Sonntag, 2. April 2017

OXFAM - Aldi macht dicht - Protestmails an Aldi werden geblockt


 
 
Protestmails an Aldi werden geblockt – wir bleiben dran!
 
 
 
 
     
  Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,

auf Plantagen von Aldi Nords Fruchtzulieferer Fyffes herrschen katastrophale Arbeitsbedingungen: Die Arbeiter/innen in Honduras und Costa Rica werden durch Pestizide vergiftet, erhalten unfairen Lohn. Gewerkschaftsfreiheit gibt es nicht. Dagegen haben wir eine Protestaktion gestartet: Tausende appellierten Anfang März an Aldi, Druck bei Fyffes zu machen. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Allerdings hat Aldi dicht gemacht: Die aus unserem Formular verschickten E-Mails wurden bald geblockt. – Aber so leicht wird Aldi uns nicht los. Wir haben die E-Mail-Aktion umgebaut: Unterstützen Sie uns, schreiben Sie Aldi jetzt direkt, von Ihrer eigenen E-Mail-Adresse aus. Die lässt sich nicht so leicht blocken und macht Aldi klar: Der Protest geht weiter!
 
  Jetzt an Aldi schreiben!  

Lesen Sie hier noch einmal die Hintergründe zu unserer Aktion:

Der irische Fruchtkonzern Fyffes ist der führende Bananenimporteur in Europa und einer der größten globalen Händler von Ananas und Melonen. Auf den Plantagen seiner Tochterfirmen ANEXCO und Suragroh in Costa Rica und Honduras verstößt er drastisch gegen Arbeits- und Menschenrechte.

Aldi Nord ist einer der Abnehmer von Fyffes‘ Früchten – und akzeptiert stillschweigend die katastrophalen Arbeitsbedingungen. Dabei könnte Aldi Druck auf Fyffes ausüben und auf die Einhaltung der Rechte der Arbeiter/innen pochen – Aldi ist ein Supermarktgigant mit riesigem Marktanteil und großem Einfluss.

Vor allem die massive Unterdrückung von Gewerkschaften ist ein zentrales Problem auf den Plantagen von Fyffes. Denn nur wenn sich die Arbeiter/innen organisieren und zusammenschließen, können sie gegen die Verletzung ihrer Rechte aufstehen und für besseren Gesundheitsschutz, faire Bezahlung und Sozialbeiträge kämpfen.

Daher appellieren wir an Aldi, Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen nicht länger zu tolerieren und Druck bei Fyffes zu machen. Helfen Sie uns dabei! Fordern Sie Aldi auf, keine Arbeitsrechtsverletzungen auf den Plantagen seiner Zulieferer zuzulassen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Sollte Aldi Ihnen antworten, freuen wir uns über eine Nachricht an: chbecker@oxfam.de .

Herzliche Grüße

Christin Becker
Kampagnenkoordinatorin „Make Fruit Fair“

PS: Im Dezember 2015 erlitten Arbeiterinnen in Honduras so schwere Pestizid-Vergiftungen, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Aldi darf derartige Zustände auf Plantagen seines Zulieferers nicht zulassen! Schreiben Sie Aldi!
 
     
 
 
 
     
 
Unterstützen Sie uns im Kampf für faire Arbeitsbedingungen! Jetzt spenden
 
     
 

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