Freitag, 20. Juli 2018

Roger Köppel (Schweiz) zum Treffen Trump / Putin

Thema: Neue Weltordnung?

Weltwoche Daily 17.07.2018
Alle gegen Trump und Putin, Treffen in Berlin mit Alexander Gauland


DIE WELTWOCHE (Wochenmagazin)
Am 17.07.2018 veröffentlicht

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

AleXa BasCo
DANKE Herr Köppel, das ist nun wirklich nötig dass Sie KLARTEXT in dieser Sache sprechen. Und Sie haben absolut recht, wenn sie sagen : Je SCHLECHTER der Gipfel jetzt geredet wird, desto BESSER war der Gipfel der Beiden eben...!!!! Das passt den westlichen Kriegstreibern hinten und vor nicht !!! Da muss man doch nur schauen " WER " jetzt und schon die längste Zeit gegen Trump und Putin, zettert... wie : entschuldigen Sie bitte, wie " TRATSCHWEIBER ….."Trump und Putin geben uns in Europa, sogar Weltweit Hoffnung, dass die Kriegtreiber, am Ende fort gespült werden .... ( Siehe "Junker Video " vorgestern, solche Leute wollen uns sagen was wir tun müssen ) !!!!

ANGIE F
Ich finde Trump gar nicht so übel. Die Medien haben noch nie ein gutes Haar an Trump gelassen. Nur Lügen. Die Amerikaner sind zufrieden mit Trump. Die Medien lügen nur noch. Was in Europa mit der Asylflut geschieht, versteht weder Trump noch Putin. Obama war ein Kriegstreiber und ein falscher Fufziger. Aber diesen Präsident hat man stets in den Himmel gelobt. Im Nachhinein, ist vieles ans Licht gekommen, über diesen angeblich so "sauberen Obama".

Marita Klein
Vielen Dank Herr Köppel; ich bin völlig Ihrer Meinung, auch was Herrn Präsident Trump betrifft, endlich eine objektive Analyse ohne diese ständigen Hetzkampagnen - nicht mehr zu ertragen!

marcel alfa
Ueber CNN lacht Amerika nur noch, CNN = FAKE NEWS wie auch der TAGI, BLICK etc. nichts als Fake News sind...CNN hat 30% verloren in den letzten 12 Monaten und ist mittlerweile hinter MSNBC oder auch ABC News etc. abgerutscht zur Prime Time kommen die kaum noch auf 1 Mio Zuschauer?...eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des Nielsen-Institutes bestätigt sogar das absinken der CNN Quoten hinter den "Food-Canal" also wer sowas noch ernst nimmt, ausser die dümmlichen lefties vom TAGI und Blick etc. ein normal denkender hat die FAKE News längst durchschaut und dem entsprechend werden sie auch abgestraft..richtig so...bald wird wohl auch beim TAGI und BLICK einbrechen wenn die Leute langsam anfangen durchzublicken wer den wirklich die FAKE-NEWS verbreitet...

Thomas Fasbender im Interview zum Treffen Trump / Putin

Thema: Neue Weltordnung?

Die Angst vor einer neuen Weltordnung:
Trump, Putin und die deutsche Presse


Der Fehlende Part
Am 19.07.2018 veröffentlicht

Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Auceza
Die Journalisten der Mainstream-Medien sind in aller Regel schlecht informierte Schwachköpfe und irre Verschwörungstheoretiker. Früher haben die Leute den Unfug der sogenannten Lügenpresse noch geglaubt mangels alternativer medialer Angebote. Das Internet hat die Situation grundlegend geändert und heute wird immer deutlicher, wie abgehoben, faul und dämlich die "Berufsjournalisten" der alten Medien sind. Traurig aber wahr.

Johann Wurst
die sonstigen Medien haben Schaum vor Wund, wenn sie sehen, dass zwei "Großmächte" sich verstehen. die hätten lieber Krieg.
Mich erinnert das ganze an den Film "James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie" als Elliot Carver bräuchte man nur George Soros einsetzten.

Fontain Gustav
Die neue Weltordnung ist leider nicht neu, sie ist eine alte Ordnung! Es ist ein extremer Polizei Staat, der totalitäre Staat, was ist da neu dran!
Du darfst nichts mehr tun, ohne eine Genemigung, Super!
Das gute ist, die Menschen werden das nicht lange mitmachen. Es wird ein Krieg der Freiheit geben, das hat mit Religionen nicht mehr viel zu tun. Ich kann mich noch daran erinnern, vor ca. 20 Jahren, da hatte ich das erste mal von der neuen Weltordnung gehört, da hatte ich auch angefangen das ganze hier zu hinterfragen. Bis heute hätten diese Buchautoren alle recht behalten. Wir sind auf dem Weg, wirklich frei zu werden, und Selbstverantwortung zu übernehmen.

Wilhelm Habekost
Gefährlich sind nur die westlichen Medien, die es schaffen mit Worten Völker aufeinander zu hetzen ,das mit purer Absicht um die Waffen Lobby am laufen zu halten.Vielleicht sollten sie mal Produkte produzieren die die Menschheit braucht ,,,dann bräuchten sie auch keinen Krieg führen um ans Geld zu kommen,,,,,aber das wäre vielleicht zu einfach...
An unsere Elite der Medienlandschaft sag ich nur das ihr auch mit schuld seid wenn es zum Krieg kommt...
Eine Lüge wird zu Wahrheit wenn man sie oft genug wiederholt ,,, das wusste damals Hitler schon,,,,, wollt ihr wirklich das sich diese Gesichte wiederholt??? Ich glaube nicht ,,,,also hört damit auf ,,,Lügenmärchen zu erzählen ,,,,den die Wahrheit kommt früher oder später an Licht...
Die Leute sind heut nicht mehr so dumm wie früher im Zeitalter des Internets kann man auch auf anderen ausländischen Medien die Berichte miteinander vergleichen ....

Donnerstag, 19. Juli 2018

Roger Beckamp (AfD) - "Wir werden den linksextremen Sumpf trockenlegen"

Thema: Landtag NRW

AfD - Roger Beckamp:
"Wir werden den linksextremen Sumpf trockenlegen"


HSM2k2
Am 17.07.2018 veröffentlicht

Landtag NRW, am 12.07.2018
Top 5: Linksextremismus in NRW strukturell erfassen und effektiv bekämpfen
Kategorie Nachrichten & Politik
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Kommentare

Patriot Gamez
LinksRotGrün Faschistenfront.... Nazis nennen sich heute Antinazis,und mit diesem Pseudogeniestreich wiegen die sich auf der sicheren Seite... die werden schon noch eines Besseren belehrt.

