschaft!

Auf der KippeMensch und Natur "auf der Kippe":
Welche weitreichenden Auswirkungen der Kohleabbau auf die Menschen in der Lausitz und die lokale Umwelt hat, zeigt auch der kürzlich erschienene Dokumentarfilm "Auf der Kippe". Das Filmteam um Marco Kühne hat die Landstriche besucht, die neuen Tagebau-Gebieten zum Opfer fallen sollen und die Betroffenen begleitet. Zu Wort kommt dabei auch unsere Energie-Referentin Franziska Buch.

Werden Sie jetzt Fördermitglied und erhalten Sie den Film von uns als Dankeschön!
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Glyphosat stoppen? Hendricks und Schmidt haben es in der Hand!
 
 
 
Bauer spritzt Pestizide, Bild: fotolia
 
Nächste Woche fällt die Entscheidung über die Wiederzulassung des Ackergifts Glyphosat in Europa. Jetzt wurde uns die Beschlussvorlage der EU-Kommission zugespielt: Glyphosat soll für ganze neun Jahre wiederzugelassen werden! Auch von den Forderungen des Europäischen Parlaments, die Glyphosat-Anwendung einzuschränken, ist fast nichts übrig geblieben. Und das, obwohl Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" ist und gravierende Auswirkungen auf die Artenvielfalt hat.
Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben angekündtigt, gegen die Glyphosat-Zulassung zu stimmen. Wenn Deutschland dazu stößt, könnte das den Ausschlag für ein Verbot geben und Glyphosat würde endlich von unseren Feldern und Tellern verschwinden. Wir haben Umweltministerin Barbara Hendricks und Agrarminister Christian Schmidt deshalb in einem offenen Brief aufgefordert, bei der Abstimmung in Brüssel am 18. oder 19. Mai gegen die Wiederzulassung zu stimmen.

Lesen Sie hier unsere Analyse der Beschlussvorlage der EU-Kommission. In unserer aktuellen Meldung finden Sie auch die Links zu den Originaldokumenten.
 
 
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In den nächsten Wochen sind unsere ReferentInnen wieder unterwegs, um bei öffentlichen Veranstaltungen über verschiedene Themen aufzuklären:
Was steckt im kanadisch-europäischen Freihandelsabkommen CETA?
Di., 17.05.2016 ab 19:00 im Katholischen Bildungswerk in Freising
Glyphosat – Unser täglich Gift
Do., 19.05.2016 ab 19:00 im Reichlesaal im Augsburger Zeughaus
Mo., 23.5.2016 ab 18:00 in Hörsaal 14 (Juridicum) an der Universität Passau
 
 
 
 
 
 
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