Samstag, 21. November 2015

Bildungsstand der Migranten viel geringer als gedacht

Thema: Bildung

Zwei Drittel der Migranten sind funktionale Analphabeten
Bildungsstand der Migranten viel geringer als gedacht

Zwei Drittel der Syrer sind nach OECD-Standard funktionale Analphabeten. Der Bildungsstand vieler Flüchtlinge ist niedriger als bislang vermutet.

"Die Ergebnisse sind eindeutig", sagte der Münchner Bildungsökonom Ludger Wößmann in der Wochenzeitung "Die Zeit": "Vom Lernstoff her hinken syrische Achtklässler im Mittel fünf Schuljahre hinter etwa gleichaltrigen deutschen Schülern hinterher." Zwei Drittel der Syrer müssten nach internationalen Standards als funktionale Analphabeten gelten.


Eine fremde Sprache lernen fängt beim Alphabet an - doch das kann eine Berufsschule in Deutschland nicht auch noch leisten - Foto: Chris Hondros/Getty Images
Funktionale Analphabeten entstehen dann, wenn jemand aus einer Gesellschaft mit geringen Anforderungen in Bezug auf Kenntnisse der Schriftsprache in eine Gesellschaft mit höheren Anforderungen immigriert: Man wird durch den Wechsel der Kulturen zum (funktionalen) Analphabeten, wenn die erworbenen und im Herkunftsland ausreichenden Schriftsprachkenntnisse für das Leben im Industriestaat zu gering sind.

Wößmann und sein Kollege Eric A. Hanushek haben für die OECD die Schulbildung in insgesamt 81 Ländern miteinander verglichen, darunter Staaten wie Syrien oder Albanien, aus denen aktuell die meisten Migranten stammen.

Lege man die Ergebnisse der internationalen Schulleistungsstudien Pisa und Timms zugrunde, ergibt sich: "In Syrien schaffen 65 Prozent der Schüler nicht den Sprung über das, was die OECD als Grundkompetenzen definiert. In Albanien liegt die Quote bei 59 Prozent – gegenüber 16 Prozent in Deutschland."

Realität: Die Mehrheit wird keine Ausbildung nach deutschen Maßstab schaffen

Der Wissenschaftler, der am zur Leibniz-Gemeinschaft gehörenden ifo-Institut forscht, fordert von der Politik den Realitätssinn, um aus den Zahlen die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Die Mehrheit der jungen Flüchtlinge werde an einer drei Jahre langen Vollausbildung mit hohem Theorieanteil scheitern.

Darum müsse über mehr teilqualifizierende Ausbildungen nachgedacht werden, "die stärker die praktischen Fähigkeiten betonen und die theoretischen Grundlagen begrenzen".

Mindestlohn für Migranten aussetzen: Die ganze Wahrheit sagen

Zudem fordert Wößmann, den Mindestlohn von 8,50 Euro für Flüchtlinge zumindest vorübergehend auszusetzen.

Der Bildungsforscher wehrt sich gegen die Kritik, eine solche Maßnahme würde gegen die Würde der Flüchtlinge verstoßen. Wer so daher rede, der solle die ganze Wahrheit sagen, "nämlich dass er in Kauf nimmt, dass dann ein großer Teil der Flüchtlinge niemals in den Arbeitsmarkt integriert werden wird. Das ist die realistische Alternative und der wirkliche Verstoß gegen die Würde dieser Menschen." (dts/ks)

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de

» der Kommentar des Blogschreibers «

Nicht verzweifeln Frau Merkel, es kommen ja noch mehr - noch viel mehr!
Vieleicht sind ja die von Ihnen angekündigten "gut Ausgebildeten" dann dabei.
Was machen wir aber jetzt mit den nicht so gut ausgebildeten Arbeitskräften?
Umtauschen? Zurückschicken? Auf ewig Hartz-IV? Man weiss es nicht.

Ich will ja niemandem Angst machen, aber so könnte es kommen:
Wenn unsere Zuständigen es nicht schaffen sollten alle Flüchtlinge aufgrund der großen Anzahl und des "unerwartet" niedrigen Bildungsstands zu integrieren, tritt von den vielen, nicht vorhandenen Plänen, "Plan B" in Kraft:

Sobald die geschätzte Zahl der "Neubürger" die 30%-Marke potenzieller Wähler übersteigt,
- zählen wird man wohl niemals alle können - vollzieht sich über Nacht in den christlichen Parteien eine merkelsche Wende (180 Grad).
CDU und CSU werden umbenannt in IDU und ISU, sämtliche Schweinemastbetriebe werden umgehend geschlossen und beim nächsten Wahlkampf erleben wir eine voll verschleierte Kanzlerin auf Stimmenfang in Asylantenunterkünften.
Großer Jubel wird nur bei Claudia Roth und den Grüninnen und Grünen ausbrechen wenn ihr herbeigesehntes Multi-Kulti überraschenderweise doch noch Realität wird, obwohl die Kanzlerin schon 2010, zusammen mit Seehofer, einen endgültigen Abgesang darauf angestimmt hatte. Aber was sagt das schon aus, was sie jemals gesagt hat?

Kommentare :

  1. Aber selbst wenn sie hochgebildet wären, würde dies wohl nichts nützen, wie man der FAZ entnehmen kann. Das mit dem "Fachkräftemangel" ist wohl auch nur wieder ein Mittel zum (welchen?) Zweck?!
    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/mint-berufe-sind-nicht-mehr-so-starke-job-garanten-wie-frueher-13919041.html

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  2. Was hier beschrieben wird, sind doch die erwartbaren Folgen, also nur die logische Realität. Es ist das Ergebnis einer vollkommen gescheiterten Politik, die von interessierten Kreisen der Vertreter des Imperialismus und der Hochfinanz betrieben wird. Wenn die Menschen nicht aufpassen, steuert die Menschheit einen dritten Weltkrieg entgegen. Begonnen hat er ja schon, nur wird dem Volk das noch mit Terror erklärt.
    Es gibt allerdings noch Menschen, die sich gegen diese verhängnisvolle Politik entgegenstellen und sei es erstmal nur mit sachlichen Analysen.
    Peter Vonnahme, ein ehemaliger Richter am Verwaltungsgerichtshof in Bayern hat eine derartige Analyse auf
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/21/merkel-in-der-falle-die-goetterdaemmerung-hat-begonnen/
    ins Netz gestellt.
    Ich finde diese Analyse sehr gut und sehe es als meinem Beitrag an, diese zu verbreiten, um die Leser meiner Postings zum Nachdenken anzuregen. Ziel muss es sein, viele Menschen auf die Straße zu bringen und Widerstand gegen diese Politik aktiv zu organisieren.
    Mit Interesse verfolge ich nach wie vor die Bürgerinitiative WSD
    http://www.wirsinddeutschland-plauen.de/HTMLSites-1-Willkommen.aspx

    Es könnte eine tatsächliche Alternative deutschlandweit werden, wenn sie sich nicht vereinnahmen lässt, egal in welche Richtung.
    Interessant für mich auch, dass diese Bewegung nun auch die alten BL tangiert.
    Frankfurt/Main, Offenbach, Hannover, Aachen, Köln, Düsseldorf, Bergheim,
    suchen Unterstützer beim Aufbau einer solchen Bürgerinitiative.
    Auch in meiner Heimatstadt Leipzig wird daran gearbeitet.
    Was ich auf keinen Fall unterstützen werde, wäre die einseitige Schuldzuweisung in Richtung Flüchtlinge, aber eine Gegenoffensive in Richtung o.g. Feststellungen von P. Vonnahme.

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