Rübe Zahl
Der Amtseid in Artikel 56 des Grundgesetzes lautet: "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde." Wer diesen Eid schwört und das deutsche Volk leugnet (Habeck, Grüne) oder es mit unübersichtlichen Menschenmassen flutet (Merkel, Schäuble) und damit auflöst, darf wohl mit Fug und Recht Volksverräter genannt werden.

Marcus F.
Es ist höchste Zeit, dass die linksradikalen Wahnsinnigen endlich aus den Parlamenten entfernt werden.

Deutscher Schwur
Wenn wir unsere nationalen Interessen als Deutsche nicht mehr wahrnehmen, werden an unsere Stelle andere Kräfte treten, die dort (auch zu unserem Nachteil) ihren Interessen Geltung verschaffen werden. Ich lege allen einmal das folgende, sehr sehenswerte Video hier auf Youtube wärmstens ans Herz:
,,Deutsche Identität versus Globalismus"

Firefighter
Ey das ist ja voll der Hammer, was der alles raushaut! :-) Danke AfD!!! :-) Ich bin mir sowas von sicher, dass die AfD sehr bald die Mehrheit in allen Landtagen und überhaupt im Bundestag erreichen wird!! Mann werde ich das feiern!!!!

Fraenzi K
Danke,HSM2k2, für die Veröffentlichung!!!
Danke Herr Roger Beckamp für diese Rede! Ich bezweifle, dass diese "UMGEKEHRTEN" wissen was sie da tun??? Besonders leider SPD und GRÜNE! Früher war NICHT alles SCHLECHTER!!!
Ich wiederhole mich sehr gerne:
Für mich steht eines fest: Politiker der ALTPARTEIEN sind längst nicht mehr die Politiker, die einmal hinter den Bedeutungen CDU/CSU, SPD, die GRÜNE usw. stehen! Sie stehen NUR NOCH für Frau Merkel - UNSERE???? Bundeskanzlerin -, für GELD und MACHT!
Helmut Schmidt und Willi Brandt (vielleicht gab es auch noch ein paar andere) sind Männer unseres Volkes gewesen, mit HERZ und VERSTAND!
Kopiert und eingefügt:
"""Helmut Schmidt über Einwanderung und Integration "Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen die Überalterung kommt Zuwanderung nicht in Frage. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schafft nur ein zusätzliches Problem." HELMUT SCHMIDT - 2005. Aber auch danach hat er sich immer dazu Klar geäussert."""
Heute: BÖSE ist GUT, und GUT ist BÖSE!
An ALLE Politiker der ALTERNATIVE F Ü R DEUTSCHLAND, BITTE WEITER SO! An alle gescheiten Menschen die sich FÜR Deutschland einsetzen, die die AfD wählen, WEITER SO! Bitte halten Sie durch!!!
Sollten wir noch einmal wählen dürfen gibt es für mich Nur noch AfD!!!

Dr. Daniele Ganser - Verdeckte kriegsführung

Thema: 9/11



FAKET NEWS
Am 14.06.2018 veröffentlicht
Video als kopie von 2012

Dr. phil. Daniele Ganser ist Schweizer Friedensforscher, Historiker und Leiter des Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel

Kategorie Bildung
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Mittwoch, 18. Juli 2018

Forschung an Künstlicher Intelligenz - in Deutschland mit echten Daten?

Thema: Politik » Deutschland

Getagt wird geheim:
Bundeskabinett will Bürgerdaten für Forschung an ‚Künstlicher Intelligenz‘ freigeben

"Es werden derzeit die Claims weltweit neu abgesteckt. Die künstliche Intelligenz wird zu einer grundlegenden Basisinnovation für das Industriezeitalter", so Peter Altmaier. Das Bundeskabinett will der Wirtschaft Zugriff auf Daten der Bürger geben, um die KI zu fördern.

Das Bundeskabinett will der Wirtschaft Zugriff auf Bürgerdaten geben, damit die Forschung an „Künstlicher Intelligenz“ (KI) vorankommt. Das geht aus dem Entwurf eines Eckpunktepapiers hervor, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wird, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio.

„Es werden derzeit die Claims weltweit neu abgesteckt. Die künstliche Intelligenz wird zu einer grundlegenden Basisinnovation für das Industriezeitalter“, so Altmaier. An Hochschulen sollen deshalb neue Lehrstühle für künstliche Intelligenz entstehen, der Mittelstand soll geförderten Zugang zur Künstlichen Intelligenz bekommen.

Getagt wird im Geheimen – entgegen dem Antrag von Linken, AfD und Grünen

Ende November soll die Strategie zum Umgang mit KI fertig erarbeitet sein. Erst am 28. Juni hatte die Bundesregierung sogar eine Enquete Kommission zur Künstlichen Intelligenz eingesetzt. Sie soll Handlungsempfehlungen für den Umgang mit KI formulieren.

19 Mitglieder des Bundestags und 19 Sachverständige sitzen in dem Ausschuss. Allerdings wird die Kommission geheim tagen. Entgegen dem Antrag von Linken, AfD und Grünen, die öffentlich tagen wollten. Es dürfte nicht der letzte Konflikt sein zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

Eckpunktepapier zur KI

„Deutschland soll zum weltweit führenden Standort für KI werden“, heißt es gleich auf Seite 1. Die konkrete politische Forderung in dem Papier:
    Die Menge an nutzbaren, qualitativ hochwertigen Daten muss deutlich erhöht werden, ohne dabei Persönlichkeitsrechte, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung oder andere Grundrechte zu verletzen“.
Dabei stehen laut Entwurf auch die Daten der Bürger im Fokus: „Daten der öffentlichen Hand und der Wissenschaft werden verstärkt für die KI-Forschung geöffnet und deren wirtschaftliche und gemeinwohldienliche Nutzung im Sinne einer Open Data Strategie ermöglicht“.

Kooperation zwischen Staat und Privatwirtschaft bei Datenpool

Angestrebt ist laut des Berichts des ARD-Hauptstadtstudios auch eine Datenkooperation zwischen Staat und Privatwirtschaft im Sinne eines öffentlich-privaten Datenpools.

