Sonntag, 17. Juli 2016

130 Mio. Euro pro Jahr von der EU für Spaniens Stierkampfindustrie

Thema: EU-Subventionen

Das Magazin "Stern" Nr. 21 vom 14.07.2016 meldet:
Zahl der Woche: 130 Millionen Euro EU-Subventionen

fließen pro Jahr in Spaniens Stierkampfindustrie, die jetzt wieder ein Opfer forderte: Ein Torero, 29, wurde von einem Stier getötet.
Von den Geldern profitieren Kampfstierzüchter mit großen Weideflächen.



DIE WELT
Nicht nur der Stier, der den Torero tötete, musste sterben

Ein Stier tötete einen Torero in der Arena, dafür musste das Tier sterben. Aber nicht nur der Stier selber fand den Tod. Die spanische Tradition verlangt ein weiteres Opfer.
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Mutter des Stiers soll getötet werden

Nach Angaben der spanischen Zeitung "El Pais" wurde der Stier nach dem Vorfall getötet. Das sei Tradition. Doch die Tradition gebietet offenbar noch mehr. Dem Bericht nach soll auch die Mutter Lorenzos, Lorenza, geschlachtet werden. Die Blutlinie des Stieres soll so ausgelöscht werden.
In Internetforen löste das eine Welle der Empörung aus. Die spanische Tierschutzpartei "Partido Animalista" ("Pacma") richtete eine Online-Petition zur Rettung der Kuh ein.

Auf Twitter wurde der Beitrag knapp 5000 mal geteilt: "Es ist absurd, die Mutter zu töten, wenn der Sohn sich in einer Arena nur verteidigt hat", schrieb ein Nutzer. "Die Menschen sind diejenigen, die in die Arena zum Töten kommen, nicht die Stiere", ein anderer.


PETA - Petitionsaufruf für ein Ende der Stierkämpfe in Spanien
http://www.peta.de/aktionsaufrufstierkampf#.V4inNKKLXek

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