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Thursday, June 25, 2015

Diesmal bei Bilderberg dabeigewesen: Ursula von der Leyen

Thema: Bilderberger

RT-Deutsch
Bilderbergkonferenz 2015

Wie die offzielle Internetrepräsentanz der Bilderberg-Gruppe bekannt gegeben hat, stehen die Teilnehmer sowie die Themen der 63. Bilderberg-Konferenz in Tirol fest. Die Konferenz findet dieses Jahr vom 11. bis 14. Juni im Interalpen-Hotel im österreichischen Telfs bei Buchen statt. Diesmal auch dabei: Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Daneben gehören auch zahlreiche deutsche Medien- und Wirtschaftsvertreter zu den geladenen Gästen.


Das Interalpen Hotel in Telfs-Buchen, Tirol. Veranstaltungsort der diesjährigen Bilderberg-Konferenz
Das Organisationskomitee der Bilderberg-Gruppe hatte die offizielle Teilnehmerliste sowie die Agenda der geplanten Themen, bekannt gegeben. Geladen sind rund 140 Gäste aus 22 Ländern. Wie immer handelt es sich dabei um hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, der Finanzbranche, der Wissenschaft und den Medien. Die diesjährige Bilderberg-Konferenz findet kurz nach dem G7-Gipfel vom 11. bis 14. Juni 2015 statt. Kritiker bemängeln die große Intransparenz der Veranstaltung, von deren Inhalten traditionell nur sehr wenig nach außen dringt und rufen zu Protesten auf.

Was verlautet offiziell zur Teilnahme von der Leyens?



Die Themenagenda sah dieses Jahr wie folgt aus:
  • Künstliche Intelligenz
  • Cybersicherheit
  • Bedrohungen durch chemische Waffen
  • Aktuelle Wirtschaftsfragen
  • Europäische Strategie
  • Globalisierung
  • Griechenland
  • Iran
  • Mittlerer Osten
  • NATO
  • Russland
  • Terrorismus
  • Großbritannien
  • USA
  • US-Wahlen

Kommentare

hauptmanngurski

Man kann aber die Teilnahme vergangener Jahre angucken und stellt dabei fest, dass Kanzler daran teilnahmen, bevor sie Kanzlerkandidaten wurden, was sehr nach Gesichtskontrolle aussieht. Es müssen auch nicht unbedingt die Teilnehmer von 2015 sein, die sich zur Gesichtskontrolle vorstellen. Wer war wohl 2014 und 2013 dabei und hat inzwischen die Reservebank gedrückt?

Ralle

Peer Steinbrück, Jürgen Trittin oder Christian Lindner?

Storm Talker

stimmt, so ziemlich jeder deutsche Bundeskanzler war bei der Bilderbergkonferenz bis auf Erhard, Adenauer? – selbst K.G Kiesinger 1955 (klingt so nach Kissinger) seither einzige Ausnahme: Wili Brandt. Seit die Listen bekannt wurden, wurde auffällig dass einige der eingeladenenen Aspiranten wie Merkel (/ damals noch Kohls Zonenmädchen) und Westerwelle NACH Teilnahme an der Bilderberg 2005 LANGZEITKanzler und Außenminister wurden. die anderen nahmen erst nach Ende ihrer Amtszeit daran teil (zumindest offiziell) wie Joschka Fischer, Gerhard Schröder, Bpr. Walter Scheel.
Schmidt: Teilnahme: 1973: Bundeskanzler ab 74.
Helmut Kohl. 1980 (Kanzler nach 82)
da wird wohl mehr nachgeholfen als man mit dem Augen sieht…
es ist eindeutig, dass die Konferenz wichtige Personen als subversive Agenten auf allen Kontinenten plaziert und direkt auf Politiker und dere Entscheidungen einwirkt , in ihrem Sinne politisch zu handeln. Das wurde besonders deutlich in der aktuellen Krise, wo nach dem wohl ebenso von den Bildebergern organisierten finanzierten Coup Putsch zu Kiew ( wo besonders Julia Timoschenko ihre Beziehungen zur den Bilderbergern spielen ließ) plötzlich alle möglichen wichtigen Figuren an den Schaltzentralen der Nato EU und USA und Ostereuropa plötzlich vorbei an allen demokratischen Instanzen- als Kriegshetzer auftraten und versuchten weiter mit Lügen (z.B das russische UBoot vor der schwedischen Küste) bzw durch ihr handeln ( Mobilisierung der NATO) Russland zu einem Eingreifen oder Grenzverletzung zu provozieren was- wäre Russland darauf eingegangen schnell zu einem atomaren krieg hätte geführt hätte.

