Sonntag, 17. Juni 2018

Ist das bei der WM Deutschlands Fussball-"Nationalmannschaft"?

Thema: Fussball WM

oder wie nennt man politisch korrekt die Ansammlung von Fussballmillionären im gemeinsamen Outfit, die unter der Regie von Jogi Löw einem Ball hinterherhecheln?

Zum ersten Mal in meinem Leben ist mir der Spaß an der Fußball-WM gründlich vergällt, ich habe jedes Interesse daran verloren. Das liegt nicht nur am Austragungsland, an der Gündogan-Özil‘schen Ergebenheitsadresse für Erdogan, Hymnen-Verweigerern oder anderen plakativen Ärgernissen. Nein, was mir jede Freude raubt, ist die fehlende Qualifikation Deutschlands - und damit ist nicht die sportliche gemeint.

Bei einem internationalen Fussballwettbewerb treten Staaten gegeneinander an. Ihre Auswahl nennt sich - fast überall auf dieser Welt, außer in Deutschland - „Nationalmannschaft“. Und überall, außer in Deutschland, ist der Begriff „Nation“ positiv besetzt. Er steht für eine gemeinsame Identität, Kultur, Sprache, Herkunft und Zukunft. Für Liebe zum eigenen Land und die eigenen Leute, für Heimat. Und er steht für kollektiven Stolz auf das gemeinsame Erreichte, das sich - in diesem Fall fußballerisch, im sportlichen Wettstreit - stellvertretend zu behaupten sucht.

Wie aber soll man für ein Land fiebern, das seine eigene Kultur leugnet und verspottet? Ein Land, das Patriotismus mit Chauvinismus gleichsetzt, wo jedes vorrangige Eintreten für Belange der eigenen Bürger als Ausgrenzung anderer verunglimpft und Selbstachtung mit „Rassismus“ gleichgesetzt wird?

Eigentlich schien die Bundesrepublik auf einen guten Weg. Erstmals 2006, dann auch bei den zwei folgenden Weltmeisterschaften wurde international mit Genugtuung und Anerkennung vermerkt, dass die Deutschen lockerer wurden; dass sie aufgetaut sind; dass vor allem die jüngere Generation ein unverkrampftes Verhältnis zum eigenen Land, seinen Werten, seiner Offenheit und Freiheitsliebe erlangt hat. Schwarz-Rot-Gold, ohnehin seit 200 Jahren die Farben der Republik und deutscher Demokratie, galt nicht länger als die Trikolore der Ewiggestrigen, sondern plötzlich als cool und hip, ganz gleich ob sie als Tattoo daherkam, ob Teenies sie sich auf die Wangen schminkten oder ob sie hunderttausendfach als Wimpel, Fähnchen und Badetücher ins Auge sprang. Es waren rund zehn glückliche Jahre, in denen der Traum eines wahrhaft bunten, toleranten, freiheitlichen und sympathischen Deutschlands zum Greifen nahe schien; in dem Hedonismus und „Schland!“-Patriotismus unverzagt Hand in Hand gingen.

Davon ist nichts mehr übrig. 2018, im unseligen dreizehnten Jahr der Rautenherrschaft, kann von diesem lockeren Deutschland keine Rede mehr sein. Der Islam ist - dank eines Klimas der Anbiederung, des vorauseilendem Gehorsams oder purer Angst - überall auf dem Vormarsch; in Zentimeterschritten zwar und nicht mit Siebenmeilenstiefeln, doch unaufhaltsam, auch wenn die veröffentlichte Meinung dies beharrlich verleugnet. Die Innenstädte, wo noch vor acht Jahren ausgelassene Fanpartys stiegen, sind von Pollern und Betonsperren geprägt, von Schaufenstern, hinter denen Halal-Speisen angepriesen, Shishas geraucht oder morgenländische Männerbärte gestutzt werden. Das öffentliche Straßenbild wird Tag für Tag stärker von Kopftuchträgerinnen, orientalischen oder schwarzafrikanischen Männergruppen und kinderwagenschiebenden Vollverschleierten geprägt. Gewiss: Noch sind die Hiergeborenen dem Augenschein nach in der Mehrzahl; rechnet man aber die überalterte autochthone Bevölkerung heraus und wagt die Projektion, so wird rasch klar, dass jenes Deutschland, in dem wir groß wurden, in spätestens 20 Jahren aufgehört haben wird zu existieren.

Ethnische Diversität wäre dabei gar nicht das Problem, gäbe es eine überlegte, qualifizierte Einwanderung als notwendige Antwort auf demographische Entwicklungen. Doch dann würden unsere Migranten Deutschland als ihr Zuhause erleben, würden unsere Sprache sprechen, würden Aufgeschlossenheit gegenüber unseren Werten und Gepflogenheiten zeigen und würden sich aktiv mit Deutschland identifizieren. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Es blühen die Parallelgesellschaften und -milieus im Großen wie im Kleinen, geduldet und verhätschelt von den Multikulti-Aposteln einer verlogenen Offenheit und gefördert von einer grundfalschen Politik. Wir haben uns keine Frischzellenkur aus Leistungsträgern und Humanisten verabreicht, sondern haben ungebildete, strenggläubige, intolerante und durch Gewalterfahrungen sozialisierte Menschen fahrlässig in unsere Mitte geholt. Und die breiten sich aus, mit allen ihren Ansichten, Vorurteilen und Sitten. Sie prägen Deutschland, täglich mehr.

Auf welches Deutschland also - um den Bogen zur WM zurückzuspannen - soll man dieser Tage stolz sein? Die „Nationalelf“ welches gesellschaftlichen oder politischen Konstrukts, das sich „Deutschland“ nennt, will man beklatschen? Ein nicht unbeträchtlicher Teil von „Die Mannschaft“ hat selbst keinen inneren Bezug zu diesem Land und ist nicht mit dem Herzen dabei, quod erat demonstrandum; wozu sie anfeuern? Und die Bevölkerung, für die sie spielt, ist einem anhaltenden und unumkehrbaren Substitutionsprozess unterworfen (ohne dass man sie hierzu je nach ihrem Einverständnis gefragt hätte!). Wessen „Fan“ soll man heute als Deutscher sein?

Die schwarz-rot-goldene Fahne, sie taugt allenfalls noch als Leichentuch für ein Land, das gerade im Begriff ist, kulturellen Selbstmord zu begehen.

Text: Daniel Matissek
Danke Willi für die Zusendung

» der Kommentar des Blogschreibers «

Ich habe es schon oft geschrieben:
Deutschlands gröstes Problem ist: Hier bestimmen Minderheiten das politische Geschehen und die Mehrheit traut sich nicht, dagegen was zu unternehmen. Um des "lieben Friedens Willen" macht der gefügige Deutsche lieber einen Rückzieher und überlässt dem mit der größten Schnauze das Feld. Soweit hat die jahrelange, mediale Gehirnwäsche gewirkt und das anerzogene Duckmäusertum tut ein Übriges.
Nach Gerhard Schröder, "dem Genossen der Bosse", seiner Agenda 2010 und den neokapitalistischen Marktöffnungen ohne Gleichen, hatte man auf eine Heilsbringerin als Bundeskanzlerin gehofft. Die Realität zeichnete sich schon nach kurzer Zeit ab, aber niemand wollte es wahrhaben.
Die immer gleichen Lügen vor den Wahlen haben zwar zu immer weniger Zustimmung geführt, letztendlich hat es aber gereicht. So schnell ist der Schaden, den sie über dreizehn Jahre Aussitzen und Fehlentscheidungen angerichtet hat, nicht wieder gut zu machen.
Vielleicht hat sie tatsächlich geglaubt sie könne über Wasser laufen, als Forbes sie zu "mächtigsten Frau der Welt" gekürt hat. Als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschalnd jedenfalls hat sie sich nicht mehr gesehen.
Seit dieser Zeit fühlt sie sich zu Höherem berufen, zur Europakanzlerin, wenn nicht gar zur Weltkanzlerin, wenn man dem glaubt was sie alles noch meint retten zu müssen.
Sie wird sich zurückziehen, den Schaden beseitigen müssen andere denn sie weiss nicht, was sie hätte anders machen sollen.

Ein Trost bleibt mir, bis auf ganz wenige Ausnahmen haben andere Länder auch keine größeren "Lenker" in der politischen Führung. Die wirklichen Machthaber bleiben im Hintergrund, haben es gar nicht nötig selber zu regieren. Sie lassen regieren.

