Samstag, 18. März 2017

Bei der Befreiung Mossuls nennen die Medien tote Zivilisten "Kolateralschäden" und nicht Kriegsverbrechen wie in Aleppo

Thema: manipulative Berichterstattung

Zivilisten in Mossul:
Warum berichtet niemand über ihr Leid?

Seit dem Beginn der Befreiungsoperation in Mossul sind Monate vergangen, die Berichterstattung der westlichen Medien ist allerdings mager, was bei der Befreiungsoperation von Aleppo nicht der Fall gewesen war.

Dutzende Zivilisten sterben täglich bei den von der US-Koalition durchgeführten Angriffen, durch welche Mossul zerstört wird, berichtet die britische Organisation „Iraq Body Count“. Laut den letzten Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind seit dem 25. Februar, innerhalb von 19 Tagen, rund 100.000 irakische Staatsbürger bei den Kämpfen in West-Mossul umgesiedelt worden.

Doch trotzdem spielt das Leid der Zivilbevölkerung bei der Berichterstattung vieler westlicher Medien kaum eine Rolle.


Quelle: RT-Deutsch

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