Angesprochen auf den Entwurf will sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zu den konkreten Details vor Kabinettsbeschluss und Veröffentlichung nicht äußern, sagt aber: „Wir reden nicht über Daten von konkreten Personen, wir reden über anonymisierte Daten die durch die Digitalisierung in großer Zahl anfallen. Und die werden der Rohstoff der Zukunft sein, wenn es darum geht neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. neue Erkenntnisse im Bereich der Medizin zu gewinnen, in der Forschung, in der Verkehrsentwicklung, in der Stadtplanung. Mit Daten kann man bares Geld verdienen, allerdings in einer Form, die auch mit dem Datenschutz vereinbar ist.“

Die gerade in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung in der EU sei nur ein erster Schritt.

In den kommenden Jahren soll ein Gesetz die Grundlage schaffen, Daten zu schützen, aber Unternehmen auch den Zugriff ermöglichen, etwa: „Wenn ein junges Unternehmen mit Daten, die bei öffentlichen Nahverkehrsgesellschaften anfallen, bessere Fahrpläne und neue Geschäftsmodelle entwickeln möchte“, sagte Altmaier.

Den gläsernen Bürger wolle man nicht: „Wir wollen im Gegenteil, dass der Bürger weiß, was der Staat über ihn weiß. Wir haben uns vorgenommen ein Bürgerkonto einzurichten, wo jeder Bürger sehen kann: Welche Daten sind im öffentlichen Raum gespeichert und er kann sehen wer auf diese Daten Zugriff nimmt.“

Was ist mit der Sicherheit der Daten?

Das große Risiko, das auch Datenschützer immer wieder sehen ist die Sicherheit der Daten. Selbst der Bundestag wurde bereits gehackt und Daten dort abgegriffen. Ob Datenschutz und Datensicherheit, der gläserne Bürger, die Vernichtung von Arbeitsplätzen, die Entstehung neuer Berufe, all das wird den vertrauten Alltag in rasanter Geschwindigkeit auf den Kopf stellen.

Computer sprechen bereits heute mit uns, und wir merken nicht mal, dass Stimme und Gedanken von einem Chip kommen und nicht aus einem Gehirn und von echten Stimmbändern. Siri und Alexa lauschen ununterbrochen über daueraktive Mikrophone in unsere Wohnzimmer und begleiten intimste Momente, werden mit jedem Geräusch immer perfekter.

Doch Geld verdienen im Moment vor allem die anderen: „Im Bereich der Verknüpfung von Nutzerdaten haben amerikanische und asiatische Firmen in den letzten Jahren eine weltweite Dominanz und einen Vorsprung vor deutschen und europäischen Unternehmen erlangt, der ihnen auch bei der weiteren Nutzung von KI-Technologien aktuell Wettbewerbsvorteile verschafft“, so die Bilanz laut Entwurf des Eckpunktepapiers. (dts)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

campact - Konzerne wollen unser Wasser





Konzerne wollen unser Wasser

Hallo liebe Leser,

es gibt schlechte Nachrichten. Die EU und Japan haben heute in Tokio das Handelsabkommen JEFTA unterzeichnet.[1] Das heißt: Konzerne können in Zukunft nach unserem Wasser greifen. Doch das EU-Parlament muss dem Abkommen noch zustimmen, bevor es in Kraft tritt. Und genau das ist unsere Chance, JEFTA noch zu verhindern.

Sie haben kürzlich unseren Appell gegen JEFTA unterzeichnet – gemeinsam mit 590.000 Mitstreiter/innen. So schnell ist noch nie ein Appell so groß geworden. Vielen Dank dafür! Hierdurch haben viele Medien das erste Mal über die Folgen von JEFTA für unser Trinkwasser berichtet.[2]
Nun bitten wir Sie herzlich: Bleiben wir gemeinsam dran! Wir haben in den nächsten Monaten viel vor, um die EU-Abgeordneten zu überzeugen, JEFTA abzulehnen und unser Wasser zu schützen. Wir schaffen das aber nur, wenn Sie uns dafür ab heute mit einem regelmäßigen Beitrag unterstützen. Schon mit 5 Euro monatlich bringen Sie Campact weit nach vorn.
Es ist passiert: Die EU und Japan haben JEFTA unterschrieben. Mit dem Handelsabkommen drohen Gentechnik und Hormonfleisch – alles völlig intransparent verhandelt. Und es bedroht unser Wasser: JEFTA betrachtet Wasser als Ware und bringt es auf den freien Markt. Selbst bei CETA, dem Abkommen mit Kanada, war Wasser explizit ausgenommen.[3] JEFTA macht den Weg frei für die Privatisierung durch Großkonzerne. Die Folge: schlechtere Qualität, viel höhere Preise.
Wir wollen, nein, wir müssen das verhindern. Und wir haben eine Chance: Im Dezember muss erst noch das EU-Parlament über JEFTA entscheiden.[4] Die EU-Parlamentarier/innen wissen: Im nächsten Jahr ist Europawahl. Medien und Millionen Wähler/innen schauen jetzt ganz genau hin. Gelingt es uns also, eine breite Protestbewegung gegen JEFTA zu starten, können wir den Ausverkauf des Wassers stoppen.
Jetzt müssen wir also nachlegen:
  • Auf der Straße: Vor möglichst vielen Büros der EU-Parlamentarier/innen wollen wir mit Campact-Unterstützer/innen auftauchen. Mit medienwirksamen Aktionen machen wir deutlich, dass wir unser Wasser geschützt sehen wollen. Und wir diskutieren mit den Abgeordneten über JEFTA.
  • Im Netz: Per Telefon, Facebook oder Twitter – immer wieder konfrontieren tausende Campact-Unterstützer/innen ihre/n Abgeordnete/n vor Ort mit den Folgen des Handelsabkommens für unser Trinkwasser.
  • Mit Fakten: JEFTA wurde lange geheim verhandelt, Details sind erst seit kurzem bekannt.[5] Wir wollen eine Studie in Auftrag geben. Darin untersuchen unabhängige Expert/innen, wie sich JEFTA auch jenseits der Wasserversorgung auf andere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge auswirkt.
Sie sehen: Wir haben einiges vor. Doch ohne ausreichende finanzielle Mittel kommen wir nicht weit. Campact lebt von Unterstützer/innen, die uns mit einem regelmäßigen Betrag fördern. Nur durch sie können wir lange und hartnäckig an Themen dranbleiben. Wir bitten Sie daher heute herzlich: Fördern Sie Campact ab sofort mit einem regelmäßigen Betrag. Schon mit 5 Euro monatlich bringen Sie unseren Protest weit nach vorn.
Herzliche Grüße
Victoria Gulde, Campaignerin
PS: Wir wollen keine Abkommen wie TTIP oder CETA, die die Rechte der nationalen Parlamente untergraben. Keine Klauseln, die unserem Wasser, der Umwelt oder Arbeitnehmer/innen schaden. Wir brauchen fairen Handel mit hohen Standards. Darum darf JEFTA in seiner derzeitigen Form nicht in Kraft treten. Bitte machen Sie mit – fördern Sie Campact!
PPS: Wenn Sie uns Ihre Förderzusage bis zum 20. Juli geben, senden wir Ihnen als Dankeschön unsere bunten Campact-Aufkleber.
Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Förderung auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:
Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE68 2512 0510 6980 0000 01
BIC BFSWDE33HAN
[1] „EU und Japan besiegeln ihr bislang größtes Handelsabkommen“, Spiegel Online, 17. Juli 2018
[2] „Wasser auf die Mühlen der Skeptiker“, Die Tageszeitung, 5. Juli 2018
[3] „Wasserversorgung unter Privatisierungsdruck?“, Deutschlandfunk, 9. Juli 2018
[4] „Hitzige Parlamentsdebatte über CETA und JEFTA“, Euractiv, 14. Juni 2018
[5] „Leaked trade papers expose EU failure to uphold transparency and environment standards“, Greenpeace, 23. Juli 2017
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Dienstag, 17. Juli 2018

