Montag, 14. Mai 2018

Presseclub 13.05.2018 - Europa gegen Trump – bricht der Westen jetzt endgültig auseinander?

So. 13. Mai 2018, 12.03 - 13.00 Uhr

"Europa gegen Trump –
bricht der Westen jetzt endgültig auseinander?"


Bilder: Screenshots
  • Christiane Hoffmann
    Stellvertretende Leiterin des Berliner Hauptstadtbüros von "Der Spiegel"
  • Andreas Petzold
    Herausgeber der Magazine "Stern" und "Capital"
  • Ines Pohl
    Chefredakteurin, Deutsche Welle
  • Andreas Zumach
    Freier Journalist


  • Moderation
    Jörg Schönenborn
    Mitglied der Atlantikbrücke e.V.



    US-Präsident Donald Trump hat das Iran-Atomabkommen gekündigt: Eine Entscheidung, deren Konsequenzen noch gar nicht absehbar sind. Der Rückzug der USA schürt international Sorge und Angst vor einem neuen Konflikt im Nahen Osten – vor Europas Haustür.

    Das düstere Szenario: Der Iran fühlt sich nicht mehr an das Abkommen gebunden und versucht, in den Besitz einer Atombombe zu gelangen. USA, Israel und andere Regional-Mächte könnten dann versuchen, das Problem militärisch zu lösen. Es geht um „Krieg und Frieden“; hat Kanzlerin Angela Merkel betont. Doch es geht auch um die transatlantischen Beziehungen, die durch Trumps Alleingang in eine schwere Krise geraten sind. Für die Europäer beginnt nun ein Balanceakt. Sie müssen einig auftreten, um mit dem Iran verhandeln zu können.

    Kommende Woche treffen sich die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens mit ihrem iranischen Kollegen in Brüssel. Lässt sich das Abkommen mit dem Iran noch retten? Der Druck auf die Europäer ist groß. Trump droht mit Konsequenzen. Sollten europäische Firmen im Iran tätig bleiben, könnten sie ihr US-Geschäft verlieren. Wie wird sich Europa zwischen den Forderungen der USA und des Iran positionieren? Wie geschlossen ist die EU? Und ist die transatlantische Partnerschaft jetzt völlig am Ende?


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    Anscheinend hat jede Talkshow und jedes Gästebuch so eine Art "Westcoast", nur beim Presseclub heisst er "Thomas Geradi".

    Kommentare

    Tomas Geradi , 13.05.2018, 12:03 Uhr:
    Europa gegen Trump – bricht der Westen jetzt endgültig auseinander?... eigentlich eher umgekehrt !!! ist eigentlich mal jemand in den sinn gekommen , dass russland die fäden in der hand hält ??? trump eigentlich nur eine marionette ??? russland steht kurz vor der pleite, alleine ein höherer ölpreis würde helfen ... und siehe da der ölpreis steigt ... gauland schwafelt etwas von golanhöhen und siehe da irgandwas ist mit israel.. die angebliche "alternative" hängt ja auch irgendwie mit putin ab .... also "white trash" für den gesamten norden diese erdenballs

      Anton Bauer, 13.05.2018, 14:41 Uhr:
      @Tomas Geradi Guten Tag Herr Geradi, herzlichen Dank für Ihre fundierten außenpolitischen Kommentare, insbesondere zur Rolle des Bösewichts Putins. Mit Ihrem Sachverstand könnten Sie bei unserem weltweit anerkannten und geschätzten Außenminister Heiko Maas Karriere machen. Schon mal an eine Bewerbung gedacht?

    Weidling , 13.05.2018, 12:37 Uhr:
    Die Struktur dieses Presseclubs ist bemitleidendswert. Da sitzen nun vier Journalisten, die sich im Empörungs- und Betroffenheitseifer gegenseitig übertreffen. Warum laden Sie denn keinen Journalisten ein, der die Motive von Trump verteidigt. Oder ist es in Deutschland schon strafwürdig, an Trump etwas gut zu finden?

