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Tuesday, September 17, 2013

Türkei schießt syrischen Hubschrauber ab - Syrien wirft Türkei Provokation vor

Thema: Syrien-Kriese / Türkei

Sie geben keine Ruhe, sie provozieren wo es nur geht, … und das sollen die “Guten” sein?
Sind die mit uns befreundet? Ich glaube es nicht!


Es waren zwei Meldungen. jetzt wurde eine daraus

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 16. September 2013, 23:27 Uhr |
Die türkische Luftwaffe hat einen syrischen Kampfhubschrauber abgeschossen. Der soll sich unrechtmäßig im türkischen Luftraum aufgehalten haben. Nach dem Abschuss soll der Hubschrauber auf syrisches Territorium gefallen sein. Der Pilot ist offenbar tot.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 17.09.13, 11:42 | Aktualisiert: 17.09.13, 11:45 |
Während sich die Türkei auf Selbstverteidigung beruft, ist für Syrien klar: Der Abschuss des Helikopters habe die Absichten der Erdogan-Regierung deutlich gemacht. Diese sei nur an einer gezielten Eskalation in der Region interessiert.


Wie war das noch vor nicht langer Zeit mit Erdogan und Assad?
Foto: Hürriyet Daily News AA Photo
Das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Syrien droht zu eskalieren. Türkische Kampfjets haben an der Grenze zu Syrien einen Militärhubschrauber der syrischen Luftwaffe abgeschossen.

Vizepremier Bülent Arınç sagte, dass der Hubschrauber in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Mehrere Warnungen der türkischen Luftwaffe seien missachtet worden. „Eine MI 17 ist um 14.20 Uhr Ortszeit etwa zwei Kilometer in den türkischen Luftraum eingedrungen (…) Um 14.25 Uhr wurde der Hubschrauber von der Luftverteidigung mit Raketen abgeschossen“, zitiert Haberturk Arınç.
 
Die Türkei habe sich strikt an die geltenden Einsatzregeln gehalten. Über den aktuellen Zustand des Hubschrauber-Piloten sei nichts bekannt, da der Hubschrauber auf das syrische Territorium abgestürzt sei.
 
Doch offenbar ist der Pilot getötet worden. Erste Videoaufnahmen der syrischen Opposition zeigen, dass der Hubschrauber vollkommen ausgebrannt ist. Unklar ist noch, ob der Pilot rechtzeitig sein Fallschirm betätigt hat.
 
Der Abschuss des syrischen Hubschraubers könnte auch ein Akt der Revanche sein. Denn im vergangenen Jahr wurde ein türkischer Aufklärungs-Jet von der syrischen Luftwaffe abgeschossen. Bei dem Abschuss kamen zwei Piloten ums Leben. Ankara behauptete, dass das Flugzeug sich auf einem unbewaffneten Testflug befand und in internationalen Gewässern heruntergeholt worden sei.
 
Syrien bestand jedoch darauf, dass man den Jet im eigenen Luftraum mit einer Luftabwehrwaffe und nicht via Laser gesteuerten Raketen abgeschossen hätte.

Nachdem das türkische Militär am Montag einen Kampfhubschrauber der syrischen Armee abgeschossen hat, spricht Syrien von einer „voreiligen“ Reaktion der Türkei. Der Abschuss habe nur einen Grund: Erdogan wolle eine Eskalation der Situation. So könnte ein Militärschlag auch ohne die UN gerechtfertigt werden.

Außenminister Davutoglu will den Fall nach einer genauen Untersuchung der UN und der Nato vorlegen. „Niemand wird es wagen, die türkische Grenze auf irgendeine Art und Weise erneut zu verletzen“, so Davutoglu.

Für Syrien ist der Fall allerdings klar: „Die voreilige Reaktion der türkischen Seite, vor allem, weil der Helikopter bereits auf dem Rückweg war und keine Kampfmission hatte, zeigt die wahre Absicht von Erdogans Regierung“, zitiert Reuters aus dem Statement der syrischen Armee. Die Türkei wolle gezielt eine „Eskalation der Situation an der türkischen Grenze“ herbeiführen. Der Abschuss (hier) sei ein Akt der Selbstverteidigung im Einklang mit den dafür geltenden Regeln gewesen. Wiederholte Warnungen seien nicht beachtet worden, so die Türkei.

Über den Verbleib der Piloten gibt es noch keine offiziellen Angaben. Der türkischen Zeitung Radikal zufolge sollen sich zwei Piloten mit ihren Fallschirmen gerettet haben. Jedoch sollen sie kurz darauf angeblich von syrischen Rebellen getötet worden sein.

