Freitag, 13. Januar 2017

Russischer Konzern will im Wattenmeer nach neuem Öl suchen

auf Anregung Titel und Schlagzeile getauscht 13.01.2017, 10:05 Uhr
Thema: auf Bild-Niveau

Vor Cuxhaven
Die "AkademikerBild" berichtet von der Ölsuche im Wattenmeer

Nein, die Schlagzeile ist nicht von BILD, jedenfalls nicht vom Original - sie ist von der ehemaligen "Bild für Akademiker" von SPIEGELONLINE.

Darf im streng geschützten deutschen Wattenmeer nach Öl gebohrt werden? Bei der Frage geht es nicht nur um Umweltschutz und Profite für einen Ölkonzern, sondern auch um üppige Steuereinnahmen.

Danach folgt etwas Gesülze und dann heisst es:

... Sie ahnen kaum, dass ein paar Tausend Meter unter ihnen - mittendrin im Nationalpark -, ein Milliardenschatz liegen könnte, für den sich der russische Ölkonzern Dea interessiert.
Dea fördert bereits seit 1987 Öl aus dem Watt.

Aha - DEA - ein russischer Ölkonzern? Aber schon 1987?
Weiter:
Von der fest auf dem Schlick stehenden Mittelplate aus - einer Plattform, die bei Ebbe theoretisch sogar zu Fuß erreichbar ist. Sie befindet sich nördlich von Cuxhaven - bis zur Dithmarscher Küste sind es sieben Kilometer.

Der Ölkonzern bohrt aber auch vom Festland schräg unters Watt. Neun Kilometer lang sind die in die Erde getriebenen Löcher. Die bislang ausgebeuteten Lagerstätten liegen zwei bis drei Kilometer unter dem Schlick.

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen

Bei Wikipedia heisst es:
    DEA ist ein deutsches Öl- und Gasunternehmen. Die DEA Deutsche Erdöl AG besteht seit 1899 und wurde 2015 von der luxemburgischen LetterOne – deren Haupteigentümer indirekt über die Alfa Group der russische Oligarch Mikhail Fridman ist – übernommen. Von 1988 bis 2015 war es eine RWE-Tochtergesellschaft und trug den Namen RWE Dea AG. Innerhalb des RWE-Konzerns war sie weltweit verantwortlich für Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas.
Jahrzehntelang hat es Niemanden interessiert, wenn in der Nordsee von wem auch immer nach Öl gebohrt und Öl gefördert wurde. Jetzt, wo man bei "Regierungshuldigern" meint, irgendwelchen Russen ans Bein pinkeln zu können, wird es auf einmal zum Aufreger.

Preisfrage:
Worin unterscheiden sich BILD und SPIEGELONLINE?
Im Niveau? In der Hetze? In der Natopropaganda? In der US-Hörigkeit?

Worüber wollen die berichten, wenn es das "Fake-News-Gesetz" erst gibt?
Solche Portale können dann doch schließen und viele Journalisten einer "Anschlussverwendung" zuführen. Oder wird es für regierungs-, nato- und us-treue Berichterstatter Ausnahmen geben?
Ab wann wird es ein "Welt- oder EU- Wahrheitsministerium" unter US-Führung geben, dass darüber entscheidet, was wahr und was Fake ist?

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