Sonntag, 29. März 2015

Günther Jauch - 29.03.2015 Flug 4U9525

die Gäste
Foto: ARD
  • Kay Kratky Pilot, Vorstand Lufthansa Passage
  • Wolfgang Huber Evangelischer Theologe, ehemaliger Ratsvorsitzender der EKD
  • Gerhart Baum FDP, Ehemaliger Bundesinnenminister, Jurist
  • Sabine Rau FDP, Leitende Notfallpsychologin der Stadt Düsseldorf
  • Reiner Kemmler Flugpsychologe

Link zur Sendung: (hier)
Link zum Blog: (hier)

Das Thema:
Flug 4U9525 - wie können wir mit dieser Katastrophe umgehen?

Dazu schreibt die Redaktion:
Absturz mit Absicht? Nach aktuellen Erkenntnissen soll der Copilot für die Flugzeugkatastrophe mit 150 Toten verantwortlich sein. „Wir müssen fassungslos zur Kenntnis nehmen, dass das Flugzeug willentlich zum Absturz gebracht wurde“, teilte die Lufthansa mit.

Mit Lufthansa-Pilot und Vorstandsmitglied Kay Kratky sowie weiteren Gästen spricht Günther Jauch am Sonntagabend über die Ursachen und Folgen des Absturzes von Flug 4U9525.

Wie wirkt sich die Katastrophe auf unser Verhältnis zum Fliegen aus? Ist das Vertrauen in die Fluglinien nachhaltig erschüttert? Wie können Angehörige der Opfer das Unglück verarbeiten?

Kommentare aus dem Forum

Reini schrieb am 27.03.2015 21:02 Uhr:
Wenn man sich Gedanken über den Hergang dieses Unglücks macht, kommt man auf viele Dinge die keinen Sinn ergeben!
Was machen die vielen Computer in einem Airbus?? Sie steuern die Maschine und überwachen den Piloten! Ja...nicht die Piloten überwachen die Computer, sondern umgekehrt!
Vor nicht allzu langer Zeit haben Piloten die Computer von einem Airbus abgeschaltet, weil der in einen Sinkflug gegangen ist, der das Flugzeug unweigerlich zerschellen lassen würde!! Alles völlig normal?? Oder ist hier etwas faul mit diesen tollen Computern!????
Ich meine, WIE bescheuert muss ein Programm sein, das eine total unsinnige Eingabe....wie in dem aktuellen Fall...zulässt!?? Ist der Computer nicht mit dem Höhenmesser und der aktuellen Karte gekoppelt??? Muss ein Programm nicht SO geschrieben sein, dass es erkennt wenn der Kurs der Maschine unweigerlich zu einem Crash führt?? Muss es dann keine Warnung geben und der Autopilot die Maschine auf einen sicheren Kurs führen??
Natürlich muss er dass!
Hier stinkt etwas ganz gewaltig und ich frage mich, für was wir eine Flugaufsicht haben!!
Soll hier etwas vertuscht werden....sollen wir für dumm verkauft werden?? So ein Flugzeug kostet hunderte Millionen und die Computer steuern es auf jeden Berg den man einprogrammiert.....WER ist für so einen Schwachsinn verantwortlich!?

Manfred Schmandt schrieb am 27.03.2015 21:44 Uhr:
Zur Katastrophe kamen noch schlimmere Berichte.
Da soll der ausgesperrte Pilot versucht haben , die Tür einzutreten ? Eine gepanzerte Tür ! Dann später soll er es mit einer Axt versucht haben ? Das ist wohl die Axt , die für solche Zwecke direkt neben der Kanzeltür hängt . Hat nicht geklappt , weil die Axt stumpf war !

Reini schrieb am 28.03.2015 11:30 Uhr:
Blödsinn....diese Axt hängt IM Cockpit! Sonst könnte ja jeder Terrorist darauf zugreifen!
Leider gibt es damit NULL Möglichkeiten die Türe aufzubrechen!

