Donnerstag, 29. Juni 2017

change.org - Ein kleiner Fuchs ist vor meiner Haustür gestrandet ...


Hallo liebe Leser,
vor kurzem ist dieser kleine Fuchs vor meiner Haustüre gestrandet. Seine Hinterbeinchen waren gelähmt und er schleppte sich qualvoll nur mit den Vorderbeinchen vorwärts. Auf der Suche nach geeigneter Hilfe für ihn bin ich auf die momentan schlimme Situation unserer heimischen Wildtiere aufmerksam geworden und bitte nun um Ihre Unterstützung.

Ich habe bei der nächstgelegenen Wildtierauffangstation angerufen und ein längeres Gespräch mit der Leiterin Frau Meyer geführt. Diese teilte mir mit Bedauern mit, dass sie seit April 2017 keine Wildtiere mehr aufnehmen können, weil es an finanzieller Unterstützung fehle.
Sie und ihr Mann helfen seit 30 Jahren ehrenamtlich hilfsbedürftigen Wildtieren unserer Region („von Cochem bis ins Saarland und Luxemburg“). Sie sind die einzige Auffangstation in der ganzen Umgebung. Sie nehmen jährlich weit über 1000 Wildtiere auf. Nun schaffen Sie es nicht mehr. Umweltministerium, NABU und Gemeinden kennen die Situation, haben aber bisher keine Lösung angeboten. So muss die Wildtierauffangstation schließen. Mit meiner Petition setze ich mich für finanzielle Sicherung der Wildtierauffangstationen in Rheinland-Pfalz ein. Bitte unterschreiben Sie!
Durch den Hinweis der Leiterin der Station habe ich das Füchslein nach Mayen zu einer spezialisierten Tierärztin gebracht. Leider konnte sie ihm nicht mehr helfen. Es hatte sich das Rückgrad gebrochen und musste erlöst werden.

Frau Meyer meinte, wenn nur jede Gemeinde, die diese Wildtiere an ihre Auffangstation verweise, monatlich 100 Euro bereitstellen würde, wäre das schon genug. Sind unsere Wildtiere uns das nicht wert?
Im Saarland werden Auffangstationen und deren Mitarbeiter zu 100% vom Land finanziert. Warum sollte das nicht auch in Rheinland-Pfalz möglich sein?
Bitte helfen Sie den Wildtieren und unterschreiben Sie meine Petition.


Herzlichen Dank,
Ihre Nicole Wende

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