Montag, 20. April 2015

Was passiert hinter der "Transatlantikbrücke"?

Thema: die westliche Werteordnung

In den USA ist schon wieder ein Schwarzer an den Folgen von Polizeigewalt gestorben.

Der 25-jährige Freddie Gray wurde am 12. April bei seiner Festnahme in Baltimore im Bundesstaat Maryland so schwer an der Wirbelsäule verletzt, dass er am Sonntag starb, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten.

Wie die Zeitung "Baltimore Sun" berichtete, äußerte sich die Polizei bislang nicht dazu, weshalb der Mann festgenommen wurde und wie es zu seinen Verletzungen kam.

Nach Angaben eines Anwalts von Grays Familie hatte der 25-Jährige keine Straftat begangen. Die Polizei habe ihn lediglich festgenommen, weil er "ein rennender schwarzer Mann war", sagte der Anwalt William Murphy Jr. laut der "Baltimore Sun". Bei seiner Festnahme hätten ihm die Beamten praktisch das Genick gebrochen.
Quelle: t-Online.de



Ein neuer Skandal erschüttert die USA:

Experten der US-Bundespolizei FBI sollen nach einem Bericht der "Washington Post" jahrzehntelang massenhaft falsche kriminaltechnische Analysen geliefert haben.

Fehlerhafte Haaranalysen hätten zur Verurteilung hunderter möglicherweise unschuldiger Angeklagter seit den 70er Jahren geführt. Meist habe es sich um Mord- oder Vergewaltigungsfälle gehandelt.

Die Zeitung spricht von einem der "größten forensischen Skandale" in den USA. Bei den betroffenen Verfahren habe es auch 32 Todesurteile gegeben, 14 Verurteilte seien seitdem entweder hingerichtet worden oder im Gefängnis gestorben.
Quelle: t-online.de



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