Samstag, 14. November 2015

Schon wieder Polizeiskandal - US-Polizisten erschießen Sechsjährigen

Thema: Polizeistaat USA

Tödliche Verfolgungsjagd
US-Polizisten erschießen Sechsjährigen

Erneuter Fall von Polizeigewalt in den USA: Zwei Polizisten sollen nach einer Verfolgungsjagd einen sechs Jahre alten Jungen erschossen haben. Die beiden Gesetzeshüter wurden verhaftet.

Ihnen wird Mord sowie versuchter Mord vorgeworfen, teilte Oberst Michael Edmonson von der Polizei im US-Staat Louisiana mit.

Schüsse auf stehendes Auto

Der brutale Vorfall ereignete sich am Dienstag in Marksville bei Alexandria. Die beiden Polizisten sollen nach einer Verfolgungsjagd in ein stehendes Auto gefeuert und den Jungen Jeremy Mardis auf dem Beifahrersitz mehrfach getroffen haben.

Auch der Vater, der hinter dem Steuer saß, wurde getroffen und lebensgefährlich verletzt. Er war nicht bewaffnet. Beide Opfer sind Weiße.

Beamten eröffnen in Sackgasse das Feuer

Ermittler berichteten dem Fernsehsender WBRZ TV, dass insgesamt vier Polizisten versucht hätten, den Vater in seinem Auto zu kontrollieren. Der habe daraufhin in einer Sackgasse zurückgesetzt und sei auf die Polizisten zugefahren, die dann das Feuer eröffnet hätten. Auch die zwei anderen Polizisten, die an dem Einsatz beteiligt waren, wurden suspendiert.

Die Kameraaufnahmen von dem Vorfall seien "die verstörendste Sache, die ich je gesehen habe", sagte Oberst Edmonson. "Der Junge hat es nicht verdient, so zu sterben."

Nicht der erste Fall von Polizeigewalt

In den USA sorgen immer wieder brutale Polizeiübergriffe für Erschütterung. Die Behörde muss sich gegen den Vorwurf erwehren, dass besonders häufig Schwarze darunter zu leiden haben.

Liebe Leserin, lieber Leser, wegen umfangreicher technischer Umbauarbeiten können wir Ihnen die Kommentarfunktion derzeit leider nicht anbieten. Wir bitten um Verständnis. Ihre t-online.de-Redaktion

Quelle: t-online.de

» der Kommentar des Blogschreibers «
In den USA gab es bereits sehr häufig skandalöse Einsätze der Polizei.
Im jüngsten Fall wurde ein 6 (!) Jahre alter Junge erschossen.
Es sollte eine, von den so sehr um Sicherheit bemühten, Behörden in den USA einmal eine Aufstellung machen wieviele ihrer Bürger durch Terrorismus umgekommen sind und wieviele von den "Sicherheitskräften" zu Tode "beschützt" wurden.
Beobachtet man das Vorgehen der deutschen Regierungsdarsteller bei der Gesetzgebung genau, dann sieht man dass sich alles mehr und mehr der Gesetzgebung ihrer "Freunde von jenseits der Atlantikbrücke" annähert. Stuttgart 21 und Frankfurt Occupy waren erste Übungen in der Richtung. Auch das martialische Aussehen und die Ausrüstung der Polizisten ist nahezu gleich, wogegen Kriegswaffen in Deutschland ja Gott-sei-Dank noch nicht zur Grundausstattung gehören.


Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen