Dienstag, 1. März 2016

Anne Will - 28.02.2016 - Deutschland gespalten, in Europa isoliert


Sendung am 28. Februar 2016 | 21:45 Uhr
Deutschland gespalten, in Europa isoliert -
Wann steuern Sie um, Frau Merkel?
Der Gast im Studio

Angela Merkel bei einer Rede im Bundestag am 17.02.2016
Foto: Das Erste.de
Vor fünf Monaten hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ANNE WILL an ihrem "Wir-schaffen-das"-Kurs fest und betonte, sie habe einen Plan zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Einen Aufnahmestopp schloss sie kategorisch aus und zeigte sich zuversichtlich, dass die Grundausrichtung der Gesellschaft am Grundgesetz erhalten bleibe. Am Sonntag stellt sich die Kanzlerin nun erneut den Fragen von Anne Will. Wie sieht die Bilanz von Merkels Flüchtlingspolitik aus? Welchen Plan hat die Kanzlerin bisher umgesetzt? Welche europäischen Partner stehen ihr noch bei? Und was sagen die jüngsten Vorfälle in Sachsen und der wachsende Zuspruch für die AfD über den Zustand des Landes aus? Ist es Zeit für Angela Merkel, in der Flüchtlingspolitik umzusteuern?

Link zur Sendungsseite: (hier)
Link zum Anne-Will-Blog: (hier)

Kommentare aus dem Blog

Geschmäckle schrieb am 26.02.2016 10:27 Uhr:
So kurz vor den Landtagswahlen, die ganz wesentlich von der Flüchtlingsfrage bestimmt werden, ist es schon etwas fraglich, der CDU-Chefin und Kanzlerin dieses Forum zu bieten.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte Neutralität wahren

Steuerberater Dr. Stomp schrieb am 26.02.2016 10:40 Uhr:
Die Kanzlerin der Zwischenbilanzen ! Wie eine Firma kurz vor der Pleite jede Woche Inventur macht , so macht Frau Merkel "Zwischenbilanzen" !!

M.Schmidt schrieb am 26.02.2016 10:45 Uhr:
Ich bin erst einmal entsetzt.Jeder,ob Politiker oder Bürger hat erwartet,seit Monaten,dass sie sich äußert. Aber in einer Diskussion im Bundestag,in einer Rede,Ansprache zum Volk.Nun folgt wieder 1 Std Selbstdarstellung in einer Talkrunde.Apropos Runde.Mit wem will sie denn diskutieren? Ihr berühmter Satz, ihr alleiniges Entscheiden hat alle in eine tiefe Krise gebracht. Europaweites Handeln, Solidarität? Kam einmal der Satz: Europa schafft das? Hat sie mit einem Staat gesprochen? Deutschland ist zerrissen. West wettert gegen Ost(warum wohl), fanatische Befürworter gegen realistisch denkende Deutsche. Deutschland steht in der Armutsliste (der Normalbürger)Europas ganz weit unten. Die Renten ebenso, ganz weit unten. Die Vernachlässigung unserer Kinder, der Armen, der Rentner ganz weit oben. Unsere Sicherheit-nicht gewährleistet. Ich bin nicht ausländerfeindlich, aber ich lasse mir nicht viele Jahre Arbeit, Sparsamkeit durch egoistisches Handeln und Sturheit zerstören. Wir zahlen und helfen mit Mrd, schon immer. Und jetzt werden geschröpft, erpressbar und ausgenutzt. Kein Land Europas versteht dies, ich auch nicht. Hunderttausende sind hier, ohne Grund und werden besser versorgt als viele Rentner. Schluss damit.

