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Monday, March 2, 2020

Studie: HIV-mutierter Coronavirus bis 1000-fach ansteckender

Hinweise auf nicht natürlichen Ursprung?
Von Roman Baudzus / Tim Sumpf28. Februar 2020 Aktualisiert: 1. März 2020 20:22

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 unterscheidet sich in entscheidenden Punkten vom klassischen SARS-Virus. Mehrere Forschergruppen bestätigten HIV-ähnliche Mutationen, die die Infektionsweise "hundert- bis tausendfach" effizienter machen – und auf einen möglicherweise nicht natürlichen Ursprung hinweisen.

Es gibt neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Struktur des neuen Coronavirus SARS-CoV-2. Demnach enthält das Virus HIV-ähnliche Mutationen, was dessen Fähigkeit, an menschliche Zellen anzudocken, bis zu tausendfach effizienter macht als SARS.

Diese Entdeckung könnte nicht nur dabei helfen zu erklären, auf welche Weise sich die Infektionen ausbreiten, sondern auch woher das Virus stammen könnte – und wie es sich am besten bekämpfen lässt.

„Bewaffnung“ aus zwei Welten

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass SARS damals in den menschlichen Körper eindrang, indem sich das Virus mit einem Rezeptor-Protein namens ACE2 in der Zellmembran verband. Erste Studien über das Coronavirus, dessen genetische Struktur zu etwa 80 Prozent mit SARS übereinstimmt, deuten darauf hin, dass SARS-CoV-2 einem ähnlichen Pfad folgen könnte.

An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass das ACE2-Protein in einem gesunden, menschlichen Körper nicht in rauen Mengen existiert. Diese Erkenntnis half in den Jahren 2002 und 2003 dabei, das Ausmaß der SARS-Epidemie in Schach zu halten. Damals infizierten sich mehr als 8.000 Menschen rund um den Globus mit SARS, fast 800 starben, so die offiziellen Zahlen der WHO.

Andere hoch ansteckende Viren, wie HIV und Ebola, nutzen zum Andocken statt ACE2 ein Enzym namens Furin. Dieses wirkt wie ein Protein-Aktivator im menschlichen Körper. Viele Proteine sind inaktiv oder befinden sich in einem Ruhezustand, wenn diese produziert werden. Anschließend findet in bestimmten Zeitintervallen eine Teilung statt, um deren verschiedene Funktionen zu aktivieren.

Mit Blick auf die Genomstruktur des neuen Coronavirus, haben Forscher der Nankai Universität in Tianjin um Professor Ruan Jishou einen Abschnitt eines mutierten Gens entdeckt. Dieses existiert nicht im SARS-Virus. Ähnliche Sequenzen sind jedoch aus HIV und Ebola bekannt. Daraus schließen die Forscher, dass SARS-CoV-2 sich in signifikanter Weise vom SARS-Coronavirus unterscheidet, zumindest bezüglich der Infektionsweise.

SARS-CoV-2 trickst menschliche Proteine aus

Weiter heißt es in der Studie, dass sich das neue Coronavirus derselben Mechanismen wie andere HIV-ähnliche Viren bedienen könne. Die entsprechende Mutation sei dazu in der Lage, eine Struktur zu erzeugen, die als Spaltstelle im Spike-Protein des neuen Coronavirus bekannt ist.

SARS-CoV-2 nutzt diese Stelle, um an die Wirtszelle anzudocken. Da dieses Protein für gewöhnlich inaktiv ist, hat die Spaltstelle die Aufgabe, das menschliche Furin-Protein auszutricksen.

In der Folge kommt es zu einer Teilung und Aktivierung des Spike-Proteins, die eine „direkte Fusion“ der Virus-Membran und der menschlichen Zellmembran ermöglicht. Im Vergleich zum einfachen SARS-Virus sei diese Bindungsmethode etwa hundert- bis tausendfach effizienter, so die Studie. Darauf aufbauend bestätigte ein Team unter Leitung von Professor Li Hua von der Huazhong-Universität der Wissenschaft und Technologie in Wuhan die zuvor entdeckten Ergebnisse.

Hua fand die entsprechende Mutation weder in SARS noch in MERS noch in Bat-CoVRaTG13, einem Fledermaus-Coronavirus. Aufgrund der hohen Übereinstimmung (96 Prozent) galt Letzteres bislang als ursprüngliche Quelle des neuen Coronavirus.

Eine unabhängige Studie von Wissenschaftlern der Universität Aix-Marseille in Frankreich wurde kürzlich im Fachjournal Antiviral Research veröffentlicht und beschreibt eine Furin-ähnliche Spaltstelle im neuen Coronavirus. Diese habe sich laut den Forschern in anderen Coronaviren nicht finden lassen.
Es bleibt die unglaubliche Frage offen, ob diese HIV-Mutation auf einen anderen, gegebenenfalls künstlichen Ursprung hindeutet.

