Mittwoch, 19. Oktober 2016

Anne Will 16.10.2016 - Der Fall Al-Bakr - Ist der Staat dem Terror gewachsen?


Sendung am 16. Oktober 2016 | 21:45 Uhr
Der Fall Al-Bakr - Ist der Staat dem Terror gewachsen?
Die Gäste im Studio

© Will Media Fotograf: Borrs/Yunck
  • Sebastian Gemkow (CDU) Sächsischer Justizminister
  • Joachim Herrmann (CSU) Bayerischer Innenminister
  • Katja Kipping (Die Linke) Parteivorsitzende
  • Georg Mascolo Leiter der Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung
  • Abdul Abbasi Syrischer Videoblogger

Nach dem Suizid des Terrorverdächtigen Jaber Al-Bakr steht die sächsische Landesregierung massiv in der Kritik. Kann man von einem Versagen der Justizbehörden sprechen? Ist der Staat für den Kampf gegen den Terror richtig aufgestellt? Und welche Gefahr geht von als Flüchtlinge getarnten IS-Terroristen aus?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier) 1774 Kommentare


Einige Kommentare aus dem Blog

Peter Fischer
Es riecht! Nein ich habe mich nicht verschrieben, denn was uns hier von den Systemmedien aufgetischt wird, dass passt auf keine Kuhhaut mehr. Einige ( genaue Anzahl bis zum heutigen Tag unbekannt ) "aufrechte Flüchtlinge", natürlich völlig immun gegen jegliche Bestechungsversuche, verteidigen unter dem Einsatz ihres Lebens die deutsche Demokratie und kurze Zeit später begeht der Täter unter Obhut des Staates Selbstmord. Natürlich wird er von einer Auszubildenden gefunden. Ich frage hingegen, was hätte Al-Bakr aussagen können? Meiner Meinung nach riecht es hier mehr als gewaltig und ich bin nicht bereit diese Wahnsinnsgeschichte den Systemmedien ab zu kaufen!

Th. Busch
Ich habe eine top militärische Ausbildung und 9 Jahre Kampfsport.
Muss sagen, bin der gleichen Meinung. Den wirklichen Al-Barkr hat es wohl nie gegeben.

Demokrat
Ich habe eine Frage:
Welche Rolle spielt eigentlich der Generalbundesanwalt in Karlsruhe?
Hätte dieser nicht umgehend die gesamte Aufklärung an sich ziehen und damit auch eine sofortige Überstellung des Täters nach Karlsruhe anordnen müssen? In Karlsruhe hätte es doch mit Sicherheit viel mehr Möglichkeiten und Voraussetzungen gegeben, diesen Täter erst einmal so unter zu bringen, dass er keine Chance für einen Selbstmord gehabt hätte und eventuell wären auch die Voraussetzung für eine schnelle Vernehmung besser gegeben gewesen.
Ich denke, es ist kontraproduktiv, wenn man jetzt nur allein auf die Polizei und Justiz in Sachsen einschlägt. Hier haben auch noch ein paar andere staatl. Dienststellen nicht optimal gearbeitet. Und wenn man das Ganze noch intensiver durchdenkt, hätten wir diese Probleme nicht, wenn die Knazlerin im vergangenem Jahr nicht dem allen Tür und Tor ge´öffnet hätte ohne jegliche Kontrollen. Ich denke nicht, dass das der letzte Fall sein wird, der uns als Staat belastet. Man kann nur hoffen, dass all diese Anschlagsplanungen recht schnell aufgedeckt werden durch unsere Dienste.
Übrigens glaube ich auch nicht, dass dieser Täter jemals irgend etwas ausgesagt hätte, sonst hätte er sich nicht sofort nach Ergreifung umgebracht. Für mich hat das Ganze, so wie es gelaufen ist, ein riesiges Geschmäckle, auch was diese vermeintlichen Landsleute betrifft, die ihn gefesselt hatten. Da bin ich skeptischer, als diese ganzen Jubler.

