Dienstag, 7. April 2015

Neue Wirtschaftskrise in den USA - weniger neue Jobs als angenommen

Thema: USA

USA schlittern in neue Krise: Unternehmen streichen massiv Jobs

US-Unternehmen haben weniger neue Jobs geschaffen, als von den Volkswirten erwartet wurde. Der Arbeitsplatzaufbau war damit so schwach wie zuletzt im Dezember 2013. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,5 Prozent.
Lesen Sie hier weiter: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Das sind die offiziellen Zahlen - und wie sieht die Wirklichkeit aus?

Dazu schreibt Birgit Jänisch im Kommentarbereich:
Wie gewohnt werden Sie meinen Kommentar sicher verschwinden lassen.
Woher haben Sie denn die 5,5 Prozent Arbeitslosenquote? Von den offiziellen Statistikfälschern? Gucken Sie mal bei John Williams vorbei [www.shadowstats.com].
Also habe auch ich bei Walter J. "John" Williams nachgesehen und diese Grafik entdeckt:

Er fragt die Amerikaner:
"Haben Sie sich jemals gefragt, warum die CPI, BIP und Beschäftigung Zahlen im Widerspruch zu Ihren persönlichen und geschäftlichen Erfahrungen stehen? Das Problem liegt in den einseitig von der Regierung manipulierten Berichten."

Von wegen 5,5%, die Wahrheit liegt in der Nähe von 25% Arbeitslosenquote in den USA!



Und in Deutschland? Wie kommen die deutschen Zahlen zustande?
Wird da auch so massiv manipuliert?

Ekkehardt Fritz Beyer im Kommentarbereich bei DWN:
„Die US-Unternehmen haben weniger eingestellt als im Vormonat. Insgesamt sind lediglich 126.000 zusätzliche Jobs geschaffen worden. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit 245.000 Stellen gerechnet.“

Liegt es etwa daran, dass ihnen – wie es in Deutschland „spätestens seit Dr. Merkel“ – scheinbar gangundgebe ist – einfach die falschen Zahlen vorgelegt wurden?
http://www.investor-verlag.de/finanzkrise-thema/euro-krise/arbeitslosenzahlen-so-luegt-die-bundesagentur/122221651/

Also schauen wir auch da einmal nach:

Eurokrise: Arbeitslosenzahlen - So lügt die Bundesagentur
schallt es uns auf der Seite entgegen

Deutschland ist im Glückstaumel: Die Bundesagentur für Arbeit meldete vorgestern mit 2,9 Millionen Arbeitslosen die niedrigste Quote seit 24 Jahren. Na, wenn das mal kein Grund zum Feiern ist! Und natürlich sprangen alle Medien, Politiker und politisch korrekte Volkswirtschaftler auf dieses Ross auf und sangen das fröhliche Lied von »Alles ist gut«. Mehr hier . . .

und dann kommt es knüppeldick . . .
Nichtarbeitslose Arbeitslose

Nach § 16 Abs. 2 SGB III gelten also alle (arbeitslosen) Teilnehmer an solchen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik nicht mehr als arbeitslos.
Das sind:
  • Kurzarbeiter
  • ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen)
  • Beschäftigungszuschuss
  • Berufliche Weiterbildung (einschließlich Reha)
  • Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (einschließlich Reha-Restabwicklung)
  • Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
  • Vorruhestandsähnliche Regelungen, Personen in geförderter Altersteilzeit
  • Förderung der Selbstständigkeit durch Gründungszuschuss u. ä.
  • Personen, die arbeitsunfähig sind und Arbeitslosengeld beziehen
  • Aktivierung und berufliche Eingliederung
Bei soviel Verlogenheit brauchen wir uns doch über nichts mehr zu wundern, oder?

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