      André, 13.05.2018, 12:56 Uhr:
      Kommentar von "Weidling" , 13.05.2018, 12:37 Uhr: Weil das schon in den Gazetten genug getan wird. Die Transatlantische ergebenheit der angeblich freien Presse ist schon nicht mehr ertragbar für den echten freien Journalismus. Hauptsache ihre singulare Sicht ist bedient. Es ist unmöglich was diese Heuchelei von ihnen und anderen immer wieder mit westlichen Werten zu tun hat. Die USA und NATO sind die aggresivsten Angriffskrieger die dieser Planet je gesehen hat und sie sprechen von Einseitgkeit. Die USA hat uns noch nie beschützt sondern sie wollten uns immer von einer Zusammenarbeit mit den Russen abhalten. Weil dies die Weltmachtstellung der USA sofort beenden würde. Es ist ein Fakt den man sich auch nicht schön reden kann. US Geostrategen aber wer nicht die Wahrheit will, der schlägt auf andere ein und das ohne Grund. Persien/Iran hat noch nie ein anderes Land überfallen und der Schah war kein Menschenfreund sondern ein Schlächter im auftrag der USA.

    Christian Berger , 13.05.2018, 12:26 Uhr:
    Europa sollte sich demonstrativ von den USA lösen und auf China und Russland zugehen und wirkliche friedliche Zukunftsprojekte wie Nordstream 2 und die neue Seidenstraße angehen. Europa braucht dann weder die USA noch den ganzen Orient. Lasst doch Afrika und USA alleine machen.

    Laura Becker , 13.05.2018, 12:24 Uhr:
    Waffenlieferungen sowohl an Israel als auch an den Iran, die Waffenlobby reibt sich die Hände, besser kann es doch nicht laufen. :-(

    Müller , 13.05.2018, 14:34 Uhr:
    Was wäre eigentlich in den USA so für eine Stimmung, wenn Deutschland dorthin einen neuen Botschafter schickt und dort gleich mal sowas sagt wie "Ihr habt sofort den Handel zu den Staaten einzustellen, mit denen wir nicht handeln"?

    Meier, 13.05.2018, 14:04 Uhr:
    "America first" ist weder zwingend noch richtig, sondern eigensinnig und rücksichtslos. Niemand ist irgendwas Besseres - kein Staat, kein Mensch. Die Evolution hat gezeigt, dass nur gemeinschaftliches Handeln die Menschheit vorangebracht hat.

      Markus , 13.05.2018, 14:27 Uhr: @"Meier" , 13.05.2018, 14:04 Uhr: Wollen oder KÖNNEN Sie es nicht begreifen?

      André , 13.05.2018, 14:27 Uhr:
      Meier, 13.05.2018, 14:04 Uhr: "America first" ist weder zwingend noch richtig, sondern eigensinnig und rücksichtslos. Niemand ist irgendwas Besseres - kein Staat, kein Mensch. Die Evolution hat gezeigt, dass nur gemeinschaftliches Handeln die Menschheit vorangebracht hat.

      Stimmt aber sagen sie das unseren Medien, Eliten und Wirtschaftsbossen. Sie alle reden immer von Werten und verletzen diese Werte wenn es um deren Interessen bzw. Geld und Macht geht, vorallem die USA halten das Völkerrecht schon lange nicht mehr ein. Machen aber einen "Riesen-Larry" wenn andere dies ähnlich machen weil ihre Interessen wie bei der Ukraine betrioffen sind. Das die Ukraine mittlerweile nur noch als Boden- und Rohstofflieferant für das US-Imperium wichtig ist, wussten die Alternativen Medien zuerst, weil sie nicht aus einer transatlantischen Propagandahaltung darüber berichteten sondern die wirtschaftlichen und fiananziellen Interessen des US-Imperiums sahen. Wo bleibt die Wahrheit??

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