was war eigentlich am ...

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was war eigentlich am 3. April

2003: In Berlin und weiteren deutschen Städten protestieren eine halbe Million Menschen gegen die Sozialreformen der rot-grünen Bundesregierung, die unter dem Stichwort „Agenda 2010“ bekannt werden. Sie beinhalteten die Beschränkung des Arbeitslosengeldes 1 auf ein jahr, unabhängig davon, wie lange eingezahlt wurde.

1974: 13 US-Bundesstaaten im Großraum Kentucky-Indiana-TenneSsee-Alabama werden von starken Wirbelstürmen heimgesucht. Bis zum Folgetag brechen insgesamt 148 Tornados über der Region los, 315 Menschen Sterben, über 5000 werden verletzt bei dem Ereignis,.das heute ails „Super Outbreak“ bekannt ist.

1948: Harry S. Truman, US-Präsident, unterschreibt den Marshallplan. Das Vorhaben gewährt westeuropäischen Staaten Aufbauhilfen nach dem Zweiten Weltkrieg.

1922: Josef Stalin wird nach Lenins Tod Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Russlands.

1897: Der Künstler Gustav Klimt gründet die „Wiener Secession”. der Gruppe gehören auch Maler und Grafiker an.

und was war am 5. April

1994: Kurt Cobain, Sänger der US Rockband Nirvana erschießt sich.

1989: Die polnische Freiheitsbewegung Solidamosc, die 1982 verboten worden war, wird als Gewerkschaft staatlich anerkannt.

1986: In der Berliner Disco "La Belle“ explodiert eine Bombe. Drei. Menschen sterben, über 200 werden verletzt, vor allem US-Amerikaner. 1996 werden die Hintermänner festgenommen. Sie hatten im Auftrag der libyschen Botschäft in Ost-Berlin gehandelt.

1971: Das erste deutsche Kürzstrecken Nerkehrsflugzeug mit Düsenantrieb wird vorgestellt, die „VFW 614”.

1955: Der britische Premier Winston Churchill tritt nach über 50 Jahren politischer Arbeit zurück.

1879: Zwischen Chile, Bolivien und Peru bricht der „Salpeterkrieg“ los um die Atacama Wüste, dort kommt wertvoller Salpeter vor.

1877: Hermann Blohm und Ernst Voss gründer ihre gleichnamige Schiffswerft.

1874: In Wien wird die Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß uraufgeführt.

1722: Eine niederländische Expedition entdeckt im Südpazifik die Osterinseln.

1355: König Karl IV. wird in Rom zum deutsch-römischen Kaiser gekrönt.

und was war am 6. April

1994: Das Flugzeüg des ruandischen Präsidenten Juvenal Habyarimana wird über dem Flughafen von Kigali in Afrika abgeschossen. Das Volk der Hutu macht die Tutsi für die Tat verantwortlich. Einen Tag später beginnt der organisierte Völkermord in Ruanda, in dessen Verlauf in rund 100 Tagen bis zu eine Million Menschen sterben.

1980: Die mitteleuropäische Sommerzeit wird in Deutschland eingeführt.

1968: In vielen US-Großstädten eskaliert die Gewalt nach dem Tod des Schwarzen-Führers Martin Luther King zwei Tage zuvor. 19 Tote sind zu beklagen, hunderte Menschen werden verletzt.

1917: Die USA treten in den Ersten Weltkrieg ein.

1917: Von der SPD spaltet sich die USPD ab. Der linksgerichtete Flügel ist nicht einverstanden mit der Kriegspolitik der Sozialdemokraten.

1896: Die ersten neuzeitlichen Olympischen Spiele beginnen in Athen

1865: In Mannheim bildet sich die „Badische Anilin & SodaFabrik“, BASF. Die Firma arbeitet intensiv an künstlichen Farbstoffen.

1789: George Washington wird erster US-Präsident.

und was war am 10. April

2010: Im dichten Nebel stürzt das polnische Präsidenten Flugzeüg bei Smolensk ab. 95 Menschen sterben, darunter Präsident Lech Kaczynski.

2000: Angela Merkel wird auf dem Essener Parteitag der CDU zur neuen Vorsitzenden gewählt.

1998: in Irland beschließen die pro-irischen Katholiken und die protestantischen Anhanger der Union mit England das Karfreitagsabkommen Das Friedensdokument ist 65 Seiten lang, auch die irische und die britische Regierung stimmen zu. Das Papier regelt untér anderem die grundsätzliche Bereitschaft der Paramilitärs wie der Irish Republican Army (IRA), die Waffen abzugeben. Ein Meilenstein der Friedensverhandlungen.

