Montag, 27. April 2015

Griechen spuren nicht - Euro-Retter verlieren die Nerven

Thema: Eurovisionen

Euro-Retter verlieren die Nerven:
Unflätige Attacken, weil Griechen nicht spuren

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 25.04.15
Bei den Euro-Rettern liegen die Nerven blank: In Riga gaben die Finanzminister jede diplomatische Zurückhaltung auf und sind über ihren griechischen Kollegen hergefallen. Sie nannten Yanis Varoufakis einen „Amateur“ und einen „Spieler“. Der Zwischenfall zeigt: Die Berufspolitiker in der EU haben massive Probleme mit abweichenden Positionen. Der Realitätsverlust könnte den Euro-Crash auslösen – mit Milliarden-Verlusten für die europäischen Steuerzahler.
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Ein wichtiger Satz steht dort im Text:
Die Griechen haben nun einmal diese Regierung gewählt – und warum sollte die Regierung auf die Troika mehr hören als auf ihre Wähler? Tsipras und Varoufakis verdanken ihre Jobs den Griechen und nicht der Gunst von Juncker, Lagarde oder Merkel.


Gerade die Letzgenannte schwafelt immer so viel von "westlicher Wertegemeinschaft".
Zu dieser "Wertegemeinschaft" soll doch wohl auch Demokratie gehören, oder sehe ich das falsch?
Was aber hat das Vorgehen der Troika gegen andersdenkende Politiker mit Demokratie zu tun? Was haben sie dagegen, wenn die griechische Regierung ihre Wahlversprechen einhalten will?

Ekkehardt Fritz Beyer sagt in den Kommentaren bei DWN
„Bei den Euro-Rettern liegen die Nerven blank“
Könnte diese Reaktion auch daran liegen, dass sich inzwischen in “allen” EU-Ländern die Gegner der Brüsseler Union, die immer selbstherrlicher und in immer grundsätzlicheren Fragen über die Köpfe der EU-Bürger hinweg regiert, formieren und selbst Österreich seinen Bürgern bei einem „EU-Austrittsvolksbegehren“ Ende Juni die Gelegenheit zum Protest gibt?
Sehen die sogenannten „Retter“(?) etwa ihre Pfründe davonschwimmen?

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