Still und heimlich haben die EU-Länder dem JEFTA-Abkommen zugestimmt!


Marianne Grimmenstein hat gerade ein Update zur Petition Bürgerklage gegen CETA veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

Still und heimlich haben die EU-Länder dem JEFTA-Abkommen zugestimmt!


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, eine gute Nachricht und eine schlechte Nachricht. DIE GUTE NACHRICHT: Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat CETA vorerst gestoppt. Er will mit der Unterzeichnung warten, bis der Europäische Gerichtshof entschieden hat, ob die Sonderklagerechte für Konzerne gegen EU-Recht verstoßen. Das Urteil wird für Anfang 2019 erwartet. DIE...
Vollständiges Update lesen

Das Fazit der Fußball-Weltmeisterschaft aus der Sicht eines Hofberichterstatters

Thema: Fußball-WM

Die Fußball-Weltmeisterschaft aus der Sicht eines Hofberichterstatters

Der Beitrag für t-online.de stammt von Luis Reiß und Benjamin Zurmühl
Sie schreiben:
"Freiheit nach Schlagloch-Prinzip – wie Putins WM-Plan nicht aufging"
eben genauso, wie das am Hof einer Staatsratsvorsitzenden gerne gelesen wird.
und weiter:
Emotionen, Höchstleistungen und Gastfreundschaft haben die WM geprägt und vieles verdeckt. Doch Putins Plan ist nicht komplett aufgegangen.

Für viele Besucher der WM werden diese Bilder wohl für ewig in Erinnerung bleiben:

Die feiernden Fans aus den verschiedensten Ländern auf der Moskauer Nikolskaya Straße oder am Strand von Sotschi.

Der unfassbare Jubel der Außenseiter, die für einige Überraschungen sorgten. Ganz vorne dabei: Die russischen Gastgeber, die ihr Team bis ins Viertelfinale brüllten. Oder die Spieler Panamas, die ihren Treffer beim 1:6 gegen England wie den WM-Sieg feierten.

Die sportlichen Gänsehaut-Momente. Wie sich Kroatien mit drei Siegen in Verlängerung beziehungsweise Elfmeterschießen ins Finale kämpfte. Wie der 19 Jahre alte Kylian Mbappé mit seinen Sprints und Dribblings endgültig zum Weltstar aufstieg.

Es gibt aber auch noch eine andere Sichtweise auf die WM. Viele Besucher des Turniers in Russland werden sie wohl erst Wochen später erfahren. Wenn überhaupt. Freiheit nach dem Schlagloch-Prinzip

Das beste Symbol dafür ist ein Schlagloch in Nischni Nowgorod, einer der kleineren WM-Städte. Es war so groß, dass sich Anhänger von Kroatien und Argentinien am Spieltag darin fotografieren ließen. Am nächsten Tag war das Schlagloch provisorisch verschlossen worden.

In den Spielorten der WM wurde vieles nach dem Schlagloch-Prinzip vorübergehend geregelt. Freiheiten, die in den russischen WM-Städten in den vergangenen Wochen galten, waren bloß eine Ausnahme. Normalerweise darf in der Öffentlichkeit kein Alkohol getrunken werden. Normalerweise dürfen Menschen nicht in größeren Gruppen durch die Städte ziehen und vor allem keine Transparente oder Flaggen dabei zeigen, wie es Fans aller Nationen bei der WM getan haben. Der Normalzustand dürfte schon am Tag nach dem Finale wieder aufbrechen wie ein notdürftig verschlossenes Schlagloch.

Putin nutzt WM für umstrittene Reformen

Wer die Innenstädte der Spielorte verlassen hat, bekam ein anderes Russland zu sehen. Eins, in dem die Menschen nicht weniger gastfreundlich sind, ihre Lebensbedingungen aber deutlich bescheidener und die Infrastruktur marode ist. Dort trifft man auf Taxi-Fahrer, die nach ihrer normalen Schicht noch auf eigene Rechnung weiterfahren müssen, um genug Geld zum Leben zu verdienen. Oder alte Frauen, die im Laden für wenige Rubel einen Strauß Blumen kaufen und diesen an Metro-Stationen am Moskauer Stadtrand für einen kleinen Gewinn weiterverkaufen wollen. Not macht erfinderisch.

Vieles bei dieser WM war Schein, eine ablenkende Fassade, die Russlands Machthaber Wladimir Putin mit seiner Partei Einiges Russland für umstrittene Reformen genutzt hat. Das Renteneintrittsalter ist während des Turniers drastisch angehoben worden, für Männer wird es von 60 schrittweise auf zukünftig 65 Jahre angehoben. Die Lebenserwartung der russischen Männer liegt aber aktuell bei gerade einmal 66 Jahren – und sie steigt deutlich langsamer als nun das Renteneintrittsalter erhöht wird. Für viele Russen heißt das: Arbeit bis zum Tod.