1974: Die israelische Politikerin Golda Meir tritt als Ministerpräsidentin zurück. Damit reagiert sie auf den öffentlichen Druck nach Kritik an der Regierung, im Vorfeld des JomKippur-Krieges seien Warnungen ausgeschlagen worden.

1970: Das Aus für die Beatles: Komponist, Gitarrist und Sänger Paul McCartney trennt sich von den „Pilzköpfen”.

und was war am 11. April

1996: Am Flughafen in Düsseldorf kommt es zu einer Brandkatastrophe. Schweißarbeiten setzen die Decke über einem Blumenladen in Brand, das Feuer breitet sich schnell im Gebäude aus. 17 Menschen sterben.

1990: Erstmals votieren auch osteuropäische Staaten für freie Wirtschaft und ein politisches System von mehreren Parteien im Abschlusspapier der Bonner Konferenz über wirtschaftliche Zusammenmarbeit in Europa

1968: Eine der Galionsfiguren der Studentenbewegung, Rudi Dutschke, wird In West-Berlin niedergeschossen. Dutschke überlebt schwer verletzt und stirbt elf Jahre später an den Spätfolgen des Attentats

1961: Der ehemalige-SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann wird in Israel unter anderem wegen Verbrechen gegen das jüdische Volk angeklagt. Eichmann war seit 1939 der Hauptorganisator der industriellen Vernichtung der Juden durch die Nazis. Er wird 1962 gehenkt.

1945: Nazischergen fliehen aus dem KZ Buchenwald vor der heranrückenden US-Armee. Die Häftlinge überrennen die verbleibenden 120 Verbrecher der SS.

und was war am 12. April

1990: Lothar de Maiziére wird Ministerpräsident in der DDR. Das Kabinett einigt sich auf den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland.

1975: Am Ende des Krieges in Kambodscha ziehen sich die USA aus dem Land zurück. Das hat zur Folge, das die Roten Khmer ihre Vision einer bäuerischen Gesellschaft realisieren können und bis 1979 rund 1,7 Millionen Mensehen während dieser blutrünstlgen „Reformen“ zu Tode kommen und ermordet werden.

1961: Der Kosmonaut Juri Gagarin wird zum ersten Menschen im Weltall, als er vom sowjetischen Weltraumbahnhof Baikonur startet. 108 Minuten umkreist er die Erde, bel vor er wieder landet. Der sowjetische Coup bedeutet einen Schlag ins Gesicht der Vereinigten Staaten mitten im Kalten Krieg.

1945: Harry S. Truman wird zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt.

und was war am 18. April

1988: Der in der Ukraine geborene John Demjanjuk wird vom israelischen Gericht für schuldig befunden, im Nazi-Konzentrationslager Treblinka in Polen während des Zweiten Weltkrieges die Gaskammern bedient zu haben. Fünf Jahre später wird der Schuldspruch von einer höheren Instanz kassiert nachdem entlastende Beweise aufgetaucht waren.

1986: Das Erfolgsmusical "Cats“ startet seinen wirtschaftlichen Siegeszug durch Deutschland mit der Premiere im Hamburger Operettenhaus.

1980: Simbabwe wird erst jetzt unter diesem Namen offlziell unabhängig, obwohl die einstige britische Kolonie Rhodesien bereits 1965 ihre Unabhängigkeit erklärt hatte. Im Jahr zuvor, 1979, wurde Rhodesien in Simbabwe-Rhodesien umbenannt.

1960: Zehntausende Menschen demonstrieren in London gegen die Wasserstoffbombe; auf dem Trafalgar Square sammeln sich über 60.000 Protestierende.

1906: Als erste Frau erhält die Österreicherin Bertha von Suttner den Friedensnobelpreis für ihr langjähriges pazifistisches Engagement. Ihr Roman "Die Waffen nieder!“ von 1889 war eine Offenbarung der Grausamkeiten des Krieges.

und was war am 20. April

2010: Die Ölbohrinsel Deepwater Horizon des schweizerischen Betreibers Transocean explodiert im Golf von Mexiko. Elf Menschen sterben, 780 Millionen Liter Erdöl fließén ins Meer.

1998: Die Nachrichtenagentur Reuters in Köln erhält per Fax eine achtseitige Erklärung der Terroristen-Organisation Rote Armee Fraktion (RAF), in der die Bande ihre Auflösung verkündet. „Heute beenden wir das Projekt. Die Stadtguerilla in Form der RAF ist nun Geschichte”, heißt es.

1972: Die amerikanische Apollo-16-Mission landet sicher auf dem Mond. Zuvor hatte sich eine rund siebenstündige Krise zugetragen, bei der ein Triebwerk ausfiel.

