was war eigentlich am ...

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Was war eigentlich am 1. Februar

2003: Auf dem Rückflug zur Erde zerbricht das US-Space Shuttle Columbia mit sieben Astronauten an Bord. Als Ursache für das Desaster machen Spezialisten ein defektes Hitzeschild aus, das beim Start beschädigt worden war.

1982: Die Computerfirma Intel bringt einen neuen Mikroprozessor heraus, den 80286 („Zweisechsundachtziger“).

1979: Aus dem Exil kehrt der religiöse Führer des Irans, Ayatollah Khomeini, zurück in sein Land. 14 Jahre hatte er es zurücklassen müssen, denn der Schah sah in ihm Anfang der 1960er-Jahre eine Gefahr für die geplanten Reformen.

1959: Die Schweiz stimmt gegen das Frauenwahlrecht. Nur Männer durften dabei abstimmen.

1864: Preußische und österreichische Truppen marschieren in Dänemark ein, um zu verhindern, dass Schleswig und Holstein voneinander getrennt werden. Zuvor hatte der dänische König darauf bestanden, dass das dänische Herzogtum Schleswig für Immer zu Dänemark gehört.

und am 2. Februar

1990: Der letzte weiße Präsident Südafrikas, Frederik Willem de Klerk, verkündet in einer Rede das faktische Ende der Apartheid.

1952: Die Westfalenhalle wird in Dortmund feierlich eröffnet.

1943: Die halbverhungerten Reste der 6. Armee der Wehrmacht hissen die weiße Flagge in den umkämpften Überresten von Stalingrad.

und am 3. Februar

1969: Jassir Arafat führt die Palästinensische Befreiungsorganisation PLO.

1966: Die sowjetische Raumsonde „Luna 9“ landet auf dem Mond.

1959: Die US-Rock’n’ Roll-Legenden Buddy Holly, Big Bopper und Ritchie Valens stürzen mit ihrem Flugzeug ab.

1947: In Ahlen gibt sich die CDU ihr erstes Parteiprogramm

und am 7. Februar

2005: Die Deutsch-Türkin Hatun Sürücü wird von ihrem streng gläubigen Bruder Ayhan erschossen, weil sie lebte wie eine Deutsche. Die Tat bringt verstärkt den umstrittenen Begriff „Ehrenmord“ in die öffentliche Diskussion.

2005: Die britische Abenteurerin Ellen MacArthur schlägt den Rekord für Allein-Weltumsegelungen. Sie brauchte weniger als 71 Tage und 15 Stunden für die Reise.

1971: In der Schweiz findet die letzte Wahl statt, bei der nur Männerwählen dürfen.

1962: Im Bergwerk Luisenthal im Saarland kommt es zu einer Schlagwetterexplosion, insgesamt sterben 299 Kumpel.

1945: Am Schwarzen Meer fädeln England, die USA und die Sowjetunion die letzte Phase des Zweiten Weltkrieges ein. Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt und Josef Stalin treffen sich an einem geheimen Ort und beratschlagen dié Zukunft Europas.

1613: Der erste Romanow wird durch Wahl zum Zar Russlands. Er regiert das Reich bis . zu seinem Tod 1645 und verhilft den Landadligen zu mehr Macht. Bis 1917 soll sich die Dynastie der Romanows auf dem Thron Russlands halten.

und am 9. Februar

2016: Bei Bad Aibling kollidieren zwei Züge auf eingleisiger Strecke. 11 Menschen sterben. 81 weitere werden verletzt weil der Fahrdienstleiter unaufmerksam war.

1991: 90,5 Prozent der Litauer stimmen für die Unabhängigkeit von der Sowjetunion.

1950: Der US-Senator Joe McCarthy startet seine antikommunistische Kampagne.

1943: Japan verliert gegen die USA die Schlacht um die Pazifik-lnsel Guadalcanal.

und am 10. Februar

2003: Deutschland und die Niederlande übernehmen die Führung der ISAF-Truppen in Afghanistan.

1996: Der Computer „Deep Blue“ besiegt den Schach-Weltmeister Garri Kasparow.

1992: In Berlin beginnt der Prozess gegen Erich Mielke wegen tödlicher Schüsse im Jahr 1931. Er wird zu sechs lahren Gefängnis verurteilt.

1823: Der Kölner Rosenmontagszug zieht zum ersten Mal durch die Innenstadt.

und am 12. Februar

2017: Frank-Walter Steinmeier wird zum 12. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt.

2012: Der im Zusammenhang mit dem Loveparade-Unglück in die Kritik geratene Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland wird in einem Bürgerbegehren abgewählt.