DAS HAT (NICHT NUR) MICH RESTLOS AUFGERÜTTERLT UND AUFGEBRACHT Darunter General Bredlove., A. Rasmussen,. der gerade erst gefeuerte NSA chef, Norbert Röttgens um nur einige zu nennen, alle waren kurz zuvor bei der BB KonferenZ 2014 als gäste geladen gewesen

nichts dagegen dass sich die größten Wirtschafstycoone der Welt treffen. nUR EINE MONOPOLY DARF ES NICHT GEBEN IS ES ABER LEIDER MEHR ODER WENIGER – ZUMiNDEST IN DER EU; WO DIESE LEUTE JA OFFENBAR IHREN HAUPsITZ HABEN 8 IS ES GAR DIE bBRDMIT IHREN ÜBERDURCHHSCITTLICH VIELEN ReGELMÄ?IGEN TEILNEHMERN?

Es ist nur richtig dass sich mehr Proteste rühren und nicht nur eine transparenz der Konferenz zu fordern es wäre an der zeit alle verquickungen von WIrtschaft und politik generell zu verbieten, wie in den USA eher üblich zumindest dann wenn jemand ein öffentliches amt ausübt : Entweder das eine oder das andere

HIerzulande geht eh alle drunter und drüber und solche Leute könnten das weiter ausnützen und und den dann wohl letzten krieg der menscheit von deutschem Boden zu starten

BILDERBERGER RAUS AUS ÖFFENTLICHEN ÄMTERN . ENDLICHG DAGEGEN WIRKSAMES ANTIKORRUPTOIONSGESETZ VERABSCHIEDEN
UNCORRECTED

Friday, May 30, 2014

Anti-EU-Revolution und Ukraine-Krise bringen "Weltregierung" ins Wanken.

Thema:
Bilderberg - Meeting 2014 vom 29.05 – 01.06. in Kopenhagen, Marriott - Hotel


Verzweifelte Versuche der Eliten, die unipolare Welt zu retten

Das Bilderberg-Treffen 2014 findet inmitten eines Klimas der Panik unter vielen der 120 Globalisten statt, die an dem geheimen Treffen in Kopenhagen teilnehmen werden. Die Unnachgiebigkeit Russlands in der Ukraine-Krise und die über Europa hereinbrechende Anti-EU-Revolution stellen eine ernsthafte Gefahr für die unipolare Weltordnung dar, an deren Aufbau die Bilderberger-Gruppe seit über 60 Jahre arbeitet.


Grafik: pravdatvcom.wordpress.com
Insider bestätigen gegenüber Infowars, dass die ab Donnerstag im 5-Sterne-Hotel Marriott stattfindende Elite-Konferenz sich im Kern darum drehen wird, wie man das weltweite politische Erwachen verhindern kann, das von den Bilderbergern als Bedrohung ihrer langjährigen Agenda zur Macht-Zentralisierung in einem politischen Eine-Welt-Bund gesehen wird.

Ein Ziel das mit dem TTIP (Transatlantische Handels- und Investment-Partnerschaft) vorangetrieben werden soll, das ohne Zweifel ein zentraler Diskussionspunkt beim diesjährigen Treffen sein wird.

Das TTIP-Freihandelsabkommen stellt einen integralen Bestandteil des Versuchs der Bilderberger dar, die unipolare Welt durch das Kreieren eines „Welt-Unternehmens“ zu retten – zunächst im Rahmen einer Freihandelszone, die die Vereinigten Staaten mit Europa verbinden würde. Vergleichbar mit der Gründung der Europäischen Union als reine Freihandelszone, die letztlich in eine politische Föderation transformiert wurde, die unter vollkommener Missachtung von nationaler Souveränität und Demokratie mehr als 50 % der Gesetze und Bestimmungen in den Mitgliedsländern kontrolliert, ist das TTIP zur Erreichung des gleichen Ziels entworfen worden – nur eine Nummer größer.

Federführend bei dem Deal ist Obamas US-Handelsbeauftragter Michael Froman, ein Wallstreet-Insider und Mitglied der Bilderberg-Schwesterorganisation Council on Foreign Relations (CFR). Froman unterstützt zeitgleich den Aufbau eines weiteren Elements dieser globalen Staatsführung, die TPP (Trans-Pacific Partnership = transpazifische Partnerschaft), ein vergleichbares Projekt unter Einbeziehung asiatischer Staaten.

Davon ausgehend, dass die Bilderberg-Gruppe bereits im Jahr 1955 den Euro als Gemein-schaftswährung ausgeheckt hat (so prahlte Étienne Davignon in einem Interview in 2009 damit, wie sehr der Euro der Bilderberger ‚Geistes Kind‘ war), haben die Wahlergebnisse der Europawahl unter den Bilderbergern mit Sicherheit den höchstmöglichen Alarm-zustand ausgelöst, als sie fassungslos mit ansehen mussten, wie der von ihnen geplante EU-Superstaat als Ergebnis des Widerstandes von Populisten erodiert, der sich im Kern hauptsächlich auf die Ablehnung der Politik der unkontrollierten Zuwanderung stützt.

In Dänemark konzentriert sich die ganze Aufregung auf Morten Messerschmidt und die Dansk Folke Parti, die mit 27 % die Anzahl ihrer Parlamentsabgeordneten bei der Europawahl verdoppelt hat. Obwohl einige angesichts Messerschmidts nationalistischer Neigung argwöhnisch sind, spiegelt sein Erfolg doch einen nicht nur in Dänemark, sondern in ganz Europa vorhandenen, grundsätzlichen Groll gegen Immigration und Sozialstaat wider, Bedenken die die EU zur Verzweiflung treiben.

Derweil präsentiert sich Marine Le Pen in Frankreich mit ihrem Sieg bei der Europawahl – der als „Erdbeben“ im politischen Herzen Europas bezeichnet wird – als das Gesicht einer konservativen Bewegung, die damit droht „ein vereinigtes Europa zerschlagen“ zu wollen.

Die Wähler im Vereinigten Königreich haben mit dem Erfolg von Nigel Farage und der UKIP ebenfalls die ausgeprägte Ablehnung Gegenüber der EU und damit auch der Bilderberger zu Tage gefördert. Ein euroskeptischer Triumph, der von einigen als das „außergewöhnlichste“ Wahlergebnis seit 100 Jahren bezeichnet wird.

Neben dem TTIP und dem Desaster bei der Europawahl werden sich die Bilderberger einer Anzahl anderer Schlüsselprobleme annehmen, von denen die meisten sich um die fortgeführten Bemühungen um die Zentralisierung der wirtschaftlichen Macht in unter-schiedlichen Erscheinungsformen drehen werden. Eins davon wird eine direkt an die Vereinten Nationen zu entrichtende CO2-Steuer sein, die hauptsächlich den kleinen Mann treffen wird, da den großen Unternehmen spezielle „Verzichtserklärungen“ gewährt werden, die es ihnen auch weiterhin ermöglichen, die Umwelt zu verschmutzen.

Die weiter schwelende Ukraine-Krise und die Beziehungen zwischen Russland und der NATO werden ein weiterer Schwerpunkt von Bilderberg 2014 sein. Wladimir Putin wird von den Globalisten nun als derjenige angesehen, der Russland aus der Neuen Welt-ordnung verbannt hat, da er es – so US-Außenminister John Kerry – gewagt hat „das internationale System herauszufordern“.

Die Bilderberger werden auch über ihre Befürchtungen sprechen, dass Putin den Aufbau einer alternativen Weltordnung um die BRICS-Staaten herum plant – ein „multipolares“ System, das den US-Dollar als Weltreservewährung vernichten und die derzeitige US-EU-NATO-Machtachse erheblich verwässern würde.
Quelle: Paul Joseph Watson für PrisonPlanet.com/lqservicesblogwatch.wordpress.com vom 27.05.2014
Mit freundlicher Genehmigung von pravda.tv

Konferenz-Teilnehmer aus dem deutschsprachigem Raum:

DEU Achleitner, Paul M.
Aufsichtsratsvorsitzender, Deutsche Bank AG
DEU Ackermann, Josef Früherer CEO, Deutsche Bank AG
DEU Asmussen, Jörg, Staatssekretär für Arbeit und Soziales BRiD
DEU Döpfner, Mathias CEO, Axel Springer SE
DEU Enders, Thomas CEO, Airbus Group
DEU Röttgen, Norbert
Vorsitzender des auswärtigen Ausschusses
Deutscher Bundestag
AUT Bronner, Oscar
Herausgeber, Der STANDARD
Verlagsgesellschaft m.b.H.
AUT Scholten, Rudolf CEO,
Oesterreichische Kontrollbank AG
CHE Vasella, Daniel L.
Honorary Chairman, Novartis International
CHE Kudelski, André
Chairman and CEO, Kudelski Group

Weitere Artikel:
Bilderberger-Konferenz 2014: Elite will sich Ende Mai in Dänemark treffen (Videos)
Gefährliche Geheimnisse: Wie USA und EU den Freihandel planen (Video)
EU will Regierung der Vereinigten Staaten von Europa werden
Die Ukraine – in Schokolade oder bittere Pille? (Videos)


Sunday, June 9, 2013

Bilderberg-Treffen: Die Elite der Welt diskutiert über den Crash

Weiterbildung für Barroso
Sie tagen wieder – vom 6. bis 9. Juni 2013
diesmal in Watford, in der Nähe von London, im Tagungshotel "The Grove".

In London treffen sich an diesem Wochenende die Bilderberger. Die Gruppe von Wirtschafts-Leuten, Politikern, Bankern und Akademikern ist ein informelles Netzwerk des modernen Feudalismus. Die Themen der diesjährigen Tagung geben Aufschluss, was die Finanz-Elite bewegt. Es geht um die Schulden- und Euro-Krise, um die Bürgerrechte und die Nationalstaaten in Europa. Die Elite bereitet sich auf stürmische Zeiten vor.


Das 5-Sterne-Hotel "The Grove" bei London
© 2012 Sat Nav systems use WD17 3NL
Das alljährliche Treffen der Bilderberger in London unterliegt bekanntermaßen strenger Geheimhaltung. Wer versucht, mit den Organisatoren in Kontakt zu kommen, wird enttäuscht: Emails werden nicht beantwortet, es gibt keine Telefon-Nummer, schon gar keine Pressekonferenz.

Die Teilnehmer-Liste gibt jedoch wertvolle erste Aufschlüsse. Die Teilnehmer sind intelligent ausgewählt. Nur wenige Leute aus der ersten Reihe der internationalen Politik sind diesmal dabei: Der britische Premier David Cameron, IWF-Chefin Christine Lagarde und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und seine Stellvertreterin Viviane Reding. Hinzu kommen einige nationale Größen wie die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen oder der niederländische Premier Rutte. Für die EZB ist Klas Knot dabei, der bekannt wurde, als er als einer der ersten verkündete, dass die Sparer künftig für Banken-Rettungen enteignet werden sollen (hier).

Eine Zierde des diesjährigen Treffens ist Mario Monti, der es geschafft hat, Politiker, Banker, Wirtschaftsmann und Medien-Star in einem zu werden. Er ist sozusagen die menschgewordene Vernetzung, das Idealbild eines jeden feudalistischen Systems.
Aus der Banken-Szene ist Peter D. Sutherland, Chairman von Goldman Sachs International dabei. Der Chef der Schweizerischen Nationalbank Peter Jordan nimmt teil, ebenso „Joe“ Josef Ackermann und Deutsche Bank-Aufsichtsrat Paul Achleitner sowie Henry Kravis von der Private Equity Firma KKR.

Aus deutschen Unternehmen sind Peter Löscher von Siemens und der brutalstmögliche Aufklärer der CDU und heutige Bilfinger-Chef Roland Koch an Bord.
Was diskutieren diese Leute – und warum haben sie sich in dieser Zusammensetzung zusammengefunden?

Die Teilnehmer berufen sich stets auf ihre Verschwiegenheit, wie etwa der CDU-Staatssekretär Ekhart von Klaeden, der sein Schweigen über die Themen der Konferenz im Jahr 2008 damit begründete, dass das Treffen vertraulich sei und er „die Vereinbarung unter allen Teilnehmern..nicht brechen werde“.

Jedenfalls sind die Teilnehmer nicht als Privatpersonen dort. Klaeden sagte auf Abgeordnetenwatch, dass der Deutsche Bundestag seine Teilnahme bezahle, denn: „Meine Teilnahme ist kein Privatvergnügen.“

Daher kann man davon ausgehen, dass für alle Politiker der Steuerzahler aufkommt. Denn auch Barroso oder der FDP-Hoffnungsträger Christian Lindner dürften ja nicht wegen des „Privatvergnügens“ nach London gereist sein.

Die Bilderberg-Konferenz ist keine Weltregierung und keine Weltverschwörung.
Sie ist mehr.

Auf der Bilderberg-Konferenz werden die wichtigsten Entwicklungen der Weltwirtschaft und ihre Folgen für die Gesellschaften diskutiert. Hier werden die Gehirne der politischen Verantwortlichen gewaschen, damit sie eine Politik machen, die die Interessen der zeitgenössischen Feudal-Klasse vertritt.
Dazu braucht man keine Befehle.

Dazu braucht man vor allem Wissen.

Daran mangelt es den Politikern, weil sie in der Regel keine Zeit haben, sich ernsthaft mit den Problemen der Gegenwart auseinanderzusetzen. Daher sind die anwesenden Politiker dankbar, einmal im Jahr aus erster Hand zu erfahren, wohin der Hase läuft und wie man sich in einer komplexen Welt verhalten muss.

Die personelle Zusammensetzung erweckt den Anschein, in diesem Jahr vor allem als Weiterbildungsveranstaltung für die EU-Führer geplant zu sein. Die EU-Kommission kämpft gegen einen drohenden Bedeutungsverlust an. Die aktuelle Absage an einen weiteren Sparkurs in Europa führte etwa Barroso vor Augen, dass er im Grunde nichts zu sagen hat, wenn die National-Staaten es nicht wollen.

Da können neue Inspirationen helfen, damit die EU-Führer künftig sicherer werden in der Argumentation.

Es ist in der Politik wie bei der Börse: Insider-Wissen befördert den Handel und den Profit. Ein Information-Vorsprung ist unbezahlbar.

Das Programm dieses Jahres zeigt, dass sich die Eliten aus Finanz und Wirtschaft offenbar ernste Sorgen um die EU machen. Die Themen, die auf der Website der Konferenz veröffentlicht werden, sind wie ein Panorama der Bedrohungen. Und die EU wird von den Eliten als Problem angesehen. Es ist Brüssel noch nicht gelungen, die politische Union so zum Leben zu erwecken, dass Europa mit einer Stimme spricht – im Gegenteil: Die zentrifugalen Kräfte gewinnen an Bedeutung, weil der Zahltag für die kollektive Schuldenmacherei näher rückt.

Da ist es für Barroso und seine Freunde höchst willkommen, wenn man ein paar „Mega-Trends“ erklärt bekommt.

An erster Stelle der Agenda steht die Frage: „Können die USA und Europa schneller wachsen und Arbeitsplätze schaffen?“

Man braucht kein Bilderberger zu sein, um sich die Antwort vorzustellen, die Ackermann, Löscher oder der eben mit einem Skandal wegen einer Millionen-Abfindung in die Schlagzeilen geratene Novartis-Chef Daniel Vasella der Politik geben werden: Mehr Arbeitsplätze können nur geschaffen werden, indem die Staaten mehr Arbeitsplätze schaffen. Dazu müssen die multinationalen Konzerne in Ruhe gelassen werden. Sie schaffen ja schon unendlich Arbeitsplätze – allerdings in Asien, weil es dort billiger ist. Das aber, so werden die Wirtschaftsführer dem Präsidenten Barroso erklären, ist auch gut für die EU. Denn dann gehen die Konzerne nicht pleite, und die Staaten müssen nicht für die Sozial-Kosten von Pleiten aufkommen.

Der zweite Punkt der Agenda soll das verdeutlichen: „Arbeitsplätze, Sozialleistungen und Schulden“ steht da. Hier werden die Manager und Banker den Politikern erklären: Die Staaten müssen sparen, damit sie ihre Schulden abtragen können. Das kann sehr hart werden für die Staaten, ist aber alternativlos. Denn wenn die Schulden weiter steigen, dann können die Sozialleistungen nicht finanziert werden. Dafür sind die Konzerne nicht verantwortlich, denn sie schaffen massenhaft Arbeitsplätze in den Billiglohn-Ländern. Das wiederum ist gut für Europa – siehe oben.

