Donnerstag, 29. Dezember 2016

OXFAM - Steueroasen trockenlegen – so geht es weiter


Unterschriftenübergabe im Januar

Liebe Oxfam-Freundin, lieber Oxfam-Freund,

das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt mehr Vermögen als die restlichen 99 Prozent zusammen – nicht zuletzt, weil Unternehmen und reiche Einzelpersonen nicht ihren angemessenen Steuerbeitrag leisten: So werden Länder im globalen Süden und Norden gleichermaßen um dringend benötigte Einnahmen gebracht, etwa für Investitionen in Bildung und Gesundheit.

Danke, dass Du diese himmelschreiende Ungerechtigkeit nicht hinnehmen willst und bei unserer Aktion „Steueroasen trockenlegen“ mitgemacht hast. Mit Start beim Weltwirtschaftsforum in Davos Anfang 2016 haben wir uns das ganze Jahr über gegen Steuervermeidung eingesetzt – und Du warst dabei!

Im Januar übergeben wir die gesammelten Unterschriften an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Auch mit Finanzminister Wolfgang Schäuble wollen wir persönlich sprechen, haben bisher allerdings noch keinen Termin vereinbaren können.

Insgesamt 350.000 Unterschriften sind bei unserer internationalen Aktion zusammengekommen – mehr als 18.000 davon stammen aus Deutschland. Bereits im September haben wir alle gesammelten Stimmen bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen präsentiert und unserer Forderung, Steueroasen endlich trockenzulegen, so Nachdruck verliehen.

Mit den 350.000 Unterschriften im Gepäck können wir hoffentlich gebührenden Eindruck in den Ministerien hinterlassen. Wie das gewirkt hat, werden wir dann berichten.

Natürlich geht die Arbeit zum Thema Steuervermeidung nächstes Jahr weiter und ich hoffe, dass Du auch unsere neue Aktion, die wir zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums 2017 starten, unterstützt!

Ein gerechtes neues Jahr wünscht Dir und uns allen


Charlotte Becker
Kampagnenkoordinatorin „Besser gleich! Schließt die Lücke zwischen Arm und Reich!“

PS: Wir brauchen Dich auch in 2017! Denn die internationalen Steuerregeln ändern sich nicht über Nacht und schon gar nicht von alleine.

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