Dienstag, 8. November 2016

Manfred Spitzer warnt vor Verblödung der Jugend bei Anne Will

Thema: TV-Talk

Manfred Spitzer warnt vor Verblödung der Jugend bei Anne Will:
"Schöne neue Arbeitswelt"
Sendung vom (30.10.16)


Veröffentlicht am 31.10.2016
Moderatorin Will hat Mühe, den aufgebrachten Wissenschaftler Spitzer zu bändigen. Dieser verliert völlig die Fassung. Er spricht von „armen Kindern“ und davon, dass Jugendliche erst ab 14 oder 16 Jahren an die digitalen Medien herangeführt werden dürften.
Programmieren frühestens ab der achten Klasse. Er sieht schon jetzt viele „seelenlose, willenlose Menschen“, versaut durch Smartphone und Tablet. Lobo und Lindner versuchen, zu widersprechen. Vergeblich. „Sie haben keine Ahnung!“, redet sich der Psychiater weiter in Fahrt. Anne Will versucht es: „Herr Spitzer? Herr Spitzer! Können Sie mich hören?“

Er kann nicht. „Dick, dumm und gewalttätig“ würden Kinder durchs Digitale. Lobo und Lindner versuchen, zu widersprechen. Vergeblich. „Sie haben keine Ahnung!“ Böse Antwort von Christian Lindner: „Sie sind das lebende Beispiel dafür, dass der Verzicht auf digitale Medien nicht zu besseren Umgangsformen führt.“ Es braucht eben nicht jeder Mensch die Digitalisierung, um sozial inkompetent zu sein.

Manfred Spitzer (Psychiater und Leiter der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm)

Kategorie Nachrichten & Politik
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1 Kommentar :

  1. Er, Spitzer hätte sich gar nicht so ereifern müssen, denn die Zeit wird ihm absolut recht geben. In ein paar Jahren wird man evtl. sagen (müssen): hätten wir doch bloß auf Spitzer gehört.

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