Freitag, 30. September 2016

Zusatzbeiträge der Krankenkassen steigen drastisch

Thema: Gesundheitskosten

Kostenexplosion
Zusatzbeiträge der Krankenkassen steigen drastisch

Das Gesundheitssystem wird immer teurer - und die Versicherten müssen zahlen. Laut neuen Berechnungen dürfte auf Durchschnittsverdiener ein Zusatzbeitrag von mehr als 50 Euro im Monat zukommen.

Berlin. Gesetzlich Krankenvers1cherten droht ein drastischer Anstieg des Zusatzbeitrags. Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem, Professor für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen hat laut „Spiegel Online“ hochgerechnet, dass sich der Beitrag bis 2020 mehr als verdoppeln werde. Ein Durchschnittsverdiener mit 1.960 Euro beitragspflichtigem Einkommen zahle derzeit 21,76 Euro monatlich, bis 2020 seien es 54,74 Euro bei einem Durchschnittseinkommen von dann 2.261 Euro.
Die Gesundheitsausgaben stiegen schneller als die Einkommen der Versicherten, sagte Wasem. Die Kassen erhalten Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds für jeden Versicherten. Das Geld reicht allerdings wegen stark steigender Kosten nicht aus. rd

Quelle: Westfalenpost am 17.09.2016 und Spiegel-Online

» der Kommentar des Blogschreibers «

Wie hieß es noch von Seiten der Politikerdarsteller? "Aufgrund der Flüchtlinge wird es keine Beitragserhöhung geben". Und "die Kostenübernahme für die Gesundheitsfürsorge erfolgt durch den Bund" also duch Steuermittel.
Und nun werden die Versicherten durch saftige Erhöhungen der Zusatzbeiträge zur Kasse gebeten. Andernfalls wären ja auch Politiker, Staatsbedienstete und deren Gönner beteiligt.
Natürlich wird wieder behauptet werden, dass die Beitragserhöhungen nichts mit den Flüchtlingen zu tun haben. Eine Erklärung, warum die Kosten von den Versicherten und von den Kassen-Ärzten getragen werden müssen, statt über Steuern finanziert zu werden, wird man uns aber nicht geben. Brauchen wir wirklich noch länger eine so verlogene "Regierung"?
Genaue Informationen bekommen Sie hier bei Spiegel-Online


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