Mittwoch, 25. März 2015

Germanwings-Absturz in Frankreich

Wovon man im deutschen Mainstream nichts liest:
Thema: Germanwings

Kampfjets überflogen Region
Anwohner beobachteten drei Kampfjets

Kurz bevor die Germanwings-Maschine am Dienstag in Süd-Frankreich abstürzte, sahen Anwohner drei Mirage-Kampfjets in der Region, wie AFP meldete. Der Flieger 4U 9525 der Lufthansa Billigflug-Tochter war unterwegs von Barcelona nach Düsseldorf, als er dramatisch an Höhe verlor und schließlich in einem unwegsamen Berggebiet abstürzte.

An Bord der verunglückten Maschine befanden sich 142 Passagiere, 2 Piloten und 4 Crew-Mitglieder, berichtete die Lokalzeitung "La Provence". Das Flugzeug verschwand um 9:39 Uhr in einer Höhe von rund 2000 Metern vom Radar. Kurz zuvor soll es einen Notruf abgesetzt haben.

Drei Kampfjets in der Region zu sehen

Der Bürgermeister der nahen Gemeinde Meolans Revel, Thierry Brown, sagt zur AFP-Reporterin Isabelle Malsang, dass zum mutmaßlichen Zeitpunkt des Absturzes drei Mirage-Kampfjets in der Region beobachtet wurden:

„Das einzige, das uns auffiel, war der Überflug von drei Mirage-Kampfjets, die zum mutmaßlichen Zeitpunkt des Absturzes mindestens dreimal vorbeiflogen.“

„Wir sind es gewohnt, täglich einen zu sehen, aber nie so viele gleichzeitig“, so Brown. Mirage-Kampfjets werden in Frankreich gebaut und von der französischen Luftwaffe geflogen. Sie werden von Frankreich aber auch in andere Länder exportiert. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Kampfjet-Sichtung und dem Absturz der Germanwings-Maschine gibt, ist unklar. AFP berichtete diese Zeugenaussage.

Anwohner hörten „lauten Knall“

Weitere Zeugen hörten laut Bild einen „lauten Knall“. Eine Anwohnerin berichtete der Tageszeitung „Le Parisienne“: „Ich habe plötzlich einen lauten Knall gehört.“ Das Flugzeug sei „tiefer geflogen als sonst üblich“, es sei aber „kein Rauch“ zu sehen gewesen.

Ähnlicher Vorfall ging vor kurzem glimpflich aus

Auffällig am Absturz von 4U 9525 ist, dass sich die Maschine offenbar im kontrollierten Sinkflug befand, bevor sie verunglückte.

Vor wenigen Tagen war durch den „Spiegel“ einen ähnlicher Fall berichtet worden, wo ein Lufthansa-Airbus mit 109 Passagieren auf dem Weg von Bilbao nach München in einen steilen Sinkflug eintrat und die Crew zunächst nicht wusste, wie sie das Problem lösen sollte. Ähnlich wie die nun abgestürzte Germanwings-Maschine 4U 9525 verlor die Maschine damals 1000 Höhenmeter pro Minute. Es hieß, vereiste Sensoren seien der Grund gewesen und hätten das Computersystem des Flugzeugs mit falschen Daten gefüttert. Minutenlang versuchten die Piloten vergeblich, den Absturz mit eigenen Steuerimpulsen zu stoppen. Erst durch ein Abschalten der Bordcomputer konnte die Crew das Flugzeug wieder unter Kontrolle bekommen, so Bild.
(rf)

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.epochtimes.de
Quelle: epochtimes.de

Ergänzung 25.03.2015 | 20:55

Germanwings-Absturz: Medienhype
ziemlich fragwürdig

Ein Unfall ist immer tragisch, und je verheerender ein Unfall ist, desto tragischer. Wenn dabei ein Mensch umkommt, ist es schlimm und umso schlimmer, wenn gleich über 140 Menschen bei einem solchen Unglück ums Leben kommen.

Für die, die dabei Angehörige verlieren, bleibt nur Schock, Trauer und dann Wut. Man fragt sich immer und immer wieder, wie konnte das nur geschehen, und dann kommt das „hätte”. Hätte man auch nur geahnt, hätte er/sie auf mich gehört, dann: hätte, hätte, hätte.

Zu spät, geliebte Menschen wurden aus dem Leben gerissen, plötzlich und ohne Vorwarnung, so jetzt wieder beim Absturz des Airbusses A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings.

Und als wäre dies nicht schon schlimm genug, kommen die Medien und trampeln wie eine wild gewordene Herde alles im Umfeld der Hinterbliebenen und des Absturzes nieder. Politiker heucheln Mitleid, wenn es ihre Zeit erlaubt, besuchen sogar begleitet von Presse und Fernsehen die Absturzstelle und gucken betroffen in die um sie herumstehenden Kameras. Journalisten belagern die Hinterbliebenen, um deren Trauer medienwirksam zu verkaufen.

Unglücke dieses Ausmaßes sind immer ein Verkaufsschlager, und die Verkaufszahlen der gedruckten Medien steigen schlagartig, selbst die Einschaltquoten der Fernsehsender schnellen in die Höhe.

Millionen Menschen sitzen vor der Glotze, sind im ersten Moment geschockt von dem unfaßbaren Unglück, welches ihnen die Mattscheibe präsentiert. Aber schnell stellt sich Erleichterung ein, wenn sie gewahr werden, daß es keinen getroffen hat, den sie kennen. Natürlich ist man weiterhin irgendwie betroffen, aber auch irgendwie froh, daß es einen nicht selber getroffen hat.

Dann kommen die üblichen Fragen: Wie hatte das passieren können, und wieder verdienen die Medien. Da werden Berichte von früheren Abstürzen „aufgewärmt”, Experten äußern sich, die ersten Verschwörungstheorien poppen auf, sobald nur die kleinste Unklarheit publik wird.

Flug 4U9525 könnte einfach nur ein tragischer Unfall gewesen sein, man sollte die Hinterbliebenen in Ruhe trauern und die Untersuchungskommission ihre Arbeit machen lassen.

Mit Spekulationen und wilden Theorien ist keinem geholfen, den Opfern nicht und den Hinterbliebenen ebenso nicht. Es wäre schön und ein willkommenes Zeichen von Menschlichkeit, wenn die Medien sich das mal zu Herzen nehmen würden. Aber Medien haben ja kein Herz.

Ach ja, und Putin war's nicht.
Ihr Rainer Hill

Dake Klaus für die Mail

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