    dietmar 52
    Die BK hat nicht nur Tür und Tor für mögliche Islamisten geöffnet, sondern auch mit ihrer Politik der offenen Tür und dem nachträglichen Fordern von vermeintlicher innereuropäischen Solidarität ganz maßgeblich die Entscheidung der Briten für einen Brexit gefördert.

hans martin helmerding
Es ist unertraeglich, dass das totale mehrfache Versagen der Justiz in Sachsen zu keinen Konsequenen führt. Vor ausländischen Staatsgaesten können 500 Nazis ungestraft poebeln und die Polizei wuenscht alles gute, ohne eine Festnahme. Der Selbstmord des Gefangenen ist der letzte unglaubliche Vorfall, de befuerchten laesst, dass das Methode hat.Wie kann jemand Zuflucbt suchen, d. H. keine Rückführung nach Syrien und dann reist er dorthin freiwillig hin, obwohl er Asyl hier hatoder haben will, weil ihm angeblicb der Tod in syruen droht? Fällt dieser Widerspruch den Behörden nicht auf. Was ist das für eine Strafverfolgung, der so etwas nicht auffällt. Dieser Dilettantismus der Behörden macht mir Angst!

    Uschi Karolin Fürstenau
    Herr Helmerding, das ist ja die Frage: warum reist jemand nach Syrien, wo er angeblich verfolgt wird? Und warum kam er dann nach Deutschland? Ich habe noch eine Frage: geht man dem Vorwurf nach, dass dieser Syrer in einer Moschee in Berlin radikalisiert wurde? Wer prüft mal die Moscheen? Wer nichts zu befürchten hat, der ärgert sich nicht darüber. Sie wollen ein paar zu viele Menschen bestraft sehen, ohne genau zu wissen, was passiert ist. Solche Meinungen machen mir ehrlich Angst. Und wo waren in Dresden die vielen von Ihnen aufgeführten "Nazis"? Man muss in der Tat nicht jede Art von Protest gut finden - meine Art wäre es auch nicht. Aber hier ist niemand zu verurteilen. Diese Sache mit dem Syrer sollte allerdings ganz genau geprüft werden.

frank maurer
Das Geschwätz ist unerträglich. Herrmann trägt zu mindest noch etwas Konstruktives teil. Und unser Neubürger ? Wenn es nach dem ginge, würden wir überwacht. Wann wird man endlich begreifen, dass Terror nicht unser Problem ist. Das Problem ist, dass hier unkontrolliert und massenhaft Personen einfallen, die weder in unser Weltbild passen, unsere Kultur nicht akzeptieren und deren Religion mit unseren Grundwerten völlig inkompatibel ist. Unser Problem wird es sein, dass wir mittelfristig nicht mehr in der Lage sein werden, die Neubürger zu alimentieren und das es dann hier zu Verteilungskämpfen kommen wird. Terror wird dann der Normalfall. Darüber scheinen sich unsere mehr oder weniger Gutmenschen keine Gedanken zu machen. Wir sind ja ein reiches Land und WIR SCHAFFEN DAS !!!

H.Elias
Diese Sendung ist es nicht wert zu schauen. Wie jeden Sonntag.
Die Politik in Berlin macht alles richtig ,die anderen sind die Sündenböcke.
Das Versagen der Herrschaften in Berlin, und das unterstützten auch noch die Journalisten ,Man kann es kaum noch verstehen ,was hier in Deutschland abgeht . gefälschte Pässe werden nicht zur Anzeige gebracht.Imane können Hetzten ,aufhetzten, Stadtviertel wo man nicht mehr hingegen kann.
Grenze Kontrollen ????? Grenzüberwachung -Schleusertätigkeit .????
Nun hat sich einer der Justiz entzogen . Er hätte eh nichts gesagt.
Was ist mit den 3 Syrer ??? Vertrauen ist gut -Kontrolle ist besser.
Wer geht, wenn er in der Fahndung ist, zu Fremden hin und fragt nach Unterschlupf.???
Wo hat er das Material her. ???- Wer hat Ihm geholfen. ????
Wie konnte er in die Türkei, Syren und wieder zurück.
Warum wird es zugelassen das _Migranten /Flüchtling in Ihrer Heimat Urlaub machen ,Wo Sie da ja geflohen sind. Alles unverständlich ...
Machen wir uns nicht zu Affen -????