3.186 Kommentare auf 337 Seiten bis zum 29.02.2016 um 19:40 - das ist mir einfach zuviel. Bitte schaut selber hier
Diesmal nur die

Pressestimmen

Anne Will“Kanzlerin Merkel gesteht:
„Ich habe keinen Plan B“
Angela Merkel beginnt verzagt bei „Anne Will“. Doch dann verteidigt sie ihre „Wir schaffen das“-These mit dem Kalkül der Realpolitikerin und kämpferischem Tenor überzeugend.
Focus.de


Reaktionen auf TV-Auftritt:
"Wer Merkel will, muss Grün wählen"
Sechs Millionen Menschen sahen Angela Merkel bei Anne Will. Für ihre Aussagen zur Flüchtlingspolitik erntet die Kanzlerin viel Lob - vor allem aus den Reihen einer Oppositionspartei.
SpiegelOnline.de

1 Kommentar :

  1. Wenn es nicht um Menschen ging, müsste man über unsere Politiker nur noch lachen.

    Aber es ist Ernst. Wer gestern die Bilder an der Grenze zu Mazedonien gesehen hat und da noch ruhig bleiben kann, denn kann ich nicht verstehen.
    Es ist die Politik einer Merkel, die mitverantwortlich dafür ist.

    Nur Schlagzeilen von heute.
    Athen verhängt Nachrichtensperre
    Die EU-Kommission wird auf Drängen von Bundeskanzlerin Merkel 300 Millionen Euro an Soforthilfe für die Flüchtlinge nach Griechenland überweisen. Das Geld wird von der Nothilfe für Afrika abgezweigt.
    Das ist die Politik einer Merkel, nämlich linke Tasche – rechte Tasche.
    Nachrichtensperre, ja warum wohl?
    Kein Wort bei Will zu den Ursachen der Kriege dort, kein Schuldeingeständnis, dass D. mitbeteiligt ist und durch Waffenlieferungen diese Zustände maßgeblich mitzuverantworten hat.

    Und in D. geht die gezielte Meinungsmache ( Verblödung) weiter.
    Nach Wochen fallender Umfragewerte ist es Angela Merkel offenbar gelungen, den massiven Vertrauensverlust in ihre Person aufzuhalten. Die Kanzlerin legte in der Beliebtheitsskala des aktuellen ARD-DeutschlandTrends um satte acht Prozentpunkte auf 54 Prozent zu. 
    Die CDU-Vorsitzende hängte damit CSU-Chef Horst Seehofer wieder deutlich ab. Seehofer, einer der härtesten Kritiker von Merkels Flüchtlingspolitik, sackte in der Umfrage um sieben Prozentpunkte auf 38 Prozent Zustimmung ab. Quelle T-online
    Kommentarfunktion abgeschaltet.

    Gabriel meldet sich auch mal wieder. Er entdeckt sein „linkes Gewissen“ mal so kurz vor den LW wieder.
    Dazu O. Lafontaine auf Facebook
    In der Sendung „Maybritt Illner“ hatte Sigmar Gabriel plötzlich einen Rückfall. Er erinnerte sich daran, wofür die SPD einst gegründet wurde.
    „Für die (gemeint sind die Flüchtlinge) macht ihr alles, für uns macht ihr nichts“, hört auch Sigmar Gabriel oft auf seinen Veranstaltungen. Das will er ändern. Ein neues „Solidaritätsprojekt für unsere eigene Bevölkerung“ sei nötig. Es müsse mehr Investitionen für Sozialen Wohnungsbau und Kitaplätze „für alle“ geben. Außerdem müssten niedrige Renten aufgestockt werden.
    Wenn Sigmar jetzt noch den Mut hat, das in der nächsten Woche im Deutschen Bundestag zu beantragen, kann er das alles mit den Stimmen der LINKEN und der Grünen (die vor Wahlen auch immer sehr sozial sind) verabschieden. Wetten, dass er das nicht macht?
    So verkommt Politik zu hohlem Geschwätz und die Wählerinnen und Wähler wenden sich in immer größerer Zahl ab oder wählen AFD, weil sie nicht wissen, dass auch die von Wirtschaftsliberalen gegründete AFD gegen Vermögenssteuern und Erbschaftssteuern, für eine Senkung des Spitzensteuersatzes und gegen den Mindestlohn ist.

    Wie verlogen sind nur unsere Politiker. Aber noch viel schlimmer, wieviele unserer Mitbürger fallen immer wieder darauf herein.



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