Wenn die Staaten wegen ihrer Sparprogramme jedoch Schwierigkeiten mit den Bürgern bekommen, sollten sie auf der Hut sein: Die Lage ist im Jahr 2013 gefährlicher als früher. Die Bürger begehren auf. Hier kann Barroso aus erster Hand von den anwesenden Journalisten informiert werden: Der Chefredakteur der griechischen Zeitung Kathimerini ist ebenso anwesend wie der Geschäftsführende Redakteur von Les Echos, die Star-Moderatorin Lilli Gruber aus Italien oder der Verleger des österreichischen Standard, Oscar Bronner. Die Journalisten können den Regierungschefs schildern, was diese nicht immer aus erster Hand erfahren: In einigen Ländern brodelt es. Das wissen die Top-Journalisten mittlerweile zumindest aus zweiter Hand – von ihren Reportern oder aus dem Internet. Sie gelten in der Welt der Bilderberger jedoch noch immer als Informanten mit echten Quellen.

Über die Bürger wissen die Top-Journalisten in der Regel nicht so gut Bescheid, weil die Zeitungen in den vergangenen Jahren meist das Gegenteil von dem geschrieben haben, was die Leute denken.

Daher gibt es ja neue Methoden, sich einen Überblick zu verschaffen über die Pläne der aufsässigen Bürger: „Wie die große Datenerfassung fast alles verändert“ heißt es daher folgerichtig als Punkt 3 der Tagesordnung: Google-Chef Eric Schmidt kann den EU-Führern erklären, dass sie Google nicht bekämpfen, sondern besser nutzen sollen: Street View, Google Maps und die vielen anderen frei zugänglichen Dienste erleichtern der Politik die Beobachtung der Bürger. Eine Revolution ist im Internet-Zeitalter nicht zwingend nötig. Die Politik muss „Big Data“, wie es im Original heißt, nur besser nutzen. Lawrence Lessig, der Vordenker des offenen Internets, wird den Politikern erklären können, dass das offene Internet eine der besten Erfindungen der jüngsten Geschichte ist: Die Bürger sind so dumm, dass sie sich auf den sozialen Netzwerken bis auf die Unterhose entkleiden – und der Staat kann alles live mitverfolgen!

Und hier wird es für EU-Präsident Barroso und alle besonders interessant: „Nationalismus und Populismus“ stehen als Punkt 4 auf dem Programm. Die Bilderberger haben traditionell der Idee der Vereinigten Staaten von Europa viel abgewinnen können. Nun aber ist die gut gemeinte Idee ins Stocken geraten. Die Bürger in Europa beginnen, sich wieder ihrer „nationalen“ Wurzeln zu besinnen und werden darin von „Populisten“ wie dem britischen UKIP-Chef Nigel Farage aufgestachelt.

Gut, dass die „US-Außenpolitik“ als nächstes behandelt wird. Die deutsche Außenpolitik hat keinen Platz auf der Tagesordnung, zu Recht. Denn nur die US-Boys wissen, was für die Welt gut ist. Um aber den nun vermutlich schon etwas müde gewordenen Besuchern eine kleine Verschnaufpause zu gönnen, werden die „Herausforderungen Afrikas“ behandelt. Rohstoffe sind in der Tat ein Problem, das alle angeht, wie zeitgerecht zum Beginn der Bilderberg-Konferenz der Club of Rome elaboriert hat (hier).

Rohstoffe und aufsässige Bürger sind tatsächlich die zentrale Herausforderung für die Feudal-Herren des 21. Jahrhunderts. Zum Glück haben die Amerikaner die Bedrohung rechtzeitig erkannt: „Der Cyber-Krieg und das Anwachsen von asymmetrischen Drohungen“ wird von Chef-Strategen des Sicherheits-Think-Tanks Stratfor, Robert D. Kaplan detailreich dargestellt. Wichtig ist, dass dieser Krieg stets als ein Verteidigungskrieg dargestellt wird. Dazu müssen die Bürger stets auf einen latenten Hang zum Terror hin abgeklopft werden. Die auffallend zahlreich anwesenden türkischen Teilnehmer werden Kaplan zustimmen und darauf verweisen, dass dies sogar der aus Anatolien stammende Premier Recep Erdogan bereits kapiert habe – er verglich den Massenaufstand in der Türkei mit dem Terrorismus.

Danach gibt es eine kurze Konferenz-Pause: „Größere Trends in der medizinischen Forschung“ werden erläutert – nicht zuletzt, um Barroso die Möglichkeit zu geben, eine Kopfschmerz-Tablette einzuwerfen.

Damit das Ganze nicht zu fatalistisch wird, sprechen die Teilnehmer danach über „Online-Erziehung: Versprechungen und Impulse“. Der Blick in die Zukunft soll den Teilnehmern Hoffnung geben, dass künftige Generationen leichter zu führen sein werden als die alten Unbelehrbaren, die immer noch von Werten schwärmen, die die neue Welt nicht braucht. Das dialektische Motto, dass der DDR-Bürgerrechtler Reiner Kunze in einem knappen Gedicht vorgebracht hat, gewinnt bei der Konferenz neue Bedeutung. Unter dem Titel „Dialektik“ heißt es da: „Unwissende, damit ihr unwissend bleibt, werden wir euch schulen!“

Für Barroso kommt dann jedoch die Stunde der Wahrheit. Zum Tagesordnungspunkt „Die Politik der Europäischen Union“ muss der arme Mann aus Portugal erklären, warum auf dem alten Kontinent alles so schief läuft. Allerdings wird durch die einfühlsame Tagesordnung Barroso die Möglichkeit gegeben, aus den Referaten vor dem seinen zu schöpfen.

Barroso kann, wenn er geschickt ist, weniger über die Vergangenheit, als vielmehr über die Zukunft sprechen. So kann der EU-Präsident selbst zum Trendsetter werden: Wenn er über die EU spricht, kann er vom bevorstehenden Kampf gegen Nationalismus und Populismus reden, er kann die Chancen von „Big Data“ für den asymmetrischen Kampf gegen die vom Terrorismus verführten Bürgerrechtler schwärmen. Er kann sagen, dass die EU das Arbeitsplatz-Thema mit vierjähriger Verspätung als wichtig erkannt hat und daher den mittelständischen Unternehmen vorschreiben wird, dass sie die Leute anstellen müssen. Außerdem kann er schon einen ersten Erfolg melden und dabei ein versöhnliches Signal in Richtung Angela Merkel aussenden: Ursula von der Leyen habe, so kann Barroso sagen, den Trend antizipiert und angeboten, 5.000 junge Spanier in Deutschland zu übernehmen.

Wenn Barroso bei der Konferenz eine brillante Rede gelingt, dann könnte auch der vorletzte Tagesordnung-Punkt seine Brisanz verlieren: „Die Entwicklungen im Nahen Osten“ müssen dann nicht zwangsläufig zu einem Stellvertreter-Krieg größeren Ausmaßes führen. Israelis, Palästinenser, Ägypter oder Syrer sind bei der Konferenz ohnehin nicht vertreten – dadurch besteht keine Gefahr eines Einwands aus der Realität.

Mit dem Tagesordnungspunkt „Current Affairs“ wird die Tagung beschlossen. Man weiß eigentlich nicht genau, was das bedeuten soll und wer dazu spricht.

Möglicherweise ist dieser Punkt eher eine Art „Zusammenfassung und Ausblick“. Die beiden deutschen Politik-Vertreter Christian Lindner (FDP) und Kurt Lauk vom Wirtschaftsrat der CDU werden mit Erleichterung feststellen, dass der Crash vermutlich doch nicht vor der Bundestagswahl kommt.

Dass es eher früher als später aber in jedem Fall einen Crash geben wird, darüber dürfte bei den Teilnehmern kein Zweifel bestehen.

Mit dem Programm wird klar, dass die Wirtschafts- und Finanzelite den Crash in Europa erwartet. Kein Asiat, kein Südamerikaner, kein Afrikaner ist anwesend. Die US-Vertreter sind eher auf dem Level der gehobenen Bürokratie angesiedelt.

Die nächste Schlacht der Feudal-Herren wird in Europa geschlagen.

Die Bilderberger bereiten sich gewissenhaft darauf vor.

Sie sollten sich jedoch nicht zu sicher darüber sein, dass sie ihn unbeschadet überstehen. Denn die Bilderberg-Konferenz hat einen gravierenden Konstruktion-Fehler: Sie analysiert die Welt ausschließlich aus der Vogelperspektive der Mächtigen. Das ist in der Geschichte meist schiefgegangen, weil die Bürger am Ende immer draufgekommen sind, wenn sie hinters Licht geführt wurden.

Doch die Bilderberger sind auch auf den Ernstfall vorbereitet.

So gebührt das Schlusswort bei der diesjährigen Bilderberg-Konferenz einem Franzosen: Olivier de Bavinchove ist der Oberbefehlshaber des multinationalen Militär-Verbandes Eurokorps.
Er wird den Teilnehmern versichern, dass sie persönlich und ihre Vermögen so sicher sind wie die deutschen Spareinlagen.

