Freitag, 13. März 2015

Georg Schramm: Die Facetten eines „Großen Krieges" Berlin 2015

Thema: Griechenland
Georg Schramm:
Die Facetten eines „Großen Krieges" Berlin 2015


11. Politischer Aschermittwoch 2015 in Berlin
Georg Schramm: Finanzkrise, Griechenland und Krieg den Krieg Reich gegen Arm.



Kommentare

MrMarxismo
Hintergründe der heutigen Politik sind in dem 1997 in Amerika erschienen Buch mit dem Titel: "The Grand Chessboard. American Primary and Its Geostrategic Imperatives" von Zbigniew Brzezinski nachzulesen. In Deutschland erschienen unter dem Titel: "Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft".
Es gilt als Strategiepapier und Blaupause u. a. für die NATO-Osterweiterung und daher auch für den Umsturz in der Ukraine im Februar 2013. Die Vereinigten Staaten als "erste, einzige wirkliche und letzte Weltmacht" müsse ihre Vorherrschaft auf dem "großen Schachbrett Eurasien" sichern, um so eine neue Weltordnung zu ermöglichen.
Brzezinski rechnete in seinem Buch bereits 1997 damit, dass bis 1999 die ersten neuen Mitglieder aus Mitteleuropa in die NATO und 2002 oder 2003 in die EU aufgenommen würden.
Bis 2005 würden die baltischen Staaten beitreten, vielleicht auch Schweden und Finnland. Zwischen 2005 und 2010 "sollte die Ukraine für Verhandlungen sowohl mit der EU als auch mit der NATO bereit sein."
Um die Vorherrschaft Amerikas in der ganzen Welt durchzusetzen, geht Brzezinski u. a. davon aus, dass Russland in mindestens drei Teile zerschlagen werden muss und dann anschließend China entsprechend ins Visier genommen werden kann: "Somit wird Amerika ungewollt, einfach durch seine nationale Identität und geographische Lage, eher Chinas Gegner als sein natürlicher Verbündeter."
Deutsch, PDF:
http://workupload.com/file/fIMnGhqI
Englisch:
http://www.takeoverworld.info/Grand_Chessboard.pdf

Metaltuerke
Ich hab das Buch, eine Schande, dass Leute heute als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden, die nur wiederholen, was ein politischer Berater bereits offen zugegeben hat...

Metaltuerke
+MrMarxismo Nach jedem Kapitel, das ich gelesen habe, habe ich mich die Hand vor den Kopf gehalten und gedacht "Und das wurde schon vor 16 Jahren offen gelegt!" (Ich hatte es 2013 gelesen). Und wer ein bisschen Hirn hat, der weiß auch, dass Politik keine Frage der Ethnie ist.

deutschritter2
Der Herr Marxismo wieder! Immer eine Bereicherung. Und vielen Dank für die PDF.
Im Grunde ist`s doch Wurscht, ob man das Problem als das Finanzkapital oder Finanzjudentum bezeichnet.
Früher hatte man noch die Bezeichnung Plutokraten, also Geldadel. Wo soll da der Unterschied liegen?



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