Mehr Krieg und totale Überwachung

Zum 1. Juli ist die seit zwei Jahren beschlossene Vorratsdatenspeicherung in Russland in Kraft getreten. Nachrichten, Fotos, besuchte Webseiten – einfach alle Daten der Internetnutzer müssen künftig für sechs Monate gespeichert werden, ohne Begründung oder Anordnung eines Richters. In Deutschland war ein entsprechendes Gesetz ebenfalls geplant, wurde aber von Gerichten als verfassungswidrig eingestuft.

War die WM ein Erfolg? Das Pro und Kontra

Die Kriege in Syrien und der Ukraine hat Putin während der WM ungehindert fortgesetzt, manche Experten sagen sogar: er hat sie intensiviert.

Putins Plan geht nicht auf

International wurde alldem weniger Beachtung geschenkt als üblich, WM-Besucher bekamen es nur selten mit. Sind all die positiven Eindrücke und Erinnerungen deshalb nichts mehr wert?

Nein, es ist der große Widerspruch dieser WM, dass sie politisch benutzt wurde, gleichzeitig aber für sportlich historische Bilder gesorgt hat. Sie hat vielen Russen in den großen Städten und Ballungsräumen das Misstrauen gegenüber Fremden zudem ein Stück weit genommen. Die Gastfreundschaft und Sorgfältigkeit mit der viele Russen für einen reibungslosen Ablauf der WM gesorgt haben, hat umgekehrt das Bild des Landes in der Welt verbessert.

Politische Veränderung sind deshalb aber nicht zu erwarten. Andrej Kolesnikow vom Carnegie-Zentrum in Moskau glaubt, dass die WM keinen langfristigen politischen Effekt haben wird. „Dies ist nur Fußball, es bringt kein demokratisches Denken“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Dies ist das Land, das das potemkinsche Dorf erfunden hat“, sagte er in Anspielung auf die Geschichte, wonach in Russland marode Häuser hinter hübschen Fassaden vor dem Blick des Herrschers versteckt wurden.

Trotzdem ist Putins Plan nicht aufgegangen. Denn seine Landsleute haben sich in ihrer Meinung trotz der WM-Euphorie kaum beeinflussen lassen. Putins Beliebtheitswerte sinken weiter. Der russische Präsident war nur selten im Stadion zu sehen, wohl auch aus Angst vor Misserfolgen des eigenen Teams. So verbinden ihn die Menschen kaum mit dem WM-Erfolg. Laut einer Umfrage des unabhängigen Forschungsinstituts Levada glauben zudem 42 Prozent der Russen, dass das Land sich in die falsche Richtung entwickelt.

Quelle: t-online.de

Ganz anders sehen das die "normalen" Zuschauer.

Kommentare

Schulz
ganz ehrlich... Klasse WM ...Dank PUTIN... diese Miesmacherei gegenüber Russland, ich kanns nicht mehr hören.... allen Russen mit denen ich sprechen durfte, mögen Putin, weil er sein Land voran bringt....

cebbcfabea
das ist typisch t-online-Berichterstattung. Ich bin der Meinung, dass diese WM eine WM war, die für Putin aufging. Sicherlich mit einem Desaster für die Mannschaft von J. Löw, die keine Mannschaft war.
Den letzten Platz in der Gruppenphase und somit den letzten Platz der WM sollte einen Rücktritt zur Folge haben, wenn man dafür verantwortlich zeichnet. Wie bei den Argentiniern. Am Stuhl festgeklebt, kann ich da nur feststellen.

Dirk59
Resümee ist, es war eine tolle WM, leider nicht für Deutschland aber dies kann keiner Putin anlasten.

monaco
Erst mal eigene Schlaglöcher (nicht nur die auf der Straße!)schließen, da haben wir genug.
Ein großes internationales Ereigniss ist immer zuerst für die Menschen. Was kann daran schlecht sein, ihnen ein wenig Ablenkung zu verschaffen vom täglichen Überlebenskampf? Als die Olympiade 1972 nach München kam, wurde ein immer noch von Bombenkratern und Schuttbergen des 2.Weltkrieges geprägter Stadtteil zu einem glanzvollen Olympiapark ausgebaut, von dem die Menschen heute noch profitieren. Ebenso hat dieses Ereignis den Menschen die dringend benötigte U-Bahn gebracht. Und was wäre der Westpark ohne die IGA 1983? Dort waren bis dahin ebenfalls noch die "Schlaglöcher" des 2. Weltkrieges, riesige Bombenkrater in denen die Kinder spielten. An "blühenden Landschaften", wie sie Altbundeskanzler Kohl den Ostländern versprochen hat, arbeiten wir heute noch und werden dies noch viele Jahre tun müssen. Lasst den Russen den Schwung mitnehmen und an einer positiven Entwicklung weiterarbeiten.

jujachei
Meine Söhne sind gerade ganz begeistert von 14 Tagen in Russland zurückgekommen und wenn sich hier mal wieder die Medien wie üblich im Schlechtmachen breitmachen, das kennt man ja schon und nimmt keiner mehr für voll. Vor allem kritisieren diese, die vielen Sicherheitsleute, na und, das kann allen Touristen und Besuchern ja nur recht sein,
oder??

    horstb
    Mist! Kein Dopingskandal -zumindest bis jetzt- keine Hooligan-Szene und nicht einmal Bengalos in den Stadien.

lalulo
Die WM kam gut und reibungslos rüber. Gut gemachte Organisation. Auch die Übertragungen waren im Sinne des Sports. Wobei ich nicht alle Reporter damit meine. Hinter den Kulissen mag es überall anders aussehen, wenn ein solches Großereignis stattfindet. Ich finde auch, das es gelungen ist, sich der westlichen Welt noch mehr zu öffnen, um Vorurteile abzubauen, das mag es Russland wert gewesen zu sein, die gigantischen Kosten dafür zu stemmen. Das ist ist nicht nur Putin. Das ist ein riesiges Volk das auch mit seinen Fußballern feierte.

