Donnerstag, 29. März 2018

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz äußert sich auch zum Skripal-Fall

Thema: neuer Kalter Krieg

Bundeskanzler Sebastian Kurz äußert sich zu Skripal-Fall


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Am 23.03.2018 veröffentlicht

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Freitag die mögliche Ausweisung der russischen Diplomaten aus Österreich wegen des Giftanschlags im britischen Salisbury kommentiert.

„Russische Diplomaten werden nicht aus Österreich ausgewiesen“, sagte Kurz bei seiner Ankunft zum EU-Gipfel in Brüssel.

Die EU-Länder hätten ihre Solidarität mit Großbritannien geäußert, den Giftanschlag verurteilt und sich über die Notwendigkeit einer gemeinsamen EU-Reaktion auf das Attentat geeinigt, so der österreichische Bundeskanzler.

Die Staats- und Regierungschefs der Gemeinschaft hatten zuvor die Entscheidung getroffen, den EU-Botschafter in Russland zwecks Konsultation abzuberufen.

Nach Angaben einer sachkundigen Quelle gegenüber Sputnik erwägen einige EU-Länder wegen des Giftanschlags auf Skripal die Abberufung ihrer Diplomaten aus Russland.

Am Freitag hatte der Presssprecher der russischen Botschaft in Wien, Bulat Khaydarov, dem britischen Botschafter in Wien, Leigh Turner, geantwortet und die Position Großbritanniens zum Fall Skripal kritisiert.

Am 4. März wurden der 66-jährige ehemalige russische GRU-Agent und Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia in der britischen Stadt Salisbury bewusstlos aufgefunden und mit Anzeichen einer Vergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wo beide ins Koma fielen. Medienberichten zufolge sollen durch den Vorfall 21 Personen in Mitleidenschaft gezogen worden sein, darunter auch ein Polizist.

Die genauen Umstände sind noch unklar. Doch Premierministerin Theresa May erklärte, dass hinter dem mutmaßlichen Giftanschlag „höchstwahrscheinlich“ Russland stecke. Moskau weist den Vorwurf zurück. Bereits zuvor hatten Medien berichtet, dass May Russland die Schuld in die Schuhe schieben wolle.

Russland erklärte sich bereit, an den Ermittlungen zur Causa Skripal teilzunehmen. London verweigert Moskau allerdings ohne Angabe von Gründen den Zugang zu Ermittlungsmaterialien und verstößt damit nach russischen Angaben gegen die Chemiewaffenkonvention.

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

ehcnjq
Was hätte Russland davon, einen längst pensionierten, vor 8 Jahren aus russischer Gefangenschaft entlassenen und ausgereisten Ex-Spion zu töten. Hätte Russland das tun wollen, so hätten sie es längst und völlig unbemerkt machen können, als er noch im russischen Gefängnis war! Alles vollkommen sinnfrei, außer man will Russland was anhängen, zu welchem Zweck auch immer ...!

37secure
Keine einzige Aussage davon dass es noch Keine einzigen Beweise gibt dass Russland wirklich schuld hat. Was passiert wenn sich rausstellt dass es eben Russland nicht gewesen ist ? WIE will man sich dann dar solidarisch rechtfertigen und wird man dann um Verzeihung bitten und was macht man dann mit den ausgewiesenen Diplomaten und bereits beschlossenen und durchgeführten Sanktiionen ?WER trägt dann die Verantwortung ?...Oder ist man an echter Aufkklärung gar nicht interessiert ? Vielleicht ist es ja nur eine Alibivorverurteilung um später vielleicht einen Krieg zu rechtfertigen gegen Russland, so wie die Deutwschen ja schonmal einen Krieg begonnen haben mit der Aussage dass die Juden damals angeblich den Reichstag in Brand gesteckt hatten ?

Klaus Greff
Hier wird von England und USA ein Krieg vorbereitet und der blöde Deutsche latscht hinterher und gerade in den Untergang

Silvio Hentschel
Es gibt nix einzuwirken. Die NATO Staaten provozieren mit False Flag Aktionen einen Krieg vom Zaun zu brechen und Russland zu destabilisieren. Großer Gott seid Ihr alle blind.

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