Dienstag, 10. November 2015

Die Gewalt gegen Flüchtlinge wächst - die Gewalt der Flüchtlinge aber auch

Thema: Flüchtlinge

Feuer, Sprengstoff, Prügel
Die Gewalt gegen Flüchtlinge wächst

Gefühlt häuften sich die Berichte von Gewalttaten gegen Flüchtlinge in den vergangenen Wochen. Das wird auch durch Zahlen belegt. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung".

So verdoppelte sich die Zahl der registrierten Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte vom zweiten zum dritten Quartal des Jahres von 136 auf 274.

20 Schläger verprügeln zwei Syrer mit Baseballschlägern

Schwere Delikte wie Brandstiftungen, Sprengstoffanschläge und Körperverletzungen haben sogar um das Dreifache zugenommen. Das schreibt die Zeitung und beruft sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke.

So prügelten beispielsweise am vergangenen Samstagabend im mecklenburgischen Wismar rund 20 Schläger zwei Syrer vor ihrer Notunterkunft krankenhausreif. Die Angreifer trugen Kapuzen-Shirts und schlugen mit Baseballschlägern zu. Anschließend verschwanden sie in der Dunkelheit.

In derselben Nacht erlitt ein junger Syrer Schnittwunden an der Stirn, als vor seinem Schlafzimmerfenster in einer Asylbewerberwohnung in Freital bei Dresden eine Sprengladung explodiert sei.

Zahl der Neonazi-Demonstranten sprunghaft gestiegen

Den Daten zufolge ist auch die Zahl der Teilnehmer an Neonazi-Demonstrationen gegen Flüchtlinge sprunghaft gestiegen. Zwischen Juli und September waren es bereits 5800. In den drei Monaten davor wurden lediglich 880 Personen gezählt.

"Proteste gegen Flüchtlinge werden von den Nazis inzwischen als Mobilisierungsthema Nummer Eins genutzt", sagte Jelpke der Zeitung. Erschreckend sei auch die hohe Gewaltbereitschaft der Täter.

Zugleich beklagte Jelpke, dass die von der Bundesregierung gelieferten Daten lückenhaft seien. So gebe es zum Beispiel keine Aufschlüsselung der Brandanschläge nach bewohnten und unbewohnten Einrichtungen.

Unklar bleibe auch, wie viele dieser Taten als rechts motiviert eingestuft würden. Eine wissenschaftliche Beobachtungsstelle könne hier Abhilfe schaffen, sagte Jelpke.

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Quelle: t-online.de


die Gewalt der Flüchtlinge aber auch


Brand in Unterkunft: Ermittlungen gegen Bewohner
Stand: 19.10.2015
In einer Hamburger Flüchtlingseinrichtung im Stadtteil Sülldorf sind am Samstagabend 14 Container komplett ausgebrannt, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Am späten Abend sei ein 19-jähriger Bewohner festgenommen worden, der mit anderen Bewohnern der Unterkunft Streit gehabt habe, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Einem Zeugen zufolge habe sich die Auseinandersetzung um die Benutzung der Badezimmer gedreht, bei dem Konflikt sei auch ein Messer gezückt worden. Das Amtsgericht Hamburg habe auf dem Eilweg einen Durchsuchungsbeschluss für sein Zimmer erlassen. Allerdings sei der Tatverdächtige zunächst entlassen worden, weil kein dringender Tatverdacht vorgelegen habe. Wie NDR 90,3 am Montag berichtete, ermittelt die Polizei aber weiter gegen den 19-Jährigen.
Quelle und weiterlesen: NDR

Gewalt in Flüchtlingsunterkünften
Stand: 20.10.2015
In der Nacht zum Montag ist es in einer Flüchtlingsunterkunft im Hamburger Stadtteil Osdorf zu einer Schlägerei gekommen, an der sich nach Angaben der Polizei etwa 40 bis 50 Personen beteiligt haben. Die Beamten, die nach der Alarmierung durch den Sicherheitsdienst mit neun Streifenwagen angerückt waren, nahmen drei Verdächtige junge Männer im Alter von 18 bis 23 Jahren vorübergehend fest. Ein 18-Jähriger wurde bei der Auseinandersetzung schwer am Kopf verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Quelle und weiterlesen: NDR

De Maizières schärfere Töne
"Sie streiken, weil ihnen die Unterkunft nicht gefällt, sie machen Ärger, weil ihnen das Essen nicht gefällt"
02/10 | updated at 03/10
Im deutschen Fernsehen hatte Thomas de Maiziere gesagt: “Bis zum Sommer waren die Flüchtlinge dankbar, bei uns zu sein. Sie haben gefragt, wo ist die Polizei, wo ist das Bundesamt, wo verteilt Ihr uns hin. Und jetzt gibt es schon viele Flüchtlinge, die glauben, sie können sich selbst irgendwo zuweisen. Sie gehen aus Einrichtungen raus, sie bestellen sich ein Taxi. Haben erstaunlicherweise das Geld, um hunderte Kilometer durch Deutschland zu fahren. Sie streiken, weil ihnen die Unterkunft nicht gefällt, sie machen Ärger, weil ihnen das Essen nicht gefällt.”
Quelle: de.euronews.com

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