Montag, 10. Juli 2017

Manche Meldungen scheinen tatsächlich nicht von dieser Welt zu sein

Thema: Nicht von dieser Welt

Wohlgemerkt, wir schreiben das Jahr 2017!

Das Motto der Regierung von Uganda scheint offenbar zu lauten:
Wir sind ja nicht zum Spaß hier

In dem ostafrikanischen Staat gelten künftig strenge Regeln in allen öffentlichen Einrichtungen.
So ist Beamtinnen unter anderem das Tragen von kurzen Röcken und Kleidung mit Dekolletés verboten.
Weibliche Mitarbeiter sollten ihre Knie bedecken und ärmellose, durchsichtige Blusen sowie enge Kleidung vermeiden, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums des öffentlichen Dienstes.

"Die Regierung ist eine Institution, und Institutionen müssen respektiert werden“, sagte ein Regierungssprecher.

Die Erklärung enthielt auch eine Kleiderordnung für Männer: Sie dürfen keine offenen Schuhe tragen und sollten sich in gedeckten Farben kleiden.

gefunden in der Westfalenpost am 6. Juli 2017



Kuh-Rettungsdienst in Indien
Krankenwagen für Kühe

  • Mit dem neuen Kuh-Krankenwagen werden die Tiere entweder in eine Klinik oder bei Altersschwäche direkt in ein Kuh-Pflegeheim gebracht.
  • Für die Ambulanzen machen sich die Hindu-Nationalisten stark, die ihren Anhängern zeigen wollen, wie heilig ihnen die heiligen Kühe wirklich sind.
  • Kritiker bemängeln, warum man in einem Staat, in dem es für die meisten Menschen keine richtige Gesundheitsversorgung gebe, Ambulanzen für Kühe einführen kann.

Die Regierung im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh ist ziemlich stolz auf seine neuesten Ambulanz-Fahrzeuge. Arzt und Sanitäter sind immer mit an Bord, und gefahren werden die Patienten entweder in die Klinik oder, wenn es sich um einen Fall von Altersschwäche handelt, direkt ins "Gaushala": ins Pflegeheim für Kühe.
[...]
Der frühere Richter Katju, der auch für Religionsfreiheit eintritt, äußert sich nur noch sarkastisch über die ganze Sache. Die Regierung habe sicher noch weitere Annehmlichkeiten für die Kuh auf Lager: "Ich denke, sie werden Dreibettzimmer für die Kühe organisieren, dazu klimatisierte Busse für ihre Reisen und Ferien in den Bergen." Und nicht zu vergessen:
"Mutterschaftsurlaub."

Lesen Sie den ganzen Artikel hier bei Süddeutsche.de

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen