Mittwoch, 30. Dezember 2015

Riesige Öl-Lagerstätten vor Syriens Küste entdeckt

Thema: Rohstoffe

Syriens geheimes Erdöl:
Lagerstätten mit 37 Milliarden Tonnen Öl entdeckt

In 2012 wurden neue gigantische Erdöl-Lagerstätten von einer norwegischen Gesellschaft vor der Küste Syriens gefunden. In den USA wusste man Bescheid.

Der US-amerikanische Konzern „VERITAS“ unternahm 2010 selbst Erkundungen im Gebiet von Syrien. Man kann von weiteren Funden von Erdöl- und Erdgaslagerstätten ausgehen. Informationen darüber wurden bislang allerdings geheim gehalten.

In Syrien gibt es bislang unbekannte Erdöl- und Erdgasvorkommen, mit denen das Land zur Nummer Vier der Erdöl-fördernden Nationen aufsteigen könnte, berichtet die "NEOPresse". Bislang geheim gehalten, sollen im Jahr 2012 14 Erdölvorkommen mit insgesamt 37 Milliarden Tonnen Rohöl gefunden worden sein. Das Ölvorkommen liege in nur 250 Meter Tiefe und wurde von der norwegischen Gesellschaft "Ancis" entdeckt.

Darunter sollen sich auch vier Vorkommen befinden, die von der libanesischen Grenze bis zur syrischen Stadt Banias reichen, erklärte Dr. Shuajbi im Programm "Dialog der Zeit" auf dem TV-Kanal "Al Majjaddin" am 1. April 2013. Diese könnten Basis einer Erdölproduktion mit einer Fördermenge werden, die der von Kuwait entspricht. 6-7 Millionen Barrel pro Tag könnten laut Shuajbi erreicht werden (Saudi-Arabien fördert 12 Millionen Barrel pro Tag).

Vier andere Erdölfelder, die sich im Libanon, Zypern und Israel zusammengenommen befinden, seien damit vergleichbar. Für Syrien sei es damit möglich auf Platz vier in der Weltspitze der Erdöl-fördernden Nationen zu gelangen. Außerdem gebe es bislang nicht erschlossene syrische Erdgaslagerstätten. Diese befänden sich im Gebiet von Kara.

"Krieg um Erdgas und Pipelines"

Syrien sei nicht nur im Nahen Osten, sondern global gesehen ein wichtiger strategischer Platz. Darum gebe es, einen "nicht-erklärten Krieg" gegen das Land - einen "Krieg um Erdgas und Pipelines", sagt Dr. Shuajbi.

Jene, die den Krieg begonnen hätten, würden einen Bau von Gasleitungen nach Europa planen, meint Shuajbi weiter. Pipelines von Katar nach Europa seien kürzer wenn sie über Syrien führen, als die aus Russland. Dadurch könnte das Gas günstiger verkauft werden.

Außerdem verkaufte die norwegische Gesellschaft die Erkundungsergebnisse an den internationalen Erdölkonzern "CGS" und den amerikanischen Konzern VERITAS, so Shuajbi. VERITAS unternahm 2010 selbst Erkundungen im syrischen Gebiet und kann von weiteren Funden von Erdöl- und Erdgaslagerstätten ausgehen. Informationen darüber wurden bislang allerdings geheim gehalten. (dk)

Mit freundlicher Genehmigung von EpochTimes.de

» der Kommentar des Blogschreibers «

Fragt jetzt auch nur einer noch, warum Assad weg muss?
Ununterbrochen seit 2010 kommt die Forderung "Assad muss weg" aus Westen über die Atlantikbrücke und der Chor des europäischen Marionettentheaters stimmt aus voller Kehle ein. An eine beweisbare Begründung für die Forderung kann ich mich nicht erinnern.
Eventuell meinen ja einige der US-Cowboys, und zwar die, sie sich auch fragen wie "ihr Erdöl" unter arabischen Sand kommt, dass sie wegen Assad nun auch nicht an "ihr Öl" vor der syrischen Küste rankommen und er deshalb wegmuss. Dazu kommt natürlich noch das Problem von Saudi-Arabien und Katar mit ihren Wunsch-Pipelines ans Mittelmeer.

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