Freitag, 31. März 2017

US-Senat um Bundestagswahl besorgt - will Russland manipulieren?

Thema: Russlandphobie

US-Senat warnt
Hat Russland die Bundestagswahl im Visier?

Eigentlich soll der Geheimdienstausschuss des US-Senats den Einfluss Russlands auf den Wahlkampf von Präsident Trump untersuchen. Doch der Vorsitzende macht sich auch Sorgen um Europa.

Der Ausschuss hat vor russischen Versuchen gewarnt, die bevorstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland zu beeinflussen. Im Rahmen einer Untersuchung des Verhältnisses von Präsident Donald Trump zu Russland wolle er auf die Gefahren aufmerksam machen, wie der Ausschussvorsitzende Richard Burr in Washington sagte.

Deutsche Geheimdienste untersuchen seit einiger Zeit, ob es eine russische Desinformations-Kampagne gegen die Bundesregierung gibt. BND und Verfassungsschutz wollen dabei einen "konfrontativeren Kurs" Russlands gegenüber Deutschland festgestellt haben. Auf eindeutige Beweise sind die Dienste bisher jedoch nicht gestoßen.

Trump-Schwiegersohn vorgeladen

Im Fokus der Untersuchung des US-Senats steht dabei der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf. Der Ausschuss wolle der Frage nachgehen, ob es irgendwelche Hinweise für direkte Verbindungen zu Russland gebe, so Burr. Dazu sollen voraussichtlich ab nächster Woche zunächst bis zu 20 Personen angehört werden, darunter Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner.

US-Geheimdienste werfen Russland vor, sich in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingemischt zu haben, um Trumps Siegchancen gegen Rivalin Hillary Clinton zu erhöhen. Auch Beziehungen zwischen Trump-Wahlkampfmitarbeitern und Russland werden geprüft. Trump hat die Vorwürfe für haltlos erklärt, Russland weist sie zurück.

Schulterschluss vor der Presse

Der Republikaner Burr trat zusammen mit dem ranghöchsten Demokraten des Ausschusses, Mark Warner, vor die Presse. Beide beteuerten, eng zusammenzuarbeiten.

Anders läuft es im Repräsentantenhaus, dessen Geheimdienstausschuss sich ebenfalls mit der Angelegenheit befasst. Der Vorsitzende Republikaner Devin Nunes ist massiv in die Kritik geraten. Ihm wird seine Nähe zu Trump vorgeworfen.

Senats-Untersuchung könnte die wichtigere werden

Die Demokraten fordern, dass er sich aus der Untersuchung zurückziehen soll. Viele Kongresspolitiker beider Parteien stufen wegen des tobenden Grabenkampfes die Untersuchung des Senats als die wichtigere ein.

Burr war während des Wahlkampfs ein Sicherheitsberater Trumps. Er betonte, er könne dennoch objektiv bleiben. Er habe sich mit Trump nicht über den Umfang der Untersuchung des Ausschusses abgesprochen.

Quelle: T-Online.de

Kommentare

man-on-world
Wirklich sehr nett und auch völlig uneigennützig vom amerikanischen Senat, dass er uns vor dem russischen Abhören warnt!

mickey333
Wie bitte sollte das von statten gegen ? Wir haben keine digitalen Wahlen ! Unsere Stimmen liegen in Wahlurnen oder Briefen ! Wenn dann wird von deutscher Seite aus geschummelt ! Damit hat dann aber Russland nichts zu tun !

Peterbilt
Und wer soll das alles glauben, was uns täglich in Sorge bringen soll. Bekanntlich fault ein Apfel von innen nach außen und so ist es bei uns in Deutschland und Europa. Jeder der Politiker ist nur auf seine Pfründe, Ansehen und fest halten an seinen Amt interessiert . Uns in Deutschland werden noch die Augen auf gehen, wenn es zu spät ist. Doch wann ist es zu spät, war das schon gestern ?

Joe1955
.......Hat Russland die Bundestagswahl im Visier?..............
Vielleicht decken die Russen den amerikanischen Einfluß auf die Bundestagswahl auf?

Wack
Vielleicht wollen die Russen dem Martin heimlich Wodka ins Getränk (so wie er aussieht, vermutlich Sauerkrautsaft) kippen :-)

Muli
Schulz oder Merkel, Trump oder Clinton, Pest oder Cholera was sollte Rußland von irgendeinem dieser Politkasper profitieren wollen?

DampfHans
Verstehe ich das richtig? Die Russen wollen Deutschland destabilisieren und beeinflussen deshalb die Wahl in Richtung RRG ?

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