Falls dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,
diese Woche ist es soweit: Am Freitag, den 3. Juli stimmen die Bundestagsabgeordneten über das Fracking-Gesetzespaket ab.
Wie geplant will die Regierung den neuen Rechtsrahmen noch vor der
Sommerpause beschließen und Fracking damit prinzipiell ermöglichen – und das, obwohl auch aus den eigenen Reihen massiver Widerstand kommt.
Teile
der SPD wehren sich vehement gegen die geplante Expertenkommission, die
dem kommerziellen Kohleflöz- und Schiefergasfracking ab 2019 den Weg
ebnen soll. Auch in der Union verweigern etwa 100 von 311 Abgeordneten
dem Gesetz aus diesem Grund bisher ihre Zustimmung. Das ist auch ein Ergebnis unseres gemeinsamen hartnäckigen Widerstands in den letzten Wochen!
Der zentrale Punkt bleibt weiterhin: Nur ein generelles Fracking-Verbot
unter Beachtung des Vorsorgeprinzips kann umfassenden Schutz für
Grundwasser, Klima und die Gesundheit der Bevölkerung bieten! Fordern
Sie daher gemeinsam mit uns die Abgeordneten der Großen Koalition aus
Ihrem Wahlkreis noch ein letztes Mal dazu auf, gegen das Gesetz zu stimmen und sich stattdessen für ein Verbot einzusetzen.
Erfolg: EU-Kommission unterbindet Aussaat von Gen-Raps
Im
Februar hatten Agrarminister Schmidt und das Bundesamt für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit einer skandalösen
Entscheidung für Entsetzen unter Gentechnik-KritikerInnen
gesorgt: Sie erteilten der amerikanischen Firma Cibus einen
Freifahrtschein für die Aussaat neuer Gen-Rapslinien – und das ganz ohne
Genehmigungs- oder Kennzeichnungszwang.
Doch nun stellt die EU-Kommission in einem Schreiben klar, dass eine solche unkontrollierte Aussaat illegal sei, und dass die Entscheidung darüber, ob diese Methoden unter das Gentechnikgesetz fallen, in Brüssel liege. Ein wichtiger Teilerfolg, denn die drohende Aussaat im Herbst dürfte damit fürs Erste verhindert sein!
Mehr Informationen zum Schreiben der EU-Kommission an die Mitgliedsländer und den Cibus-Raps erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.
Auf Ihren Beitrag kommt es an!
Unsere
Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in
Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie schnell
und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut
München e.V. werden. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.
Alternativ können Sie jetzt auch schnell und bequem per spenden.
Nur
mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und
Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer
Spende! Hier können Sie bequem online spenden.
Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München
Spenden
und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich
absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20 Prozent Ihrer persönlichen
Einkünfte.
Fördern
Unsere
Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in
Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Fördermitglied werden.
Weiterempfehlen
Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freuden und Bekannten folgenden Link: www.umweltinstitut.org/newsletter
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Der Kommentar erscheint manchmal erst nach Freigabe