was war eigentlich am ...

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was war eigentlich am 6. Juli

1997: Zwei Tage nachdem die Nasa-Marssonde ”Pathfinder“ auf dem Mars gelandet ist, geht das motorisierte Fahrzeug „Sojoumer“ auf Reise. Die Bilder von der Marsoberfläche schreiben Geschichte.

1995: Der Berliner Reichstag, seit zwei Wochen vom Künstlerpaar Christo und JeanneClaude verhüllt, wird wieder ausgepackt.

1995: lohannes Rau (SPD) wird zum fünften Mal Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

1988: Die Bohrinsel PiperAlpha in der Nordsee vor Ostschottland gerät durch menschliches und technisches Versagen in Brand. 167 Menschen kommen dabei um. Drei Wochen brennt PiperAlpha, bis der legendäre Feuerwehrmann Red Adair sie mit seiner Mannschaft löscht.

1931: Der Münchner Glaspalast, ein Ausstellungsgebäude, brennt vollständig ab. 3000 Kunstwerke werden vernichtet.

1914: Sie gilt als einer der wesentlichen Meilensteine auf dem Weg in den Ersten Weltkrieg: die Blankovollmacht, die der deutsche Kaiser Wilhelm ll. Österreich-Ungam zusichert. Deutschland bestätigt Österreich-Ungam, an seiner Seite zu stehen.

1854: Frühe politische Parteien in den Vereinigten Staaten von Amerika formieren sich zur Republikanischen Partei.

und was war am 9. Juli

1999: In der iranischen Hauptstadt Teheran erheben sich die Massen und protestieren gegen einen Polizeieinsatz, bei dem mehrere Studenten ums Leben kamen.

1989: In Wimbledon gewinnen Steffi Graf und Boris Becker.

1984: Die EU-Kommission verklagt Deutschland wegen des deutschen Reinheitsgebotes für Bier, welches verhindert, dass kein ausländisches Bier in Deutschland verkauft werden darf.

1931: Das Anti-Kriegs-Buch „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque ist dem Unterrichtsausschuss des Preußischen Landtages ein Dorn im Auge. Es wird aus alle Schulbüchereien entfernt.

1609: Kaiser Rudolf II., auch König von Böhmen, will auch die nichtkatholischen Stände für seine Sache gewinnen also kommt er ihnen mit dem sogenannten‘ Majestätsbrief entgegen. Das Papier sichert ihnen konfessionelle Toleranz zu, freie Religionsausübung und die Priesterausbildung.

und was war am 14. Juli

1998: Das Bundesverfassungsgericht hält die Rechtschreibreform für rechtens.

1965: „Mariner 4”, eine USamerikanische Raumsonde, funkt zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt genaue Bildervom Mars zur Erde.

1729: Eine 200 Meter lange Hanfschnurwird zur ersten Strom-Freileitung der Welt.

1683: Das osmanische Heer in Europa versucht zum zweiten Mal, Wien zu erobern.

1965: Der brit. Bergsteiger Edward Whymper erklimmt das Matterhorn. Die Tat gilt als Erstbesteigung. Von der siebenköpfigen Gruppe kehren nur drei zurück.

und am 15. Juli

1974: Die Nationalgarde in Zypern putscht sich an die Macht, in Absprache mit dem herrschenden griechischen Militärregime. Tage Später besetzen türkische Truppen die Insel im Mittelmeer.

1947: In Nürnberg starten Gerichtsprozesse, die deutsche Offiziere der Wehrmacht im Visier haben. Es geht um den Tod tausender Geiseln, die im Zweiten Weltkrieg erschossen worden sind.

1099: Die Kreuzritter erobern Jerusalem. Zehntausende Menschen sterben.

und was war am 17. Juli

1998: In Lassing kommt es zum schwersten Grubenunglück in der Geschichte Österreichs. Zehn Bergmänner kommen ums Leben, als sie den verschütteten Georg Hainzl retten wollen. Hainzl überlebt als einziger.

1989: Das Land Österreich beantragt offiziell die Aufnahme in die Europäische Gemeinschaft (EG).

1976: 25 afrikanische Länder boykottieren ganz offiziell die 21. Olympischen Spiele in Montreal. Mit der Aktion wollen die Länder gegen Neuseeland protestieren, das den zuvor gegen den Staat der Apartheid, Südafrika, errichteten internationalen Sportbann gebrochen hatte.

1945: In Potsdam treffen sich die führenden Köpfe der Alliierten, um die Zukunft Deutschlands untereinander auszumachen („Potsdamer Konferenz“). Sie diskutieren unter anderem, wie entscheidende Bereiche der Industrie in Deutschland in Zukunft kriegsuntauglich gemacht werden können.

1453: Ohne förmlichen Friedensschluss endet der Hundertjährige Krieg zwischen England-und Frankreich.

und am 18. Juli

2004: Starke Unwetter verwüsten Gebiete am Niederrhein und im Ruhrgebiet, vor allem in Duisburg.

1995: Der Sänger der britischen Popgruppe „Take That“, Robbie Williams, kündigt an, die Formation zu verlassen -Hysterie bricht bei den Fans aus. Die deutsche Jugendzeitschrift Bravo richtet Sorgentelefone ein.

1972: In seinem „Numerusclausus-Urteil“ kommt das Bundesverfassungsgericht zu dem Schluss, dass Studien-plätze grundsätzlich nach einheitlichen Kriterien zu vergeben sind. Die Geburtsstunde der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS).

1924: Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) bildet eine schlagende Truppe, den Roten Frontkämpferbund. Die Organisation trägt paramilitärische Züge und soll Arbeiter vor faschistischen Übergriffen schützen.

1323: Papst Johannes XXII. spricht den Ordenspriester und Kirchenlehrer Thomas von Aquin heilig.

und was war am 19. Juli

2002: Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Peter Struck, wird neuer Bundesverteidigungsminister. Er ‚bleibt bis 2005 im Amt.

1997: Die irische Untergrundorganisation IRA erklärt einen Waffenstillstand, nachdem der politische Arm der IRA, die Partei Sinn Fein, in der Nacht zuvor einen solchen erbeten hatte.

1996: In Atlanta (USA) werden die 26. Olympischen Sommerspiele'eröffnet.

1954: Elvis Presley veröffentlicht seine erste Single: „That’s All Right (Mama)“.

1952: Mit 195 zu 140 Stimmen beschließt der Bundestag das Betriebsverfassungsgesetz. Ab einer Betriebsgröße von sechs Mitarbeitern ist ein Betriebsrat ab jetzt Pflicht.

1903: Die erste Tour de France geht zu Ende.

1870: Frankreich erklärt Preußen den Krieg. Damit bricht der Deutsch-Französische Krieg aus. Schon im Mai 1871 wird der Friede von Frankfurt unterzeichnet, welcher Frankreich dazu verpflichtet, das Elsass an Deutschland abzutreten.

1525: Gegenwind für die noch junge Reformationsbewegung, losgetreten von Martin Luther: Katholische Fürsten aus Norddeutschland schließen sich zum Dessauer Bund zusammen.

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