Samstag, 24. September 2016

Die zukünftige Rente gemäß Andrea Nahles - ein Trauerspiel - aber Politiker, Beamte und öffentlich-rechtlich Beschäftigte nicht betroffen *1

Thema: Renten

Erschreckende Prognose
Nahles rechnet mit Rente unter 40 Prozent des Einkommens

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will in Kürze neue Berechnungen über die künftige Entwicklung des Rentenniveaus veröffentlichen. Die Zahlen dürften heftige Diskussionen auslösen.

Laut den Berechnungen des Arbeitsministeriums könnte das Rentenniveau auf einen Wert unter 40 Prozent des aktuellen Durchschnittseinkommens - gemindert um Steuern und Sozialabgaben - sinken. Das berichtet die "WirtschaftsWoche".

Derzeit arbeitet Nahles' Ministerium an einer Fortschreibung der Prognose bis zum Jahr 2045. Prognosen für einen solch langen Zeitraum sind zwar mit Vorsicht zu genießen, aber eine Entwicklung können sie abbilden. Und die geht in Richtung eines deutlichen Absinkens des Rentenniveaus. Das Papier soll im Rahmen eines Gesamtkonzepts zu Reformmöglichkeiten im Herbst vorgestellt werden.

Derzeitige Prognose geht bis 2029

Bisher reicht die offizielle Prognose für die Entwicklung des Rentenniveaus bis zum Jahr 2029. Bis dahin wird ein Absinken von derzeit knapp 48 Prozent auf dann 43 Prozent vorhergesagt. Das Rentenniveau beschreibt, wie hoch eine Standardrente im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen der Erwerbstätigen im selben Jahr ist.

Grafik: Screenshot

Wenn das Rentenniveau weiter sinkt, droht damit immer mehr Menschen in Deutschland die Altersarmut. Schon bei einem Rentenniveau von 43,5 Prozent, wie es für 2030 vorhergesagt wird, fiele laut Berechnungen des WDR jeder zweite Rentner allein mit den gesetzlichen Rentenbezügen unter die Armutsgrenze. Heute bessern fast eine Million Rentner ihre Bezüge mit Minijobs auf.

AWO will Rentenniveau erhöhen

Der Sozialverband AWO forderte, das Absinken des Rentenniveaus müsse gestoppt werden. Die Erwartungen an die Riester-Rente und die betriebliche Altersvorsorge, mit denen die Versorgungslücken im Alter geschlossen werden sollten, hätten sich nicht erfüllt. "Die Rentenanpassungsformel muss so verändert werden, dass das Rentenniveau nicht weiter abgesenkt sondern schrittweise wieder erhöht wird", erklärte der Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

Die Rente könnte in den kommenden Monaten eines der größten Streitthemen der Koalition werden und dürfte auch den Bundestagswahlkampf 2017 prägen. Aus der SPD kommt der Vorschlag, das Rentenniveau nicht wie geplant bis 2030 auf 43 Prozent abzusenken. CSU-Chef Horst Seehofer hat zudem die private Riester-Vorsorge in Frage gestellt. Gerungen wird auch über die im Koalitionsvertrag angekündigte Rentenangleichung zwischen Ost und West.

Die Spitzen der Koalition haben vereinbart, die offenen Fragen etwa bei der Angleichung der Renten noch im Herbst zu klären.

Quelle: t-online.de

» der Kommentar des Blogschreibers «

War er nicht schon immer verlockend, der Griff in die Sozialkassen? Würde alles über Steuer finanziert, dann würden ja auch Politiker, Millionäre, Beamte und andere (xxx) daran beteiligt. Bei den Sozialkassen trifft es nur die sozialversicherungspflichtig Beschätigten. Von denen ist kaum Widerstand zu erwarten.
  • In den 90er Jahren griff Helmut Kohl für die Wiedervereinigung in den Rentenkasse statt sie über die Steuer zu finanzieren.
  • In den letzten Jahren wird für die Mütterrente aus der Rentenkasse finanziert d.h. auch die "Frau des Arztes meines Vertrauens", Frau Apotheker, Frau Rechtsanwalt, Frau Steuerberater u.s.w., die nie auch nur einen Cent eingezahlt haben, werden vom arbeitenden Teil der Bevölkerung Zusatzversorgt.
  • Zur Zeit läuft der Griff in die Kassen der Krankenversicherten für die Asylsuchenden (...)
und nun will Herr Schäuble auch noch die Anpassung der Ostrenten vom Beitragszahler finanzieren lassen, man kann es kaum glauben!
(xxx) Setzen Sie hier Bezeichnungen ihrer Wahl ein
*1 wegen des Verweis' in der Überschrift, siehe FAZ: Öffentlich-rechtliche-Rentneranstalt


Kommentare

rolandhegmann
Die ganze Bande abwählen und unsere sauer erarbeiteten Steuergelder auch an uns verteilen, auf keinen Fall weiterhin die Welt damit retten oder die EU finanzieren.

Johann1
Hauptsache Bemte bekommen weiterhin 75% ihrer letzten Bezüge

Nachgefragt
Früher nannte man das Betrug!

feldt
Beamte, und Politiker oder Beamte die Politiker sind haben diese Problem nicht, sie entscheiden über Ihre eigenen Pensionen und bedienen sich Unverfrohren und unverschämt !!!!

Nachdenker007
Für Bankenrettung, marode ausländische Staaten von anderem ganz zu schweigen, ist Geld da. Nur nicht für die eigene Bevölkerung! Sie treiben es so lange, bis eine Französische Revolution 2.0 Ausgabe deutsch erfolgt! Aber Leute vergesst dann bitte nicht die Banken!

NonGruen
Prognosen bis 2045 sind unseriös, weil niemand weis was die Zunkunft bringen wird, vor allem nicht Frau Nahles. Das ist Stimmungsmache der SPD, die nach hinten los geht!

jueheller
Reiches Deutschland. Und immer nur Geld für Fremde. Das eigene Volk ist nichts wert.

bubi323
wunderts jemanden? In Deutschland ist Altersarmut, Kinderarmut, Brücken sind alle kaputt, Rente wird ganz ganz mager aber wir haben Milliarden für Asylanten.

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