Mathemadicker schrieb am 28.03.2015 12:58 Uhr:
... und wie kommt der ausgesperrte Pilot an die Axt ( wenn es sie überhaupt gibt ) wenn sie im Cokpit ist ?

Reini schrieb am 28.03.2015 14:28 Uhr:
Diese Axt hat es 100% NIE GEGEBEN! Medien erzählen Dinge die sie einfach nicht überprüfen....ist inzwischen Standard...der von BILD!

Erster Karl schrieb am 28.03.2015 11:49 Uhr:
Auch eine Nachricht, die man einfach mal zur Kenntnis nehmen sollte.Quelle dpa
Der europäische Pilotenverband ECA fürchtet um die Unabhängigkeit der Ermittlungen im Fall des Germanwings Absturzes. Der Internationale Pilotenverband kritisiert, dass die vorzeitige Veröffentlichung von Teilergebnissen aus der Auswertung des Stimmenrekorders die Ermittlungen behindere und auf „Sensationalismus und Voyeurismus der übelsten Sorte“ abziele.
Der französische Pilotenverband SNPL kündigte am Freitag an, Anzeige wegen Verrats von Berufsgeheimnissen zu erstatten. Der europäische Pilotenverband ECA fürchtet um die Unabhängigkeit der Ermittlungen. Dass Daten aus dem Stimmenrekorder der Germanwings-Maschine so schnell öffentlich gemacht worden seien, sei ein schwerer Verstoß gegen akzeptierte Standards der Unfallaufklärung, kritisierte der Pilotenverband.

Pharisäer schrieb am 29.03.2015 06:26 Uhr:
Weiß zufällig jemand wie viele EU Bürger bei MH 17 ums Leben gekommen sind oder waren das "nur" Malaysier? Dasselbe Spiel und die geheuchelte Entrüstung bei diesem Nemzov den kein Mensch kannte, derweil sterben jeden Tag Oppositionelle in der Ukraine an "Selbstmord", unsere Politiker und Medien sind nicht nur verlogen sondern die größten Heuchler.
Ich schaue mir diese Heuchler Sendung nicht an, schönen Sonntag noch.

Gerd 49 schrieb am 29.03.2015 00:46 Uhr:
Eine "Zeitung", das Regierungsorgan, bestätigt seinen Ruf als Schmierblatt untersten Niveaus ja wieder ganz grossartig.
Nicht nur dass ohne Beachtung jeglicher Unschuldsvermutung ein vermeintlich Schuldiger an den Pranger gestellt wird, nein, mit voller Namensnennung wird seine Lebensgeschichte breitgetreten, private Fotos veröffentlicht und intimste Daten in eine Millionenöffentlichkeit getragen. Die “geheime Krankenakte” wird gegen Zutritt in ein kostenpflichtiges Portal beworben, alles für den Profit, alles für eine gute Auflage.
Wie Nachbarn und Angehörige damit klarkommen sollen interessiert die Macher dieses "Blattes" nicht, eine zu erwartende Rüge des Presserats ebensowenig.
Link zum Jurablog

Gerd 49 schrieb am 29.03.2015 20:12 Uhr:
Präsident Hollande, ist er jetzt auch Hellseher?
Absturz des Flugzeugs: 10:37 Uhr,
um 10:48 Uhr also 11 Minuten später,
Hollande meldet - Flugzeug abgestürzt - keine Überlebenden - Terroranschlag ausgeschlossen.
Viel schneller als George dabbelju damals am 11. September 2001.
Es scheint heutzutage bei verantwortlichen Personen zwanghaft zu sein, umgehend einen Täter präsentieren zu müssen. Möglichst einen, der nicht mehr aussagen kann.
In diesem Fall braucht nicht mal ein Ausweis gefunden zu werden, der Voicerecorder reicht aus.


