Sonntag, 7. August 2016

ARD Kommentar beim Einmarsch der russischen Manschaft in Rio

Thema: Doping

Eröffnung der Olympischen Spiele in Rio
Einmarsch der russischen Sportler

Es kommentierte der ARD-Sprecher:

"Es gibt nicht nur Pfiffe, es gibt auch Beifall, es gibt 'ne Menge Cheriokas, also Bewohner von Rio, die gesagt haben: "Hier ist jeder willkommen".
Diese russische Manschaftsgröße widerspricht dem Ziel ein deutliches Zeichen im Antidopingkampf zu setzen. Der Weltsport hat nun endlich eine Bringschuld gegenüber den Sportlerinnen und Sportlern ein weltweit funktionierendes Antidopingsystem umzusetzen. Jeden Tag gibts jetz neue Infos, wer darf jetzt starten. Hajo Seppelt ist schon erwähnt worden, ich denken das darf man doch mal machen. Er hat erschütternd zu Tage gefördert, genauso der McLaren-Report, was in Russland Dopingpraxis war in den letzten Jahren und da musste man, durfte man über den Kollektivausschluss durchaus nachdenken.
271 Sportler sind hier, ein Volleyballer trägt die Fahne und die Frage Kollektivschuld oder Unschuldsvermutung heiss diskutiert und am Beispiel von Russland nicht zu Ende gedacht und ausdiskutiert, aber das wird sicher auch während dieser Spiele nicht gelingen."


Ob er dabei die Spiegel und SZ Recherche aus dem Jahre 2013 auf Basis einer Untersuchung der Humboldt-Uni Berlin vergessen hat?

Auch anlässlich der Sperre Rußlands für die Olympischen Spiele in Rio erwecken quasi Staatsmedien wie ARD und ZDF und auch Konzernmedien wie Springer-Oligarchen-Medien den Eindruck, dass es nur in Rußland systematisches Doping geben würde. Man will sich bei rechtspopulistisch tickenden Leitmedien nicht eingestehen, dass es sich um eine rein politische Entscheidung westlicher Staaten handelt. Insbesondere die USA ist auch für systematisches Doping in der Leichtathletik bekannt.

Systematisches Doping in der BRD nachgewiesen
Hier bitte weiterlesen Internetz-Zeitung.eu


Danke Klaus für den Link

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