» der Kommentar des Blogschreibers «

Ich kann mich nicht erinnern, dass bei der WM in Brasilien überhaupt die Politik in der Berichterstattung eine Rolle gespielt hat. Aber das war sicher gaaanz was anderes. Propaganda und Hetze gegen Russland, auch bei Veranstaltungen, die mit Politik überhaupt nichts zu tun haben, ist anscheinend bei den deutschen, regierungsnahen Medien erst seit der "Machtübernahme" des US-gesteuerten Merkelclans angesagt. [*1]
In anderen europäischen Medien liest man sowas nicht, obwohl die von den gleichen Veranstaltungen berichten.

Ganz anders schreibt auch die Hessische Niedersächsische Allgemeine (Kassel)
zu Putin:

Die WM ist auch ein Erfolg für den Mann, der Russland seit 18 jahren regiert. Wladimir Putin ist es gelungen, dem Land neues Selbstbewusstsein zu vermitteln und es wirtschaftlich zu stabilisieren. Dass er heute auf Augenhöhe mit US-Präsident Trump spricht, dass beide Verächter der westlichen Wertegemeinschaft sind, erfüllt viele Russen mit Genugtuung und das alte Europa, mit großen Sorgen.

eben keine Zeitung aus dem erlauchten Kreis der Hofberichterstatter.
Gut so!

*1 Ok, seit Trump scheint die Steuerung nicht mehr zu funktionieren, dafür lief es unter George dabbelju und Obama aber wie geschmiert.

Montag, 16. Juli 2018

Spanien - Zehntausende fordern die Freilassung katalanischer Politiker


Thema: Katalonien

Spanien
Zehntausende fordern die Freilassung katalanischer Politiker

Anhänger der katalanischen Unabhängigkeit haben am Samstag das ehemalige "La Modelo" -Gefängnis, das heute der Erinnerung an die Franco-Diktatur dient, in Barcelona besetzt, um die Freilassung der inhaftierten katalanischen Politiker zu fordern.

Zehntausende Befürworter der Unabhängigkeit Kataloniens haben in Barcelona Freiheit für ihre politischen Führer gefordert. Nach Schätzung der Polizei nahmen am Samstagabend rund 110.000 Menschen an der Großkundgebung teil. Die Organisatoren sprachen von 200.000 Demonstranten.

Die Demonstranten forderten die sofortige Freilassung der in Untersuchungshaft sitzenden katalonischen Politiker. Sie verlangten außerdem, dass die wie Puigdemont ins Exil ins Ausland geflüchteten Politiker nach Katalonien zurückkehren dürfen, ohne Gefahr zu laufen, festgenommen zu werden. "Wir sind heute auf die Straße gegangen, wir werden es morgen tun und jeden Tag, bis sie alle frei sind - und unser Volk auch", sagte Puigdemonts Nachfolger als katalanischer Regionalpräsident, Quim Torra. Puigdemont dankte den Demonstranten auf Twitter: "Einmal mehr gab es eine würdige und friedliche Mobilisierung für die Freiheit. Danke, dass ihr uns nie allein gelassen habt."

Die Menschen betraten die ehemalige "La Modelo" - Haftanstalt mit katalanischen "Estelada" -Flaggen mit der Aufschrift "Freiheit für politische Gefangene".

Merce, einer der Protestierenden, erklärte den Grund für die Wahl des Veranstaltungsortes: "Dieser Ort ist eine Ikone des Franco-Regimes, und hier wollen wir Freiheit für politische Gefangene fordern."

Das Gefängnis "La Modelo" wurde während des Spanischen Bürgerkrieges 1936-1939 besonders als Foltereinrichtung bekannt. Das Gefängnis wurde im Juni letzten Jahres nach 113 langen Jahren geschlossen.


Quelle: RT-Deutsch




Prof. Dr. Axel Schönberger hat gerade ein Update zur Petition Sergio Mattarella (Presidente Della Repubblica Italiana) (Presidente Della Repubblica Italiana): Solidarität mit Katalonien - für das Recht auf friedliche Selbstbestimmung! veröffentlicht. Lesen Sie das Update und kommentieren Sie:
Neuigkeit zur Petition

Zieht Pablo Llarena den Europäischen Haftbefehl gegen den legitimen Präsidenten Kataloniens zurück?


Spanische Medien berichten, daß der Kritokrat Pablo Llarena vom Obersten Gerichtshof Spaniens eine Rücknahme des Europäischen Haftbefehls gegen Carles Puigdemont erwäge. Hintergrund dürfte die Furcht sein, daß dieser, sofern er nach Spanien ausgeliefert würde, sogleich vom katalanischen Parlament — getreu dem Ergebnis der Wahlen vom 21. Dezember 2017 — als Präsident der Generalitat de Catalunya...
Vollständiges Update lesen



Presseclub 15.7.2018 - Nato-Zoff, Handelskriege, Putin-Gipfel: Trump – und wie er die Welt verändert

So. 15. Juli 2018, 12.03 - 13.00 Uhr

Nato-Zoff, Handelskriege, Putin-Gipfel: Trump –
und wie er die Welt verändert


Bild: Screenshot

Moderation
Volker Herres
Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen

Der amerikanische Präsident Trump ist auf Europareise und sorgt für reichlich Aufregung und Unruhe. In Brüssel erweckt er den Eindruck, die USA könnten die Nato verlassen und in London brüskiert Trump seine Gastgeberin Theresa May. Besorgt blicken die Partner der USA nach Helsinki, wo sich Trump mit seinem russischen Amtskollegen Putin treffen will.

Der amerikanische Präsident Trump ist auf Europareise: Nato-Gipfel in Brüssel, Arbeitsbesuch in London und ein Treffen mit Wladimir Putin in Helsinki am kommenden Montag.Dabei sorgt „Imperator Trump“, wie ihn die Tageszeitung Le Parisien diese Woche bezeichnete, für reichlich Aufregung und Unruhe.

In Brüssel erweckt er den Eindruck, die USA könnten „ihr eigenes Ding machen“ und die Nato verlassen. Nach einer Krisensitzung war dann vermeintlich alles wieder gut, weil die Europäer zugesagt haben sollen, ihre Verteidigungsausgaben kurzfristig zu erhöhen. Alle anderen Beteiligten bestreiten das.

Falscher Brexit, Strafzölle für China und die Gefangenen Russlands

In London brüskiert Trump per Zeitungsinterview seine Gastgeberin Theresa May. Die Premierministerin agiere beim Brexit entgegen seiner Ratschläge. Damit würde sie das geplante Handelsabkommen mit den USA „wahrscheinlich töten“. China droht Trump mit weiteren Strafzöllen, und Deutschland bezeichnete er als Gefangenen Russlands wegen der geplanten Gaspipeline unter der Ostsee.