Davutoglu traf sich am Montag mit seinen französischen, britischen und US-amerikanischen Kollegen. Die Außenminister kamen beim sogenannten P 3+1-Treffen zusammen, um die weiteren Schritte bezüglich des Syrien-Konflikts zu besprechen.

Die Einigung zwischen den USA und Russland bezüglich der syrischen Chemiewaffen wird von Davutoglu begrüßt. Für die türkische Regierung ist der Deal allerdings nicht ausreichend (mehr hier). „Die türkische Regierung hat immer noch ernsthafte Bedenken angesichts der Massaker des syrischen Regimes, die auch ohne Rückgriff auf chemische Waffen durchgeführt werden“, so Davutoglu auf dem Treffen.

Beide Berichte:
Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Kommentare

Das scheinen ja wirklich Wunderwaffen zu sein, über die die Türken verfügen. Zwei Kilometer in türkischem Luftraum und dann wird der Hubschrauber nur durch den Abschuss wieder zurück auf syrisches Gebiet geschleudert, Respekt!
Da müssen magische Kräfte am Werk zu sein.

Jetzt, wo die westlichen Kriegstreiber allem Anschein nach vorerst kein Glück mit Giftgas als Kriegsgrund haben, provozieren sie auf alle möglichen Arten.
Diesmal dürfen die Türken wieder den Anfang machen und ihren Freund reizen.
Was wurde ihnen wohl dafür versprochen?

Die meisten europäischen Medien fiebern schon lange einem Angriff entgegen, nur in wessen Auftrag? Saudi-Arabien – Katar – USA?
Hoffentlich fällt Assad nicht auf dieses diletantische Treiben rein.

Lassen wir uns überraschen, was sie sich noch alles einfallen lassen.
Die halten wohl die ganze Welt für bescheuert.



Bookface sagt:
Was an diesem Abschuss auffällt, ist die bemerkenswerte Fallrichtung des syrischen Helikopters: Über türkischem Hoheitsgebiet abgeschossen und einen Kilometer weit von der türkischen Grenze entfernt in Syrien aufgeschlagen. Es erstaunt mich sehr, dass NATO-Staaten jetzt schon Naturgesetze außer Kraft setzen können, um die Schuld für kriegerische Handlungen gegen Syrien dem Feind anzulasten.


Sammy sagt:
> Syrien bestand jedoch darauf, dass man den Jet im eigenen Luftraum
> mit einer Luftabwehrwaffe und nicht via Laser gesteuerten Raketen
> abgeschossen hätte.
Kann man sich noch immer auf YT ansehen. Die verwendeten Geschütze haben nur eine begrenzte Reichweite – die türkischen Jets waren klar in syrisches Hoheitsgebiet eingedrungen, 1 km von der Küste weg. Selbst die Absturzstelle – 9km weiter – liegt in syrischem Hoheitsgebiet. Dort hat man dann auch die Piloten auf dem Meeresgrund gefunden. Die Verletzung syrischen Luftraums hatte der türkische Präsident Abdullah Gül ggü. der Nachrichtenagentur Anatolia ja auch eingeräumt (Zitat: “Passiert öfters ohne böse Absicht, weil Jets so schnell fliegen”, na sicher, deswegen landen Jets auch immer 20km neben der Landebahn, kennt man ja!), bevor dann die NATO-Sprachregelung griff.


neousin sagt:
jetzt bloß die nerven bewahren, Assad..
das ist doch genau das, was die türken wollen, DIESEN EINEN GRUND, nachdem die giftgaslüge nimmer zieht..
dem Pilot mein allerherzlichstes Beileid, aber bitte, bitte, keine unüberlegte “Vergeltung”..

Wer einmal sehen will wie Erdogans Freunde, die vom Westen unterstützten "Freiheitskämpfer", mit dem Piloten umgegangen sind.
Ist aber nur was für wirklich starke Nerven

http://urs1798.wordpress.com/2013/09/17/edrdogans-freunde-unsere-nato-proxy-milizen-haben-einen-piloten-enthauptet-syrien-syria/

Sunday, July 21, 2013

Freie Syrische Armee: Westliche Waffen gehen an El Kaida

3 mal Thema: Unruhen in Syrien
3 mal Dinge, von denen man bei uns ganz selten was hört oder liest

MOSKAU, 18. Juli (RIA Novosti).