1994: Zwei Kunstdiebe rauben den "Schrei“ des norwegischen Malers Edvard Munch aus einem Museum in Oslo. Die Tat wird von Sicherheitskameras aufgezeichnet, im Mai wird das Gemälde gefunden.

1974: Die Sowjetunion verhaftet den Literaturnobelpreisträger und Physiklehrer Alexander Solschenizyn, bürgert ihn aus und schiebt ihn ab nach Deutschland.

1948: Walter Oehmichen beginnt mit dem Aufbau der "Augsburger Puppenkiste”.

1941: Der erste Patient der Welt wird mit Penicillin behandelt. In England bekommt der Polizist Albert Alexander das Medikament.

1912: Der letzte chinesische Kaiser der Quing-Dynastie dankt ab, Pu Yi ist nur sechs Jahre alt. So wird das chinesische Reich zur Republik.

1771: Der 25-jährige Gustav III. besteigt den schwedischen Königsthron. Ein Jahr später führt er den aufgeklärten Absolutismus ein.

und am 13. Februar

1991: Bei einem Bombenangriff US-amerikanischer Streitkräfte auf Bagdad sterben über 300 irakische Zivilisten, darunter 130 Kinder.

1991: Mitglieder der Roten Armee Fraktion (RAF) feuem Hunderte Gewehrschüsse auf die US-Botschaft in Bonn. Niemand wird verletzt.

1945: Die Alliierten beginnen dreitägige Luftangriffe auf Dresden. Durch das Flächenbombardement kommen bis zu 25.000 Menschen ums Leben, die Innenstadt wird beinahe vollständig zerstört.

1919: Reichspräsident Friedrich Ebert setzt die Weimarer Koalition aus Sozialdemokraten, Zentrum und Deutscher Demokratischer Partei ein. Philipp Scheidemann ist Reichskanzler.

1895: Die GebrüderAuguste und Louis Lumiére lassen sich in Frankreich ihren Cinématographen patentieren, der Zelluloidfilm projizieren kann: der Ur-Ahn des heutigen Kinos.

1804: Das „eiserne Pferd“ des walisischen Erfinders Richard Trevithick wird vorgestellt. Die erste Lokomotive auf der Schiene hat aber noch viele Kinderkrankheiten.

1542: Heinrich VIII. König von England, lässt seine fünfte Frau, Katherine Howard, köpfen. Die gerade 19-lährige wurde des Ehebruchs für schuldig befunden.

und am 15. Februar

1999: Der Kurdenführer und Vorsitzende der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan, wird entführt und auf eine türkische Gefängnisinsel verbracht.

1996: Bei einem Tankerunfall vor der Küste von Wales verliert die "Sea Empress“ gut 70.000 Tonnen Öl. Ein 50 Kilometer langer Ölteppich legt sich über das Meer.

1989: Knapp zehn Jahre nach dem Einmarsch verlassen die letzten sowjetischen Soldaten Afghanistan. Der Krieg hat zwischen einer und 1,5 Millionen Tote gefordert, auf sowjetischer Seite starben 15.000 Soldaten. Die Sowjets verlassen Afghanistan, ohne dass das Land eine funktionierende Regierung hat.

1964: Willy Brandt wird Nachfolger des verstorbenen SPD-Chefs Erich Ollenhauer mit 314 von 324 Stimmen.

1952: Englands an Lungenkrebs gestorbener König George VI. wird an der St. George’s Kirche auf dem Gelände von Windsor Castle in seine letzte Ruhestätte gelegt.

1763: Der Siebenjährige Krieg zwischen Preußen, Österreich und Sachsen endet mit dem Frieden von Hubertusburg.

und am 16. Februar

1970: Der schwarze US Boxer Joe Frazier besiegt durch einen K.o. in der vierten Runde Jimmy Ellis. Frazier wird Weltmeister aller Verbände im Schwergewicht. Seinen Titel muss er erst drei Jahre später an George Foreman abtreten.

1959: Der kubanische Revolutionär Fidel Castro wird als Premierminister vereidigt, im Alter von nur 32 Jahren.

1923: Der britische Forscher Howard Carter öffnet die Grabkammer des ägyptischen Pharaos Tutanchamun.

und am 17. Februar

1993: Mit Fackelzügen demonstrieren Arbeiter und ihre Familien im Ruhrgebiet gegen Stellenabbau im Zuge der Fusion der Stahlgiganten Krupp und Hoesch. Der Widerstand nutzt wenig.

1968: Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) organisiert in West-Berlin eine Vietnam-Konferenz.

1962: Bei der Flutkatastrophe an der Nordsee verwüstet die schwerste Sturmflut seit Jahrzehnten die deutsche Westküste.

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