1902: Die franz. Forscherin Marie Curie isoliert erstmals das radioaktive Metall Radium aus dem Mineral Pechblende.

1535: Über Stockholm ereignet sich ein seltenes Wetterphänomen: Mehrere Nebensonnen scheinen sich neben der richtigen Sonne gebildet zu haben, die optische Täuschung geht auf Eiskristalle in der Atmosphäre. zurück. Der Maler Urban Malare bannt den Augenblick auf Leinwand - das berühmte „Parhelion Painting“ ist geschaffen.

Auch das noch

1964: Das erste Glas Nutella verlässt das Herstellungswerk in Italien Die Schokoladencreme tritt ihren Siegeszug quer durch Deutschland an.

und was war an 24. April

1993: In der lnnenstadt von London explodiert eine Bombe der irischen Terrororganisation IRA. Der Anschlag tötet einen und verletzt 40 Menschen. Hunderte Fenster werden zerstört, die mittelalterliche Kirche St. Ethelburga’s bricht zusammen.

1990: Als erstes Teleskop im Weltall nimmt ,,Hubble” seine Arbeit auf. Doch Fehler in der Technik verhindern die ursprünglich geplante Bilderqualität.

1981: Das US-Embargo für Getreide gegen die Sowjetunion endet auf Initiative von Präsident Ronald Reagan. Damit gehen die Amerikaner einen winzigen Schritt auf die Russen zu, mitten im Kalten Krieg.

1975: Sechs Terroristen der Rote-Armee-Fraktion (RAF) besetzen die deutsche Botschaft in Stockholm und nehmen zwölf Geiseln. Mit der Aktion wollen sie 26 Gleichgesinnte aus der Haft freipressen, darunter Andreas Baader und Gudrun Ensslin. Später éxplodiert eine Bombe, ein Terrorist stirbt, die Täter erschießen zwei Geiseln.

1923: Der Psychoanalytlker Slgmund Freud veröffentlicht eine seiner letzten großen theoretischen Abhandlungen, „Das Ich und das Es”.

und was war am 25. April

1990: Eine psychisch kranke Frau greift den SPD-Politiker Oskar Lafontaine bei einem Wahlkampfauftritt in Köln an. Von der lebensgefährlichen Stichwunde am Hals erholt Lafontaine sich vergleichsweise schnell.

1980: Eine streng geheime Befreiungsaktion der USA scheitert im Iran. Die Amerikaner wollten 52 US-Geiseln befreien, die von Extremisten in der Botschaft in Teheran festgehalten werden. Dem Befreiungskommando kommt ein Sandsturm in die Quere.

1983: Das Magazin „Stern" stellt die vermeintlichen Tagebücher von Adolf Hitler vor. Die Illustrierte berichtet, dass Hitler von 1932 bis 1945 über 60 Tagebücher geschrieben hat. Die Werke entpuppen sich später allerdings als Fälschungen. Konrad Kujau gesteht die Tat.

1974: Einheiten des portugiesischen Militärs putschen gegen die faschistischen Machthaber und setzen der rund 50-jährigen Diktatur ein Ende. Das Ereignis geht als „Nelkenrevolution” in die Geschichte ein.

1889: Auf der Zeche Präsident in Bochum bricht der bislang größte Streik des Deutschen Reiches los, über 90 000 Kumpel streiken. Sie verlangen vor allem kürzere Arbeitszeiten und mehr Lohn.

und was war am 26. April

1997: Bundespräsident Roman Herzog hält in einem Berliner Hotel eine Rede, in der er die Formulierung "durch Deutschland muss ein Ruck gehen” gebraucht.

1994: Ab heute ist das Leugnen des Holocausts eine Straftat. MIt der Entscheidung lehnt das Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde der rechtsextremistschen Partei NPD ab, die aus revisionistischen Äußerungen, gerne politisches Kapital geschlagen hätte.

1986: In der Nähe der ukrainischen Stadt Tschernobyl explodiert ein Gebäude des dortigen Atomkraftwerks. Der Reaktorunfall setzt radioaktive Stoffe frei, die verschiedene .Gebiete in der Ukraine, in Russland und Europa verseuchen. Hunderttausende Menschen werden verstrahlt, darunter zahllose sogenannte „Liquidatoren“ unter anderem Soldaten, die ohne Kenntnis der Gefahren in die Strahlung geschickt werden - "zum Aufräumen".

1920: Polnische Truppen unter der Führung von Josef Klemens Pilsudski greifen die Ukraine an. Damit lösen sie den polnisch-russischen Krieg aus. Staatschef Pilsudski will so die historischen Grenzen von Polen wiederherstellen, wie sie vor der ersten polnischen Teilung von 1772 lagen.

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