Gerd H.
Mein Eindruck: Das hohe Gericht unter Vorsitz von Frau Will wieder mal in Aktion. Der Justizminister, Prügelknabe u. "Angeklagter". Frau Kipping gab das "ungezogene" u. manchmal vorlaute Mädchen, mimunter provoziert von der "Richterin". Der syrische Gast so etwas wie "Mazyek-light".
Herr Hermann - der "Fels in der Brandung".
Fazit: Frau Will ist sich treu geblieben.

Ernst
SinaSina schrieb am 17.10.2016 05:28 Uhr: „Vorwürfe, (ab 25:45) „Wir (Syrer) haben das Gefühl, Sie nehmen uns nicht ernst. […] Wir erwarten schon, dass es eine echte Zusammenarbeit gibt.“
Die Erfahrung einer deutschen Mutter aus München zeigt, dass es umgekehrt ist, die Migranten sind viel zu oft überhaupt nicht an einer Zusammenarbeit interessiert.
Zitate aus einem Abschiedsbrief einer Münchnerin an die Stadt München:
„Ich habe es nicht geschafft, in diesem Frauenfrühstück, das eigentlich integrativ sein soll, mit jemandem Deutsch zu sprechen und es war auch definitiv kein Interesse da.“
„Ich sprach sie dann auf den Familienbrunch * an ..., das wäre doch was für uns, vielleicht würde dann auch mein Mann mal andere Väter kennen lernen und wir würden Anschluss als Familie finden. Hier wurde ich dann darauf hingewiesen, dass das Frühstück in getrennten Räumen stattfinden würde. Männer und Frauen getrennt.“
„Ich habe noch weitere Einrichtungen besucht. Unter anderem die Einrichtung „*“ in der *. Hier kämpft eine unglaublich motivierte, gut ausgebildete Sozialpädagogin gegen Windmühlen. Auch hier war ich an vielen Terminen und musste leider auch feststellen, dass das Interesse vieler Migranten gleich Null ist, sich und ihre Kinder zu integrieren.“
(Redaktion Münchner „Merkur“: „Um die Anonymität der Familie zu bewahren, sind entsprechende Stellen mit Sternen gekennzeichnet.“)

SinaSina
@Ernst (17.10.2016 11:01 Uhr)
Ich kannte diesen Brief nicht. Beim Focus gab es dazu bisher 151 Leser-Kommentare, viele beschreiben ähnliche Erfahrungen. Ich kann nur empfehlen, Sozialarbeiter-Foren (mit Anmeldung) aufzusuchen.
Viele Sozialarbeiter klingen regelrecht verzweifelt, weil sie genau die von der Mutter Anna beschrieben Erfahrung machen, aber aufgrund von Vorgaben nichts ändern dürfen.
Ein Kommentar ist mir noch greifbar in Erinnerung, weil man ihm so sehr die Erschütterung anmerkte. Sinngemäß lautete er »Ich arbeite für einen christlichen Arbeitgeber. Bei mir war dies eine bewusste Entscheidung, ich habe mich nicht deshalb für meinen Arbeitsplatz entscheiden, weil die Stadt keine Arbeitsstellen für Sozialpädagogen anbietet. Aber mittlerweile bin ich so genervt, dass ich immer häufiger darüber nachdenke, die Stelle zu wechseln. Am liebsten würde ich mittlerweile sogar etwas ganz anderes machen, dabei liebe ich meinen Beruf. Und ich weiß, dass es vielen Kolleginnen ähnlich ergeht, aber richtig offen darüber zu sprechen trauen sich die meisten nicht. Meist sind es Andeutungen, denn schließlich will keiner von uns ein Rassist sein. Aber genau dieser Punkt wird bis zum erbrechen ausgenutzt. Ausländische Väter behandeln uns wie Dreck, die Mütter mit unschlagbarer Arroganz. Die Kinder werden zu Hause in einer völlig anderen Art und Weise erzogen - aber was macht mein Arbeitgeber? Er schweigt und unterstützt uns nicht.