Die militärische und finanzielle Hilfe des Westens geht nach Worten eines Vertreters der Freien Syrischen Armee an ihr vorbei.


Unruhen in Syrien © AFP/ MIGUEL MEDINA
"Islamisten oder El-Kaida-Terroristen - egal, wie man sie nennt - sind es, die von Ländern der Region und einigen Weltmächten unterstützt werden", sagte Fahad al-Masri am Donnerstag in einem Interview des englischsprachigen TV-Senders Russia Today. "Da ergibt sich die berechtigte Frage: Warum geht die militärische und finanzielle Hilfe an die Terroristen und nicht an die Soldaten der Freien Syrischen Armee?" Es sei offenkundig, dass äußere Kräfte bestrebt seien, Syrien zu schwächen.

Im Juni hatten die US-Behörden zum ersten Mal öffentlich angekündigt, dass sie Waffen an die Opposition in Syrien liefern wollen. Grund dafür seien Informationen, wonach die syrischen Regierungstruppen Kampfstoffe gegen die Oppositionellen eingesetzt hätten, begründete Washington die Entscheidung. Das offizielle Damaskus bezeichnete diese Erklärung der USA als erlogen.
 

Al-Qaida will eigenen Staat im Norden Syriens gründen


DUBAI, 16. Juli (RIA Novosti).

Das internationale Terrornetzwerk al-Qaida will in nächster Zeit die Gründung eines „islamischen Staates“ im Norden Syriens verkünden, berichtet die arabischsprachige Zeitung „Asharq Al-Awsat“ am Dienstag unter Berufung auf die Freie syrische Armee (FSA).

Die al-Qaida-Kämpfer haben nach Zeitungsangaben vor, die gegen die syrische Armee kämpfenden FSA-Truppen mit Gewalt zu vertreiben und die Grenzübergänge an der syrisch-türkischen Grenze zu besetzen. Damit wollen die Islamisten den Zustrom von Waffen- und Munition aus der Türkei sowie die Einnahmen aus dem Ölschmuggel aus Syrien unter ihre Kontrolle bringen.
Unruhen in Syrien © AFP/ ZAC BAILLIE
Die FSA will dem Angriff bzw. der Eröffnung einer zweiten Front vorbeugen, denn beides würde die Regimegegner im Kampf gegen das Regime unvermeidlich schwächen.
Zugleich festigt die FSA ihre Stellungen in den Gebieten bzw. Objekten, wo ein Angriff der Islamisten möglich ist. Nach FSA-Angaben werden die al-Qaida-Kämpfer gleich nach dem Ende des Ramadan (8./9.August) zu aktiven Handlungen übergehen.
Vorangegangen waren Berichte, dass mit der al-Qaida verbundene Extremisten mehrere FSA-Mitglieder, darunter den ranghohen syrischen Rebellenkommandeur Kamal Hamami, getötet hätten. Bemerkenswert ist dabei, dass die Islamisten und die FSA-Gruppen früher ihre Handlungen bei Gefechten gegen die Regierungstruppen untereinander abgestimmt haben.

In den Reihen der islamistischen Gruppierungen kämpfen ausländische Söldner, die die Gründung eines Scharia-Staates auf dem Territorium Syriens als Ziel ihres Einsatzes nicht verhehlen.

Die syrischen Behörden mahnen vor dem wachsenden Einfluss der bewaffneten al-Qaida-Gruppen, darunter der sogenannten al-Nusra Front. Der syrische Außenminister Walid al-Moallem hat zuvor darauf aufmerksam gemacht, dass sich viele FSA-Einheiten der al-Nusra-Front anschließen würden.
 

Taliban schicken Kämpfer nach Syrien


MOSKAU, 16. Juli (RIA Novosti)

Wie die Agentur Reuters meldete, haben die Taliban „mehrere Hundert Kämpfer“ nach Syrien geschickt, um die Opposition zu verstärken. Darüber hinaus bekommt sie Unterstützung von Kämpfern aus Libyen, Tunesien und anderen Ländern der Region. Dass die Taliban im Syrien-Konflikt mitmischen, ist bislang nicht bekannt gewesen.

