Mittwoch, 1. März 2017

Der "Fall" Lisa - immer noch ganz wichtig - für die Hofberichterstatter

Thema: Falsche Anschuldigungen

Sexueller Missbrauch
Anklage im Fall Lisa erhoben

Im Januar 2016 hatte das 13-jährige, russlanddeutsche Mädchen Lisa eine Vergewaltigung erfunden und damit international Wellen geschlagen. Jetzt hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Mann erhoben, der sexuelle Kontakte mit der Minderjährigen gehabt haben soll - allerdings einvernehmlich.

Dem 23-jährigen mutmaßlichen Täter werden schwerer sexueller Kindesmissbrauch und die Herstellung pornografischer Schriften vorgeworfen, weil er die Tat mit der 13-Jährigen gefilmt haben soll. Das sagte eine Sprecherin des Berliner Landgerichts

Russland nutzte den Fall für Propaganda

Die Russlanddeutsche war am 11. Januar 2016 in Berlin-Falkensee für mehr als 30 Stunden verschwunden. Später gab sie an, sie sei entführt und vergewaltigt worden. Dafür fanden die Ermittler aber keinerlei Anhaltspunkte.

Dennoch schaltete sich der russische Außenminister in den Fall ein, Hunderte Russlanddeutsche demonstrierten. Russische Medien behaupteten, die 13-Jährige sei von Migranten entführt und Opfer einer Massenvergewaltigung geworden. Später stellte sich heraus, dass sich das Mädchen wegen Schulproblemen versteckt hatte.

Auch freiwilliger Sex mit Minderjährigen strafbar

Bei den Ermittlungen geriet der nun Beschuldigte in den Fokus: Er wurde verdächtigt, mit dem Mädchen vor ihrem Verschwinden einvernehmliche sexuelle Kontakte gehabt zu haben.

Weil das Mädchen jünger als 14 Jahre war, macht sich ein Erwachsener auch bei freiwilligem Sex strafbar. Der Fall kommt laut Sprecherin vor ein Jugendschöffengericht.

Quelle: t-online.de

... und wie immer bei Theman die vermuten lassen, dass Kommentare nicht politisch korrekt ausfallen, vielmehr die ganze Lügerei aufdecken würden:
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» der Kommentar des Blogschreibers «

Ja, das war eine schlimme Sache, vor allen Dingen, dass sie von den Medien dermassen aufgebauscht wurde. Sie machten daraus ein Politikum wo keins war. Jetzt müssen sich natürlich wieder die Gleichen melden, T-online ist ja nicht der einzige Hofberichterstatter. Auch der Spiegel und die FAZ reden, wie noch viele andere, ein Wörtchen mit.

Aber momentmal - war da nicht schon einmal sowas Ähnliches, wo ein junges Mädchen Lügen verbreitet hat, die zum Politikum wurden?

Richtig - 1990, die "Brutkastenlüge".
Aber die Lüge diente ja nur dem damaligen US-Präsidenten George H.W. Bush als Vorwand für den zweiten Golfkrieg und hat tausenden Menschen das Leben gekostet. Sie war eine Erfindung der amerikanischen PR-Agentur Hill & Knowlto, wie sich erst nach der "US-geführten militärischen Intervention zur Befreiung Kuwaits" herausstellte.
Ja dann ... - wenn Amerikaner dahinterstecken - dann ist das natürlich erlaubt ...

Lesen Sie auch mal hier bei Cicero, wie der langjährige Bonner Chef des Spiegel, Dirk Koch, in einem Cicero-Interview hart mit seiner eigenen Zunft ins Gericht geht. Und auch mit dem Spiegel.


Danke Klaus für die Links

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