Dienstag, 10. November 2015

Flüchtlingshelferin - Humanitäre Katastrophe wird vor der Bevölkerung versteckt

Thema: Flüchtlinge

Flüchtlingshelferin:
Humanitäre Katastrophe vor der Bevölkerung versteckt

Eine österreichische Flüchtlingshelferin fordert, die Politik der Beschwichtigung einzustellen. In Österreich spiele sich eine "humanitäre Katastrophe" ab, die vor dem Volk versteckt werde.

"Den Österreichern wird vorgegaukelt, wir haben alles im Griff. Aber wir haben Sorge, diffuse Angst, wir erzählen Gerüchte weiter, wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen. Sicherheit gibt uns niemand," zitiert die Kronen-Zeitung die besorgte österreichische Flüchtlingshelferin Doraja Eberle, die im "ORF" über die Flüchtlingslage in Österreich sprach.

Mit Sorge blickt sie auf die chaotische Einwanderungspolitik des Landes. In der ORF-Sendung "Im Zentrum" am Sonntag sagte Eberle: "Für uns Österreicher und auch Europa bricht ja alles zusammen. Jetzt haben wir ein paar Tausend, ein paar Hunderttausend, eine Million in Deutschland, und da paniken wir. Wenn ich mir denke, da kommen noch einmal drei- oder viermal so viele: Das kann man nicht stemmen".

Die ehemalige Salzburger Landesrätin ist eine von Hunderten ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern in Österreich. Sie meinte, die Flüchtlingslage im Land würde ohne die Freiwilligen kollabieren. "Alles würde zusammenbrechen", so Eberle. Die österreichischen Politiker hätten keinen "Plan-B", den sie schon längst haben müssten. Es ist eine "humanitäre Katastrophe" die sich in Österreich abspiele aber vor "der Bevölkerung versteckt wird", kritisiert die Helferin.

Die Arbeit mit den Flüchtlingen wäre ein täglicher Kampf und nehme sehr viel Energie in Anspruch. Um die Menschen die nach Europa kommen mit Würde behandeln zu können, brauche es Kraft und Anstrengung.

Eberle kritisierte auch die derzeitige Behandlung der Flüchtlinge. Dies habe nichts mit Integration zu tun. Außerdem sollten die Politik damit aufhören die Menschen zu beschwichtigen. Denn schon jetzt wäre der Personalmangel offensichtlich. Es gebe nicht einmal genug Mitarbeiter die herausfinden könnten, wer von den Flüchtlingen und Migranten in Österreich bleiben kann und wer nicht. (so)

Mit freundlicher Genehmigung von Epoch Times

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