Das Treffen endet am Sonntag mit einem geselligen Beisammensein.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Galt es vor einigen Jahren noch als Verschwörungstheorie wenn man nur das Wort "Bilderberg" in den Mund nahm, traute man sich nur hinter vorgehaltener Hand überhaupt davon zu sprechen, so wird heute ganz offen darüber berichtet. Anscheinend sind die Damen und Herren des "elitären Kreises" so sehr unter Druck geraten, dass sie eine eigene Web-Site, (bilderbergmeetings.org) ins Leben gerufen haben, allerdings erst 2011.

Und wer bezahlt das alles?
Wikipedia dazu:

Finanzierung
Die Auslagen für das Sekretariat der Bilderberg-Konferenz werden nach eigenen Angaben der Konferenz vollständig durch private Zuwendungen gedeckt; die Finanzierung der durch die Bewirtung der einzelnen Konferenzteilnehmer entstehenden Kosten verantworten diejenigen Mitglieder des Lenkungsausschusses, die aus dem Land stammen, in dem die jeweilige Konferenz stattfindet.
... und das heisst im Klartext: Letztendlich zahlt auch diese "ganz private Veranstaltung" der Steuerzahler.


Kommentare

thomasca sagt:
Elite der Welt ?
Was macht dann FDP Lindner da… Pleitefirma, Rücktritt ist das die Definition von Elite?

Detlev sagt:
“Die Bürger sind so dumm, dass sie sich auf den sozialen Netzwerken bis auf die Unterhose entkleiden – und der Staat kann alles live mitverfolgen!”
Dumm sind nicht die Bürger, sondern die sog. Eliten. Warum ? Weil die normalen Menschen noch das natürliche Vertrauen besitzen in dem Wissen, dass alles gut verläuft. Freundschaften schaffen Vertrauen.
Die Eliten haben keine Freunde. Nur Bündnispartner auf Zeit. Diese Bündnisse können sich ändern wie die Jahreszeiten.
Freundschaften überstehen oftmals jedoch auch die schwierigsten Zeiten, weil man sich auf den bzw. die anderen verlassen kann.
Die Eliten sind “arme Schweine”, weil sie nur sich selbst haben und niemandem vertrauen können und auch wollen.
Und weil ihnen so was wie “Freundschaften” völlig suspekt sind, ist es absolut logisch, dass die Menschen einen Hang zum “Terrorismus” haben (müssen).
Alleine schon deshalb werden die Eliten scheitern. Vor allem aber weil sie nicht in der Lage sind, sich zu ändern. Sie kleben an ihrem “Plan” bis zum bitteren Ende.
Letztendlich kann die Elite glücklich sein, dass die Völker so viel Mitgefühl mit ihnen haben, denn sonst wären sie schon längst “Geschichte”.
Im normalen Leben sind diese Leute alle gescheitert und auch konstruktives Schaffen von Werten werden diese Leute niemals können. Da können sie noch so viele “elitäre” Clubs gründen wie sie wollen, sie werden es nie schaffen, Mensch zu sein.
Die Eliten haben keine Ahnung, was echte Liebe, wahre Freundschaft und Vertrauen ist…was für ein jämmerliches Dasein.

Nikolaus sagt:
Sehr gut geschrieben, finde ich.
Habe den Eindruck, das Ganze verliert an Bedeutung.
Vielleicht sind sich die großen Mächtigen a) doch nicht ganz so einig
und b) verlagern ihre Aktivitäten heimlich weg von den USA in alle Welt
und bringen sich und ihre Werte in diversifizierte Sicherheit.
Von Russland und China ist keiner dabei:
entweder keiner eingeladen oder die Zeit war denen zu schade
oder sie wollten sich nicht “schulen” lassen.

Egon Soppe sagt:
Barroso und Konsorten sollen mal ganz schön aufpassen.
Sie schreiben zurecht: Wenn der Bürger erkennt, wer ihn hinters Licht geführt hat…..
Da sollen diese Pinscher mal aufpassen:
…damit sie brauchen keine Krone, machte man sie Kopfes ohne…
alles schon mal dagewesen.

so-ist-es sagt:
Eine Zusammenkunft sämtlicher Logen und Geheimbünde, mit dem Ziel, die Menschen Europas zu entwurzeln, zu verarmen, zu knechten und als Arbeitsvieh zu missbrauchen.