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

Thursday, January 22, 2015

AVAAZ: Eine Entscheidung über Leben und Tod

Liebe Freundinnen und Freunde,



Die US-Regierung will Indien davon abhalten, erschwingliche Medikamente für diejenigen herzustellen, die sie am meisten brauchen: die Armen. Doch in wenigen Tagen reist Präsident Obama nach Indien und wir können ihn davon überzeugen, den Millionen Patienten, deren Leben auf dem Spiel steht, Hoffnung zu schenken. Klicken Sie, um mitzumachen!


unterzeichnen
in wenigen Tagen reist Präsident Obama nach Indien ― für Millionen von armen Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika könnte sein Besuch über Leben und Tod entscheiden. Sorgen wir jetzt dafür, dass die Ärmsten weiterhin die Medikamente erhalten, die sie brauchen.Indien stellt günstige Mittel gegen HIV, Malaria und Krebs her. Doch große Pharma-Konzerne wollen das nun stoppen, um ihre eigenen Produkte zu höheren Preisen zu verkaufen. Ihre hartnäckige Lobby hat die USA auf ihre Seite gezogen ― dort droht man sogar mit Wirtschaftssanktionen, wenn Indien sein Patentrecht nicht ändert, das Patienten vor Profite stellt. Jetzt laufen Verhandlungen über ein neues Investitionsabkommen an ― und der Druck steigt.

Sammeln wir noch vor Obamas Abreise 1 Million Unterschriften ― so können wir Indiens wichtige Rolle als "Apotheke der Armen" verteidigen und während Obamas Aufenthalt eine große Geschichte daraus machen. Dann überreichen wir unseren Aufruf zusammen mit einem vernünftigen Handelsplan, der von Experten ausgearbeitet wird und den Zugang zu Medikamenten sichert. Unterzeichnen Sie jetzt:

https://secure.avaaz.org/de/save_cheap_medicines_loc_de/?baLosfb&v=51977

Große Pharma-Konzerne behaupten, dass sie durch Indiens Patentrechte preislich unterboten und davon abgeschreckt werden, in neue Medikamente zu investieren. Doch Pharma-Unternehmen entwickeln vorrangig Medikamente für die Reichen anstatt für die Armen — und verlangen oft horrende Preise für ihre Produkte. Bei einem neuen Mittel gegen Hepatitis C kostet jede Pille momentan 1000 Dollar! Im Oktober hat Indiens Premierminister Narendra Modi bei einem Frühstück im Weißen Haus eine Aufforderung an die Geschäftsführer großer Pharma-Konzerne gerichtet: Sie sollen in erschwingliche Medikamente investieren, anstatt mit dem Gesetz zu spielen, um den letzten Tropfen aus ihren bestehenden Patenten herauszuquetschen. Doch er hat sich auch damit einverstanden erklärt, ein indisch-amerikanisches Forum für Patentrechte auf Arzneimittel zu gründen und den Entwurf einer Strategie zu veröffentlichen, mit Zugeständnissen, die amerikanische Unternehmen zu Investitionen anregen.
Als es darum ging, das Gesundheitswesen in den USA auszuweiten, hat Präsident Obama seinen Kritikern die Stirn geboten. Sorgen wir vor seiner Abreise nach Indien dafür, dass die USA, Indien und andere Regierungen diesen Moment nutzen, um Patienten vor Profite zu stellen. Unterzeichnen Sie jetzt:

https://secure.avaaz.org/de/save_cheap_medicines_loc_de/?baLosfb&v=51977

Als ein riesiger schweizerischer Pharma-Konzern die indische Regierung wegen erschwinglicher Krebsmedikamente verklagte, haben sich 50.000 Avaaz-Mitglieder aus Indien und der Schweiz dagegen ausgesprochen und die Klage wurde fallengelassen. Nun steht die "Apotheke der Welt" vor einer noch größeren Bedrohung — Zeit also, dass wir noch einmal Stellung beziehen.Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Alex, Bert, Laila, Ricken, Emma, Diego und das ganze Avaaz-Team
WEITERE INFORMATIONEN: Arzneimittelpatente: Indien bleibt Apotheke der Armen (Aerzteblatt)
http://www.aerzteblatt.de/archiv/137188/Arzneimittelpatente-Indien-bleibt-Apotheke-der-Armen
Richter schützen Apotheke der Armen (Frankfurter Rundschau)
http://www.fr-online.de/wirtschaft/novartis-indien-richter-schuetzen-apotheke-der-armen,1472780,22252354.html
Und auf Englisch:

Lasst Indien günstige Medikamente herstellen (Business Standard)
http://www.business-standard.com/article/international/let-india-make-cheap-drugs-114121300576_1.htm...

US-Indisches Forum: Zugang zu Medikamenten möglicherweise bedroht (Deccan Herald)
http://www.deccanherald.com/content/450341/india-us-panel-access-medicines.html

Harte Verhandlungen stehen an: Die USA werden dieses Jahr den Druck auf Indien erhöhen (Business Today) http://businesstoday.intoday.in/story/us-to-pressure-india-change-intellectual-property-ipr-regime/1...

Besuch in den USA: Narendra Modis Diplomatie könnte bald die Kassen klingeln lassen (Economic Times)
http://articles.economictimes.indiatimes.com/2014-10-01/news/54516935_1_ajay-banga-ceos-global-investment-radar

Investitionsabkommen hoch auf Obamas Tagesordnung (Business Standard)
http://www.business-standard.com/article/economy-policy/investment-treaty-tops-obama-s-agenda-115012000026_1.html
Ebola in Westafrika ist ein Weckruf (Al Jazeera)
http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2014/11/ebola-west-africa-wake-up-call-2014112125429230915.html


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