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Mein Name ist Jens Feddersen und ich betreibe seit 12 Jahren eine Kneipe in Bochum. Im Mai diesen Jahres habe ich Judith kennengelernt. Sie ist Fotojournalistin und hat mir von Ihren Erlebnissen im
Mittelmeer, der humanitären Katastrophe und der immer noch drängenden Notwendigkeit zu handeln erzählt. Mit Judiths Kontakten zu NGOs, Seeleuten in Hamburg, Ärzten in Freiburg und unserem Personal und Gästen
haben wir RESQSHIP e.V. gegründet und beabsichtigen ein Seenotrettungsschiff ins Mittelmeer zu bringen.
Ich selbst kann gar nicht sagen, welchen Umstand ich absurder finde und welches geduldete Unrecht mich hier am meisten empört. Es gibt weder eine Kontrolle über die Ausbildung dieser „libyschen Küstenwache“, noch ein Monitoring über die geschulten Inhalte dieser 200-Millionen-Euro-Maßnahme. Die EU und besonders Italien stellen sich gegen uns und weitere NGOs im Mittelmeer und fangen an unsere Arbeit und Anliegen zu kriminalisieren.
Aus diesem Grund fordern wir, dass die Maßnahmen der „libyschen Küstenwache“ sofort geprüft werden und die Finanzierung seitens der EU für diese Maßnahmen gestoppt wird. Der Schutz der zivilen Flotte im
Mittelmeer muss gewährleistet sein und das Überleben aller Flüchtenden in Seenot oberste Priorität haben.
Liebe Leser, bitte empören sie sich mit mir, zeichnen und verbreiten sie unsere Petition.
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