anonymus
Selbstmordtheorie widerlegt: Pilot(en) setzten Hilferuf ab

Flug 4U9525 der Fluggesellschaft Germanwings: Die von der Bundesregierung hastig zusammengeschusterte Selbstmordtheorie, die hiesige Medien, trotz massiver Widersprüche, bereitwillig weiterverbreitet haben und medial nach wie vor ausschlachten, ist widerlegt. Entgegen aktueller Medienberichte empfing die französische Luftraumüberwachung Minuten vor dem eigentlichen Absturz eine Notfallmeldung aus dem Cockpit der Germanwings-Maschine. Das bestätigten offizielle Vertreter der zuständigen französischen Behörden gegenüber diverser Medienanstalten. Entsprechende Berichte finden sich u.a. bei CNN[1], France24[2]und N24[3]. Aus welchem Grund die Berichterstattung, explizit die der deutschen Medien, kurze Zeit später völlig gegenteilig ausfällt, bleibt nach wie vor offen. Zu einem Zeitpunkt als die deutsche Pilotenvereinigung Cockpit bereits öffentlich die Selbstmordtheorie in Frage stellt und auf erhebliche Ungereimtheiten hinweist[4], fängt der Springer Konzern erst so richtig an und lässt über seine Hetzblätter trommeln.
LINK zum Video
Danke Klaus für den Link

Die Blogmoderation zu obigem Posting:
Gerd 49 schrieb am 29.03.2015 23:10 Uhr:
[...]
Auf diesen Beitrag antworten
Anmerkung der Moderation:
Entfernt. Bitte geben Sie zu derartigen Spekulationen seriöse Quellen an. Danke.

Dann ich wieder

Gerd 49 schrieb am 29.03.2015 23:47 Uhr:
Sehr geehrte Blogredaktion,
sind Ihnen Focus und Newsweek seriös genug?
Die "Huffington Post" erfuhr aus Lufthansa-Kreisen, dass die Maschine vor dem Absturz einen „Mayday-Call“ abgegeben haben soll.
Nachlesen können Sie das bei Focus hier:
http://www.focus.de/panorama/welt/absturz-von-flug-4u9525-in-frankreich-wie-lief-der-absturz-der-germanwings-maschine_id_4566480.html
vielleicht ist Ihnen diese Quelle seriöser:
http://www.newsweek.com/plane-142-board-crashes-southern-france-police-316279
Initial reports indicated the plane sent a distress call of “mayday, mayday, mayday” at 10:47 AM local time, however, aviation expert John Walton found the last call to be "emergency, emergency."

Weiter mit Pressestimmen
t-online
Man müsste meinen, Günther Jauch und die ARD würden sorgsam und verantwortungsbewusst mit ihrer Sendezeit umgehen. Man müsste meinen, dass gerade Jauch den Absturz der Germanwings-Maschine 4U9525 mit dem nötigen Fingerspitzengefühl diskutieren würde. Und man müsste meinen, dass sich gerade das öffentlich-rechtliche Fernsehen an den Pressekodex gebunden fühlt. Stattdessen führte Jauch die Gäste und Zuschauer seiner Talkshow in die Tiefen der rücksichtslosen Spekulation.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
TV-Kritik: Günther Jauch Eine Mischung aus Unsinn und Halbwahrheiten
In der Debatte über den Absturz des Germanwings-Flugzeugs kamen bei Günther Jauch Widersprüche zum Ausdruck. Das lag aber weder an dem Moderator noch an seinen Gästen.

Focus-online
Wie spricht man nach dem Absturzdrama über den Alpen über den Tod von 150 Menschen? Am besten zurückhaltend und mit Rücksichtnahme auf die Angehörigen. Dem Moderator Günther Jauch genügt das nicht. Er will lieber wild spekulieren.

Spiegel-online
Jauch-Talk zum Germanwings-Absturz: "Im Cockpit kann man sich keine Unehrlichkeit leisten" Die nächste Talkshow, dasselbe Thema: Die Debatte zum Germanwings-Absturz bei Günther Jauch lieferte zwar kaum neue Erkenntnisse, aber die Gäste bemühten sich immerhin um Differenzierung.


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