Taliban
Dem russischen Islam-Experte Georgi Engelhardt zufolge entsenden die Taliban schon seit längerer Zeit Kämpfer nach Syrien, sind damit jetzt aber erstmals an die Öffentlichkeit gegangen. „Meines Erachtens wollen sie einfach Werbung in eigener Sache machen. Ableger der al-Qaida sowie Kämpfer aus dem russischen Nordkaukasus nutzen den syrischen Bürgerkrieg, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Taliban wollen ihren Bekanntheitsgrad steigern.“ Zudem schloss Engelhardt nicht aus, dass die Ereignisse in Pakistan die Taliban dazu bewegt haben, in den Syrien-Konflikt einzugreifen. „Sie wollen demonstrieren, dass sie weltpolitisch eine Rolle spielen.“

Al Kaida - Foto: Deutsche Welle
Die Taliban und die al-Qaida seien sehr unterschiedliche Gruppierungen, ergänzte der Islam-Kenner. Sie haben dieselben Geldgeber im Hintergrund, vermutlich aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die syrischen Rebellen sind jedoch über diese „Unterstützung“ alles andere als begeistert. Die Kontroversen zwischen der Freien Syrischen Armee (FSA) und den Islamisten werden zunehmend sichtbar. Es kam sogar zu einem blutigen Zwischenfall, als der hochrangige FSA-Vertreter Kamal Hatami von Radikalen getötet wurde. „Wir haben die Taliban nicht eingeladen“, sagte Mahmud al-Hamsa vom Syrischen Nationalrat. Nach seinen Worten gibt es keine Absprachen und gemeinsamen Aktivitäten mit den Extremisten. „Mehr als 90 Prozent der Oppositionskämpfer vertreten die FSA. Auf die al-Nusra-Front entfallen höchstens fünf Prozent, aber ihre Kämpfer sind gut bewaffnet und werden ausreichend finanziert.“

Al-Hamsa macht den syrischen Machthaber Baschar al-Assad für das Auftauchen der al-Qaida- und Taliban-Kämpfer verantwortlich. „Er ist nicht in der Lage, die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Er hat die Grenzen für Abschaum aus aller Welt geöffnet. Die Hisbollah, die in Homs agiert, ist nicht gerade besser als die Taliban. Warum sind in Syrien iranische Revolutionswächter aktiv? Warum schweigen alle darüber?“ Die libanesische Hisbollah kämpft auf der Seite Assads. Der Westen forderte die libanesischen Behörden vergeblich dazu auf, die Hisbollah vor einer Beteiligung am Syrien-Konflikt abzuhalten.

Nicht zu stoppen ist auch die Hilfe aus dem Iran, wie der irakische Außenminister Hoschjar Zebari kürzlich einräumen musste. „Wir verurteilen die Waffenlieferungen über unseren Luftraum und warnen den Iran davor, haben aber keine Möglichkeiten für die Einstellung dieser Lieferungen.“ Bei der Durchsuchung mehrerer Flugzeuge aus dem Iran seien allerdings nur Medikamente und Lebensmittel an Bord entdeckt worden, ergänzte der irakische Chefdiplomat.


Saturday, July 20, 2013

"Jetzt wissen sie es": NSA-Chef brüskiert Bundesbürger

t-online schrieb:

NSA - Chef Keith Alexander hat sich im Wirbel um die amerikanische Total-Überwachung zu Wort gemeldet und äußerst kühl, fast herablassend auf das Erstaunen in der deutschen Öffentlichkeit reagiert: "Wir sagen ihnen nicht alles, was wir machen oder wie wir es machen - aber jetzt wissen sie es." Kein Wort des Bedauerns, keine Bitte um Verständnis. Sind wir den USA vollkommen egal?

Offenbar kein Verständnis für deutsche Sorgen hat NSA-Chef Keith Alexander (Quelle: Reuters)
Der US-General beteuerte abermals, die Aufklärung durch die US-Dienste habe auch Ländern in Europa geholfen. Namentlich nannte er Deutschland, Frankreich und Dänemark. Eine andere Sichtweise als die in Deutschland und Europa seit den Enthüllungen durch den flüchtigen Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden verbreitete.
Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) war deshalb in der vergangenen Woche in die USA gereist, um Informationen zu erhalten. Über Details der Ausspähpraxis wurde er aber offenbar mit Hinweis auf Geheimhaltungsvorschriften nicht informiert.

Zwei von drei Bürgern unzufrieden

Die Opposition fordert, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) selbst um eine sorgfältige Aufarbeitung kümmert. Per Bundespressekonferenz möchte sie sich am Freitag zu dem Thema erklären.
 
Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger sind nach dem jüngsten Deutschlandtrend unzufrieden mit den bisherigen Bemühungen der Bundesregierung, die Überwachung aufzuklären.
Snowden-Vertrauter kündigt weitere Enthüllungen an

Dem Enthüllungsjournalisten Glenn Greenwald zufolge nimmt die deutsche Regierung am Spionagesystem teil: "nicht so wie Großbritannien und die USA, aber in großem Rahmen". In der ARD-Sendung "Beckmann" kündigte der Vertraute Snowdens weitere brisante Veröffentlichungen über die Abhöraktivitäten der USA an.
 
"Ich bin sicher, dass in den nächsten Tagen weitere Artikel erscheinen werden, die wahrscheinlich noch explosiver sind als die, die schon veröffentlicht sind", sagte der "Guardian"-Journalist Greenwald am Donnerstag in der ARD-Sendung "Beckmann", in die er aus Rio de Janeiro zugeschaltet war.
"Edward Snowden hat mir und einem "Spiegel"-Journalisten komplette Sätze von Dokumenten gegeben, ungefähr 9000 bis 10000 streng geheime Dokumente. Ich habe sie seit rund sieben Wochen und noch nicht alle sichten können. Manche sind sehr, sehr kompliziert. Wir arbeiten dran", erklärte Greenwald.
 
Unbekanntes Spähprogramm der USA

Der Journalist berichtet von weiteren, bisher unbekannten Spähprogrammen der USA, von der auch amerikanische Bürger betroffen seien: "Es gibt noch viele Spionageprogramme, die die USA laufen lassen - gegen das amerikanische Volk. Davon weiß das Volk nichts."
Nach der bisherigen Auswertung der Geheimdokumente könne er sagen: "Es gibt eine extreme Zusammenarbeit zwischen der NSA und Privatunternehmen wie Facebook, Google, Skype. Dann gibt es Berichte, was die USA weltweit tun - in den Vereinigten Staaten, Asien und sonst wo. Das zerstört das Privatleben weltweit. Es gibt keine Kommunikation, ohne dass die Amerikaner es wissen."
Quelle: dpa-afx, t-online.de

Die Umfrage bei t-online zeigt, wie sehr die Deutschen den Amerikanern vertrauen:


Kommentare

seltenda  schrieb:
Deutschland hat die Amerikanische Regierung (wohlgemerkt, das gesamte amerikanische Volk kann man nicht als Schuldigen ausmachen, genauso wenig wie das deutsche Volk Schuld am Versagen seiner Politiker hat) noch nie interessiert. Es sei denn es ging um wirtschaftliche oder militärisch strategische Interessen.
Die Naivität einiger hier finde ich fast schon süß. Sie haben sich einen Rest vom "Glauben an das Gute" erhalten.Darüber kann ich mich schon gar nicht mehr Aufregen, sondern finde es nur noch putzig. "Die Amis kämpfen ja gegen den Terror und somit für uns alle"....ach ist das niedlich, da geht einem das Herz auf und man fühlt sich in seine eigene Kindheit zurückversetzt, wo die Welt noch so einfach war.


Dialektiker schrieb:
Der Begriff Paranoia (Wiki) umschreibt ganz gut, was die Amis zu diese Ausspähptaxis treibt. Einerseits überwachen sie alles und jeden, andererseits wollen sie wirtschaftlich unangreifbar bleiben. Beides gehört zusammen. Deswegen ist die Verwendung des Begriffes "Militärisch-Industrieller-Komplex" recht zutreffend. Geheimdienste, Medien sowie Politik sorgen dafür, dass diese Paranoia "gepflegt" wird. Gleichzeitig werden alle technische Möglichkeiten genutzt, um das Handeln der Menschen berechenbarer, beeinflussbarer, kontrollierbarer und im Sinne der Mächtigen - v.a. der Wirtschaft - erfolgreicher zu machen. Der Mensch wird entweder nur noch als Feind oder als Konsument wahrgenommen. Mit statistisch-mathematischen Methoden werden dazu alle Informationen, sozialen Beziehungen, Kontakte, besuchte Orte, Werte, politische Ansichten, Käufe, Wohnumfeld, Tätigkeiten, Engagements usw. ausgewertet. Die Deutschen sind für die NSA offenbar eine Art Feind. Aber die USA für die Deutschen? Freund?


Pfeiffer  schrieb:
Seit 1 Jahr vermeidet die Kanzlerin es sich zu Politischen Themen zu äußern.Alliierte hier - Industrie,Bürger dort. Nachfolger hat sie keine mehr - Wulff, Merz, Koch, Steinbrück - Mission impossible - D in Agony.