Dienstag, 25. April 2017

Presseclub 23.04.2017 - Neue Heimat oder für immer fremd? Die Integration der Türken in Deutschland

So. 23.04.2017, 12.03 - 13.00 Uhr

Neue Heimat oder für immer fremd?
Die Integration der Türken in Deutschland

Zu Gast:

  • Hugo Müller-Vogg, Publizist
  • Ayca Tolun, WDR-Hörfunk
  • Bascha Mika Frankfurter Rundschau
  • Thomas Schmid, Publizist

  • Moderation:
    Jörg Schönenborn
    Bilder: Screenshots

    Nach dem Ergebnis des Referendums über ein Präsidialsystem in der Türkei reiben sich viele noch immer die Augen: Rund 1,5 Millionen Türken und Türkinnen durften letzte Woche in Deutschland wählen. Von denen, die an der Wahl teilgenommen haben, hat eine klare Mehrheit mit Ja, also für Erdogans Präsidialsystem gestimmt. Wie passt es zusammen, in einer Demokratie zu leben und für die alte Heimat ein autoritäres System zu wollen?

    Die Stimmung ist angespannt und eine Debatte über die Integration in vollem Gange. Grünen-Chef Cem Özdemir rief die in Deutschland lebenden Türken auf, sich zu ihrer neuen Heimat zu bekennen und fordert eine Integrationsoffensive. Doch wie steht es um die Integration der Türken in Deutschland? Schlechter als für andere Einwanderergruppen, das sagen zumindest die Zahlen des Sozialberichts 2016 der Bundeszentrale für politische Bildung. Und gerade bei den Nachfolgegenerationen gebe es eine große Verbundenheit mit der Türkei, stellte das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung fest.

    Wie erklärt sich die hohe Zustimmung der türkischen Wähler in Deutschland beim Referendum? Ist die Integration der Türken gescheitert? Wer trägt die Schuld? Und was muss getan werden?

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    Kommentare

    Fritz Müller, 22.04.2017, 15:27 Uhr:
    Warum werden wir eigentlich tag täglich mit türkischen Themen berieselt? Haben die unsere Medien bereits übernommen?

    Jan van Leyden, 22.04.2017, 16:20 Uhr:
    Man sollte in diesem Zusammenhang auch einmal die Rolle der türkischen Imame diskutieren, die aus der Türkei nach Deutschland zum Predigen geschickt werden. Verkündigen die wirklich nur das "Wort zum Freitag"? Aber deren Rolle wird aus falscher Rücksichtnahme natürlich nicht weiter hinterfragt. Und das ist nur ein Beispiel. Warum gibt es andauernd Stress wegen des Kopftuches, ob Mädchen mit auf Klassenfahrten dürfen oder ob Muslime eigene Zeiten im Hallenbad bekommen? Wir leben hier in Deutschland und unsere Kultur und unsere Regeln gelten für alle. Wer damit Probleme hat, muß sich fragen, warum er hier und nicht in der Türkei leben will. Integration verlangt von Zuwanderen die Bereitschaft sich anzupassen! Bunt ist nicht automatisch besser!

    Harry Schimaniak, 22.04.2017, 20:22 Uhr:
    Gemäß Erdogans Indoktrination (Moscheen = Kasernen / Gläubige = Soldaten) müsste man alle Muslime sofort aus DE als potenzielle Staatsfeinde ausweisen. Zumal auch noch die meisten den Koran explizit über das deutsche GG stellen. Stattdessen wird politisch herumgeeiert - hier wegen Billigarbeiter/innen und dort wegen lukrativer Geschäfte - aber alles zu Lasten der deutschen Zivilgesellschaft, der eine Über- und Verfremdung als quasi politisch unvermeidlich "verkauft" wird, die aber doch nur Kapital- und Wirtschaftsinterssen dient. So werden Probleme durch Parallelgesellschaften nur verstärkt.

    Carl-Heinz Tretner, 22.04.2017, 22:44 Uhr:
    Seit Wochen, fast schon Monaten werden wir hier in Deutschland von den beiden staatlichen Fernsehanstalten mit türkischer Politik überfüttert. Was soll das ? - Wir Deutschen sollten uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einmischen, so wie wir auch keine Einmischung in deutsche Innenpolitik wünschen. Andere wichtige Themen der deutschen Bevölkerung wie die langfristigen Folgen von offenen Grenzen und vergeblicher Integration, von Überfremdung und von Aufrüstung, von Kriegsgefahr an der russischen Grenze, von Verlust an staatlicher Kontrolle und Souveränität, von Uniformität und Zentralisierung in der EU werden nicht diskutiert.

    Eva aus Bayern, 23.04.2017, 12:00 Uhr:
    Wo auf diesem Globus gibt es noch ein Land indem um zugewanderte Arbeitskräfte/Migranten so ein Wirbel veranstaltet wird wie in DL? In allen sog. Einwanderungsländern wird die Zuwanderung nach dem Inlandsbedarf staatlich reglementiert; anschl. müssen die Neubürger sehen wie sie sich in die Gesellschaft, die sie vorfinden, integrieren können. Wer scheitert, wer Probleme bereitet, wem die Puste ausgeht, der darf das Gastland auf nimmer Wiedersehen wieder verlassen.

    Jean Marie, 23.04.2017, 12:17 Uhr:
    Die Türkei-Abstimmung hat mal wieder gezeigt, dass die Integration der muslimischen, hier, der türkischen Leute, in Europa gescheitert ist. Nicht nur in Deutschland haben die hier lebenden Türken bis zu 70% für Erdogan gestimmt, sondern auch in Belgien, Frankreich und in Österreich. Die Politik hat sich jahrelang in die Tasche gelogen, die Ergebnisse sehen wir dieser Tage: Erdogan-Wahl, Terroranschläge, kriminelle Großfamilien und so weiter und so fort.

    Dirk, 23.04.2017, 12:18 Uhr:
    Nachdem mit den zu unserer Beruhigung zu lange „Gastarbeiter“ Genannten und dem vorhersehbaren Familiennachzug Wirtschaft & Politik dafür sorgten, dass der Geburtenüberschuss der islamisch konservativen, weniger gebildeten Landbevölkerung der (Ost)türkei hergebracht wurde, beschlossen Merkel und die „sozialromantischen Anhänger eines unkritischen Multikulti, die beim ersten Anflug von Bedenken bereits Islamophobie und Fremdenhass wittern" (Zitat Tania Kambouri) mit dem Bundestagsbeschluss vom 9.11.2006, Muslimen auch hier Vielehen u. Zwangsverheiratungen zu erlauben – nach dem Vorbild ihres hochverehrten Religionsgründers, der noch zusätzlich eine 7-jährige “heiratete“ – fühlen sich diese in ihrem islamischen, männlich dominierten Weltbild noch mehr bestätigt! Vural Öger (Öger-Tours), EU-Abgeordneter der SPD: „Das, was Kamuni Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1529 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.”

    Mandy W., 23.04.2017, 12:25 Uhr:
    Im Grund weiß man doch gar nicht, wie das Ergebnis wirklich war, Erdogan hatte die Macht und Möglichkeit das Ergebnis so zu gestalten, wie er meinte es könne ihm dienen. Genauso könnte es sein, dass viel mehr mit Ja gestimmt haben, er aber die knappe Teilung besser zu weiterer Aufwiegelung nutzen kann, was die Kurdenfrage, den Terror oder die EU angeht, könnte ihm das weiter nutzen. Er spielt Schach mit seinem Volk und Poker mit der EU und Deutschland. Er ist ein Spieler und als solchen muss man ihn behandeln. Die trükische Gemeinde ist zu sehr darauf bedacht, sich gut darzustellen, das schadet ihnen mehr als dass es ihnen hilft.

    Bernd Werheit, 23.04.2017, 12:28 Uhr:
    Bei der Bewertung des Referendums wird immer wieder von der hohen Stimmenzahl der Jasager für Erdogan gesprochen. Tatsache ist doch, dass höchstens ein Drittel der Wahlberechtigten mit ihrer Jastimme hinter Erdogan stehen. Meine Meinung ist, dass dies viel stärker in die Öffentlichkeit kommuniziert werden sollte. Der Jubel der Jasager würde sicher etwas verhaltener ausfallen.

    Ilse Niemand, 23.04.2017, 12:29 Uhr:
    In Indien haben die Moslems sich in tausend Jahren nicht integriert, bitte ein bisschen Geschichtskenntnisse nachholen, google macht's möglich. Muslime wollen, so steht es im Koran, dass alle Menschen Muslime werden sollen. Gott hat es so befohlen, Mohammed, sein Prophet, hat es aufgeschrieben nach seinem Diktat. Also sollen wir uns an die Muslime anpassen und uns integrieren in den Islam, und nicht umgekehrt!

    Karl Heinz, 23.04.2017, 12:47 Uhr:
    Dem Erdowahn ist es doch auch völlig egal, welches politische System er installiert. Erdowahn geht es darum, wegen zahlreicher Korruptionsfälle nicht in den Knast zu müssen. Und dafür ist ihm natürlich jedes Mittel recht. Europa sollte einfach mal die Steuererklärungen und die Kontem vom Erdowahn- Clan veröffentlichen und natürlich sperren. Dann wäre Erdowahn ganz schnell weg vom Fenster. Die Auslandskonten russischer Politiker konnten auch gesperrt werden. Warum also nicht die von Erdowahn?

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