Westcoast
Ich fand es sehr bemerkenswert wie die Runde über die Tatsache hinweggegangen ist, das Herr Al-Brakr sich längere Zeit in Syrien aufgehalten hat. Noch mal zum Mitschreiben. Hier beantragt ein Syrer Asyl in Deutschland, weil er nach eigenen Angaben in seinem Heimatland verfolgt und bedroht wird. Doch nach sehr kurzer Zeit in Deutschland fährt er einfach in das Land zurück aus dem er vor eben dieser Verfolgung geflohen ist, obwohl der Bürgerkrieg dort immer noch anhält, wenn nicht gar an Intensität und Brutalität zugenommen hat. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Und selbst wenn dies rechtlich nicht zu beanstanden wäre, dann soll der Staat zu mindestens wissen wer dort ein- und ausreist. Da stimme ich Herrn Herrmann absolut zu und kann die Einwände von Herrn Abbassi überhaupt nicht teilen. Auch ist es für mich unverständlich warum er sich überhaupt derart lange dort aufhalten kann. Jeder Empfänger von ALG II hat einen maximalen Urlaubsanspruch von 21 Tagen im Jahr. Wieso gelten da für Flüchtlinge offenkundig andere Regeln?

Christa C.
Herr Gemkow hat sich bei dieser Inquisition trotz allem gut geschlagen und ruhig und sachlich seine Sicht vorgetragen. Nach seinen Aussagen wurden die Vorschriften und Gesetze eingehalten. Eine sachliche Diskussion (im Gegensatz zu der in der Sendung) dazu wäre, ob die Fehler bei den sächsischen Behörden zu suchen sind oder ob die Gesetze und Vorschriften im Strafvollzug an die neuen Herausforderungen erst noch angepasst werden müssen, nicht nur in Sachsen.
Bei der jetzigen hysterischen Debatte wird so getan, als wäre der verhinderte Terrorist mit Selbstmordwerkzeugen stundenlang unbeaufsichtigt in der Zelle gelassen worden. Wer von den ganzen Klugscheißern wäre denn auf die Idee gekommen, dass man auch ein T-Shirt zum Suizid nutzen kann??
Das größte „Drama“ ist nun anscheinend, dass man Al-Bakr nach seinem Suizid nicht mehr befragen kann. Doch, fragen kann man ihn noch, die Antworten wären höchstwahrscheinlich dieselben wie die eines lebenden Al-Bakr: Schweigen. Nur lügen kann er jetzt nicht mehr.
Außer Herrn Herrmann fand niemand in der Runde es als Skandal, dass syrische „Flüchtlinge“ ungehindert wieder dorthin reisen können, wo sie angeblich vom Tode bedroht waren. Und der syrische Gast hat gezeigt, dass wir anstelle von Dankbarkeit immer neue Forderungen der „Flüchtlinge“ hören werden, unterstützt durch unsere Medien und Politiker wie Kipping.
"Schönes" neues Deutschland. Es ist ein Irrenhaus und die Irren sind die Wärter!

Pressestimmen

Terror-Fall Albakr oder der Eiertanz der Linken
Der Verfassungsschutz ist als Institution an sich fragwürdig? Der Verfassungsschutz hat bei der jüngsten Terrorgefahr zu wenig getan? Die Parteivorsitzende Katja Kipping kann sich bei „Anne Will“ nicht entscheiden. Das ist entlarvend – auch im Hinblick auf Rot-Rot-Grün für die nächsten Wahlen.
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Bei „Anne Will“ wird Sachsens Justizminister angriffslustig
Nach dem Selbstmord des mutmaßlichen Terroristen Dschaber al-Bakr steht Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow unter Druck. Bei „Anne Will“ versucht der CDU-Politiker nun den Befreiungsschlag.
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Sachsens Justizminister demonstriert Hilflosigkeit
Der Suizid von Dschaber al-Bakr in der JVA Leipzig war der Höhepunkt einer wahren Pannenserie im Umgang mit Deutschlands Terrorverdächtigen Nummer eins. Die sächsische Landesregierung und Justiz stehen seitdem heftig in der Kritik.
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