Freitag, 10. März 2017

WikiLeaks-Enthüllung über den CIA-Geheimdienst

Thema: Spionage

Spionage unter Freunden -
das geht gar nicht! - oder doch?

Die neuen WikiLeaks-Enthüllungen über die Hackerangriffs-Praktiken des amerikanischen Geheimdienstes CIA belegen, daß diese Behörde im gesetzfreien Raum operiert und daß sich ihre Aktivitäten scheinbar verselbstständigt haben.

Geheimdienste folgen dabei ihrer eigenen Logik: Alles, was technisch machbar ist, wird auch gemacht. Gesetzliche Regelungen sind bei dieser Praxis eher hinderlich.

Die CIA mit Sitz in Langley scheint sich total verselbstständigt zu haben. Ca. 21.000 Mitarbeitern stehen jährlich mehr als 14 Milliarden US-Dollar zur Verfuegung. Das sind unglaubliche 666.666 US-Dollar pro Mitarbeiter.

Für dieses stolze Honorar kann die Behörde natürlich eine gewisse "Gegenleistung" ihrer Angestellten erwarten. Ein Vorwärtskommen ist vermutlich nur möglich, wenn man Aktivitäten nachweisen kann. Menschen deren Einkommen davon abhängt, andere auszuspionieren tun das auch und finden jederzeit eine Rechtfertigung.

Zu den WikiLeaks-Enthüllungen könnte man, einem altem Sprichwort folgend, ironischerweise anmerken:
Der "Lauscher" an der Wand, hört seine eigene "Schand".

Von Blogger am 3/09/2017 10:30:00 vorm. unter Torpedo - kritischer Gesellschafts- und Politik-Blog eingestellt
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