Besorgt blicken die Partner der USA nach Helsinki, wo sich Trump unter vier Augen mit seinem russischen Amtskollegen Putin austauschen will. Niemand weiß, welche Zusagen der US-Präsident dort womöglich machen wird.

Ist Trump dabei, bewährte Institutionen zu beschädigen und die multilaterale Weltordnung zu zerstören? Welche Ziele verfolgt der Präsident mit seinen erratischen und widersprüchlichen Entscheidungen? Und wie sollen die Europäer damit umgehen?

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Kommentare

D. Richter
Frau Ruck gehört für mich auch zu einer abgehobenen in einer schönen Wohlfühlblase lebenden Elite.

Peter Kosmann
Was soll man von einer Berichterstattung halten, die 1) sich über Trump in maßloser Weise auslässt und ihn wahlweise zum Super-Bösewicht oder zum Super-Trottel stempelt, aber gleichzeitig 2) verschweigt, dass sein europäischer Gegenspieler Juncker offenbar ein massives Alkoholproblem hat, das beim NATO-Gipfel gefilmt wurde und seither millionenfach in Internet-Videos zur Kenntnis genommen wird? Wenn in Sachen Juncker selbst offensichtliche Fakten unterdrückt werden, was wird uns dann noch alles verschwiegen?

Dr. Horst Hollwegs
Über Trump brauchen wir uns nicht zu wundern, wir haben doch den SDS - Seehofer Dobrindt Scheuer. Und Trump macht das, was er angekündigt hat, nämlich die Weltpolitik zu führen (führen!) wie seine prosperierenden Ramsch- und Protzgebäude. (PS: Der Moderator sollte seinen Stil überdenken: Thema vorgeben und dann die "Schüler" abfragen; und wer nicht sagt, was gehört werden soll, oder etwas weiter ausholt, dem wird das Wort entzogen; und: ja keine längeren Ausführungen - differenzierte Äußerungen sind unerwünscht.)

Horst Schulte
Wie Herr Herles Herrn Schmale "abgewürgt" hat, als er auf längerfristige Spannungen zwischen den USA und den Verbündeten aufzeigen wollte, habe ich nicht verstanden. Mich hätte sein Exkurs interessiert.

Dieter Schmidt
Die Deutschen haben zuerst massiv Stimmung gegen Trump gemacht, ihn beleidigt und arrogant belehrt. Jetzt schlägt das Pendel zurück. Trump ist am Drücker.

    Kathrin_1
    Genau so ist es. Ich habe es damals schon gesagt/geschrieben, daß sich alle, die ihn laufend beleidigen, sich "warm" anziehen können, wenn er Präsident wird. Die gesamte Politikerriege wie auch sämtliche Medien, sind ja heute noch dabei, ihn mit z. T. vulgären Ausdrücken zu belegen und wundern sich, wenn Mr. Trump jetzt "poltert". Ich merke mir auch, wer mich beleidigt usw.

Lohman
Was nur ist das alles für ein weltfremder Blödsinn mit der Rüstung auf immer höherem Niveau. Deutschlands Machthaber scheinen sich in der Mitte dieser armseligen vergifteten Atmung wieder wohlzufühlen oder ist das eine Täuschung? Dann wäre mir wohler. Kann oder will jemand sich das alles bis zum bitteren Ende ausmalen? Jeder Beginn, bzw. jeder Anfang hat zwangsläufig auch ein Ende. Wissen sie das nicht?

Herbert Bach
Von Anfang an haben die deutschen Eliten von Politik und Kultur, aber auch Prganisationen und Vereine diesen Mann falsch gesehen. Das gipfelte in Steinmeiers unmöglichem Wort "Hassperdiger". Nur weil er nicht unserem Bild des hochmoralischen Humanisten entspricht wurde er als -vorsitig ausgedrückt- "Pälzer Krischer" dargestellt. Der Mann ist Präsident der Vereinigten Staaten, ob es uns passt oder nicht und er hat nicht vergessen wer gegen TTIPP auf die Straße ging, gerade in Deutschland. Und natürlich haben alle Natopartner ihren Verteidgungsbeitrag zu leisten. Seit Rühe (Die Bundeswehr bekommt was sie braucht) werden unsere Soldaten behandelt wie Aussätzige (Stichwort Aachener Friedenspreis). Dieser 68 er Mehltau bekommt jetzt die Quittung. Wie kann man nur so dumm und voreingenommen sein wie unsere Politiker, Kulturschaffenden, Gewerkschaften, Kirchen usw. Ach ja auch die Journalisten zu 70% links-grün eingeschlossen. Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück, meine Herren.

Markus Hartmann
Deutschland ist außenpolitisch nicht gerade klug, wenn man nicht begreift, dass ein gutes Verhältnis zum "Fast-Nachbar" Russland wichtiger ist als sich mit Trumps Psyche zu befassen. Hier hat man sich auch von den USA unter Druck setzen lassen und sinnlos Sanktionen wegen der Krim verhängt. Nochmal: Die Krim gehört zu Russland. Die Krim gehörte 1954 zu Russland und das Chruschtschow diese mit Wodka umnebelten Gehirn an die damalige Sowjetrepublik Ukraine verschenkt hat, kann keine völkerrechtlichen Konsequenzen für den rechtmäßigen Wiederanschluss nach sich ziehen. Man sollte sich in der Deutschen Politik wirklich mal überlegen, ob man weiter so macht! Jetzt wird über Trump gejammert, dessen Unberechenbarkeit und dessen defizitären, politischen Sachverstand. Deutschland hat nur eine Chance und die heißt: Die Beziehungen zu Russland in "Ordnung" zu bringen!

Birgit Wilder
Deutsche Arroganz und Anti-Amerikanismus herrschen in der Runde wieder einmal vor. Trump hat Recht: " Wir sind in totaler Abhängigkeit von Russland." Sie erwähnten lediglich die Erdgasimporte und nicht die Erdöl und Kohleimporte. Trumps 70% entsprechen schon der Realität. Und welch ein Widerspruch an sich, dass ein Nato-Land bis vor kurzem Putin-Airways charterte, die für uns schweres Gerät in Nato-Einsatzgebiete brachte. Mir scheint, wer Deutschland seinen Freund nennt, braucht keine Feinde mehr.

G.Bernuth
Frage Warum werden den USA nicht die Analysen der Folgen des von den USA (unter falschen Voraussetzungen) ausgelösten Krieg vorgehalten? War dieser von den USA, wegen Absicherung eigenen Interessen ausgelöste Krieg, nicht der Auslöser in den Islamländern (Asien) für die Völkerwanderung in den letzten Jahren Richtung Europa? Welche Kosten hat Europa, speziell auch Deutschland, bisher dafür getragen? Ist da nicht eine Gegenrechnung zu den bisher geleisteten Militärausgaben notwendig? Warum sind viele so erschreckt über Trumps handeln? Der Charakter dieser Person war doch allein seit dem Wahljahr bekannt.

Gerd Bast
Trump handelt in allen Dingen richtig, nur Klartext versteht man seit Merkel in Deutschland unde Ö/R schon lange nicht mehr. Ohne das die USA weltweit die Handelsrouten sichern, würde nicht Containerschiff ihre Zielhäfen erreichen. Und die Verteidigung : Nichts fliegt, fährt, schwimmt oder schießt. Aktuell sind 22 Panzer einsatzfähig von ca. 200 ! FW Gerd Bast (aktuell BW Kiel)

Helmut S.
Weshalb müssen wir gegen Rußland aufrüsten, das Militärausgaben von 66 Milliarden aufwendet und reduziert, während die NATO jährlich 900 Milliarden für Aufrüstung ausgibt, mit noch mehr Waffen verteidigen? Weshalb wird nicht versucht, mit Rußland ein gutnachbarschaftliches Verhältnis zu erreichen? Daß Trump verlangt, daß die NATO-Aufrüstungs-Ausgaben extrem gesteigert werden müssen, beunruhigt mich, denn hierdurch werden Erpressung, Drohung und Sanktionen durch Trump wahrscheinlicher. Auch der Ausbau von Northstream 2 schützt uns vor seinen möglichen Erpressungen mit Gas und Öl-Lieferungen. Weshalb sollen wir einen höheren Beitrag zu den Kriegsvorbereitungskosten für zukünftige US-Kriege zahlen, während die die USA sich vor den Kriegsfolgekosten drückt. Weshalb werden nicht auch die Kriegsfolgekosten der US-Kriege für Flüchtlinge aus Syrien, Libyen, dem Irak und Afghanistan, die von der USA mit Demokratie und Freiheit beglückt wurden, in dieser Bilanz angerechnet?

Ergänzung am 16.07.2018

Renate Meile
@Doro heute, 14:45 Uhr Internationale Politik ist ein anderes Kaliber. Dafür braucht es Politiker von Weltformat. Jemanden wie Bundeskanzlerin Merkel; Dr. Angela Merkel. ####### Alter DDR-Spruch: In der Firma auf dem Bau schaffen wir das Welt-Niwau. In dem Sinne, die DDR-isierung dank Merkels Weltformat schreitet tapfer voran. Die Frau ist halt gerne Kanzlerin, that's all. Hatten wir nicht mal 'nen Außenminister? Verschollen?

Helmut S.
Weshalb keine Abrüstung und Reduzierung der Kriegsvorbereitungskosten? Wäre es nicht friedensstiftender, diese Gelder zur Beseitigung riesiger sozialer Probleme in Europa und zur Beseitigung der Fluchtursachen einzusetzen. Aber dies interessiert Amerika nicht, denn die US-Rüstungsindustrie würde rebellieren!!

Bernwald Wittwer
Trump will – so man seinen Erklärungen glauben kann – nicht mehr für die weltweite Verbreitung von „Frieden und Wohlstand“ zuständig, nicht mehr „der Weltpolizist“ sein, weil er (hoffentlich) erkannt hat, dass es einfach nicht funktioniert und nie funktioniert hat. Doch nicht nur dem waghalsigen Internationalismus in Washington, sondern auch der globalen Raffgier in den Vorstandsetagen der multinationalen Großkonzerne hat Trump den Kampf angesagt. Nicht nur die vom Establishment geprägte Politik des Status Quo in den USA, sondern auch die mit US-Unterstützung aufgebaute „One World“ der Multis und Bilderberg-Eminenzen gerät ins Wanken. Trump will sich stattdessen endlich um die „Vergessenen“ seines Landes kümmern, um die Malocher, die kleinen Leute, die Veteranen.

Anton Bauer
Baltikum in Gefahr Die durch EU- und Natobeitritt prosperierenden baltischen Staaten (excellente Entwicklung des BSP u. Bevölkerungszuwachs) sind gefährdet, annektiert zu werden. Durch die Annektion des Baltikums erhält Putin den durchgängigen Zugang zur Ostsee (Oblast Kaliningrad – St. Petersburg), direkten Zugriff auf deren Bodenschätze, wie z. B. auf das Gold der Ostsee, den Bernstein, die für seine unterernährte Bevölkerung dringend benötigten zusätzlichen Landflächen, Arbeiter für die neuen Kolchosen, viele gut ausgebildetete Balten, die im Ausland ihr Geld verdienen, in Litauen einen 130 km langen, 2 Meter hohen Maschendrahtzaun im Wert von 28,6 Millionen € (EU-Anteil 25 Millionen €), in Lettland einen z. Zt. 92 km langen , 2,7 m hohen Stacheldrahtzaun im Wert von 23 Million €. (EU-Anteil 16 Millionen) in Estland einen 110 km langen 2,5 Meter hohen Stacheldrahtzaun im Wert von 71 Millionen € (EU-Anteil 63 Millionen)

    » der Kommentar des Blogschreibers «

    Nochmehr Blödsinn in einem Kommentar schreibt höchstens noch MLM.
    Werter Anton Bauer,
  • wenn Sie eine Landkarte lesen können, dann vergleichen Sie einmal die Landfläche der Baltischen Staaten mit der Landfläche Russlands und schreiben dann, warum Putin dringend zusätzliche Landflächen benötigt.
  • Was will Putin mit den Bodenschätzedem der Ostsee? Etwa ein neues "Bernsteinzimmer" bauen?
  • Mich würde interessieren, was man nehmen muss, damit man überall Zäune sieht und wer oder was mit diesen Zäunen aufgehalten werden soll.