Kommentare :

  1. Ich möchte am Anfang grundsätzlich meine Auffassung zum Profifußball erläutern, egal ob auf nationaler oder internationaler Ebene. Profifußball ist eine wirtschaftliche Größe und wird dabei zwangsläufig vom Kommerz bestimmt.
    Er ist also systemrelevant und folgt zwangsweise der bestehenden Gesellschaftsordnung. Es ist auch unmöglich eine Trennung Sport und da besonders Fußball, von Politik zu sehen. Dadurch wird es logischerweise immer Verlierer und Gewinner geben müssen. Die Schlussfolgerung dieser Zusammenhänge muss jeder für sich selbst entscheiden und entsprechend reagieren. Unter diesem Gesichtspunkt sehe ich den Kommentar.
    Ich weiß aber auch, was dieser Fußball für viele Menschen bedeutet und denen es vollkommen egal ist, genau diese im Kommentar aufgezeigten Verbindungen in ihrer Begeisterung für den Fußball zu beachten. Ich finde das gut so.


    Es bleiben doch bezogen auf Fußballbegeisterte auf der ganzen Welt, nur relativ wenige Kritiker übrig, die über Politik und Fußball im Zusammenhang diskutieren wollen.


    Im Moment, sehe ich im Freundeskreis mir die WM an und wir" frotzeln" eher über das Geschehene auf dem Platz.


    Einstimmig waren wir uns gestern nach der Niederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft im Klaren, dass nur Putin und die begeisterten und gastfreundlichen Russen Schuld für diese Niederlage haben können.


    Ist es nicht auch köstlich unsere Journalisten zu hören, die unbedingt Putin ans Bein pinkeln wollen.


    Da stellen die Qualitätsjournalisten fest, dass Putin die WM ausnutzt, um das Renteneintrittsalter von 60 auf 65 zu erhöhen. Dann die explodierenden Kosten für die Neubauten der Stadien zugunsten für Putins Freunde.


    Wie war das gleich in Deutschland mit dem geplanten Renteneintrittsalter?

    Was kostet S21, der BER, die Elbphilharmonie? Welche Schandtaten wurden in Deutschland bei sportlichen Großereignissen so durchgepeitscht?


    Ich mache im Moment einfach mal Pause und versuche mich nicht zu ärgern oder aufzuregen, wenn ich das Chaos deutscher Politik von sämtlichen Parteien sehe. Ich informiere mich nur noch im Netz.

    Interessant finde ich den Kommentar von Axel Retz unter https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hass-gesaet-nichts-geerntet-eine-analyse-von-axel-retz-a2469334.html


    Glücklich und zufrieden bin ich auch, dass das Waffenverbotsgesetz in meiner Heimatstadt Leipzig für die Eisenbahnstraße mit ihren multikulti Bevölkerungsanteil nun 2019 kommen soll.


    In der DDR hieß die Straße Ernst Thälmann Straße. Bei Sturm oder Starkregen, kam es schon mal vor, dass Bauteile von Fassaden, Dachziegel, Dachrinnen auf die Straße fielen. Ernsthaft verletzt oder gar getötet wurde allerdings niemand. Heute sind die" Spielzeuge" eines großen Teils unserer ausländischen Mitbürger eben anders und man will sie nun verbieten. Hoffentlich halten sich diese ausländischen Mitbürger dann daran. Hauptsache wir bleiben human, wie es KGE die grüne Faschistin und Merkelhuldigerin gerade propagiert.


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  2. Ich bewundere deine feine Ironie. Ich kann schon lange nicht mehr lachen.
    Ich bin ja Cottbuser. Was bei uns abgeht, hört und sieht man ja nicht in der Tagesschau, aber man liest es im Internet.
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/stadtfest-cottbus-deutsche-und-syrer-in-kaempfe-verwickelt-bereits-buergerkriegsaehnliche-zustaende-a2469616.html?text=1

    Dein Hinweis auf A. Retz und sein Kommentar ist keinesfalls untertrieben.
    Hier in Cottbus erleben wir die Auswirkungen der humanen Politik, wie sie die grünen Spinner uns weismachen wollen in Vollendung.
    Ich möchte die AfD nach wie vor nicht wählen, wünsche mir eine neue echte Linke mit S. Wagenknecht an der Spitze, oder eine CSU, die deutschlandweit zu den Wahlen antritt.
    Bei mir ist es Verzweiflung eines ehemaligen SPD Mitglieds und Wähler.

    Kurt Will Forum

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