Dienstag, 14. Juni 2016

Riester-Rente als Altersvorsorge immer unbeliebter

Thema: Altersvorsorge

Mehr Kündigungen als Abschlüsse
Riester-Rente geht die Puste aus

Die Riester-Rente ist offenbar nicht mehr eine so beliebte Form der Altersvorsorge. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, sind im ersten Quartal dieses Jahres erstmals mehr Verträge gekündigt als abgeschlossen worden.

Insbesondere die Nullzinsphase und anhaltende Negativschlagzeilen setzen der vom Staat geförderten Vorsorge zu, berichtet die Zeitung.

Das Blatt beruft sich auf eine Statistik des Bundessozialministeriums, nach der die Zahl der Riester-Verträge in den ersten drei Monaten um rund 1000 auf 16,481 Millionen zurückging.

Politik mit schuld an Entwicklung

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gibt der Politik eine Mitschuld an der Entwicklung. Ganz offensichtlich wachse die Zahl der Menschen, "die durch die zum Teil unsachlich geführte Rentendebatte verunsichert sind", sagte GDV-Präsident Alexander Erdland der Zeitung.

Die Riester-Rente steht schon seit längerem in der Kritik. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte im April eingeräumt, dass diese private Ergänzung zur gesetzlichen Altersvorsorge die Erwartungen nicht erfüllt habe. Derzeit ringen die Parteien um neue Ansätze, um den Rückgang des gesetzlichen Rentenniveaus zu begrenzen und private Vorsorge zu fördern.
Quelle: t-online.de

Kommentare

Morgenrot
Es ist schon fast ein Verbrechen, dass ausgerechnet die rotgetünchte SPD, die Riesterrente noch immer hochhält. Die Riesterrente gibt es gerade eben für die meisten Menschen nicht auf die Rente oben drauf. Die meisten Menschen riestern für die Sozialkassen. Für den geringen Anteil der Menschen die davon was haben gilt folgendes, sie müssen älter werden als die offizielle Lebenserwartung, ansonsten legen sie drauf. Die einzigen die immer verdienen sind die Finanzdienstleister! Die SPD ist damit für Arbeiter keinesfalls noch wählbar!

Pfeiffer
Die Sozialversicherung ist bis auf Ausnahmen als Gewinn für den Staat und nicht für den Bürger ausgelegt.

georg88
Das Problem ist nicht der Grundlage der "Riester Rente ", viel mehr seiner Ausführung. Die größte Fehler war die Abwicklung an Versicherungen und Banken zu überlassen. Warum nicht bei Rentenversicherung als Dienstleistung?
Die Versicherungen kassieren Provision, bearbeitungsgebühren und zum Schluss kommt auch der Steuer und Sozialabgaben.

Begerad
Ich fand am Schlimsten,daß man denen die links wie rechts später vom Amt leben müssen,nicht erklärt wurde,daß alles aber auch alle Ersparnisse gegengerechnet werden. D.h. es wurden und werden den Ärmsten der Armen 5 Euro aus der Tasche gezogen,wohlwissend,daß sie nicht einen Cent davon haben werden!!

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