Dienstag, 3. Februar 2015

Demonstrationen in Ungarn + Die Revolutionsprofis

Thema: Ungarn
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
Ungarn: Tausende demonstrieren gegen Viktor Orbán

In Ungarn ist es am Sonntag erneut zu einer Großdemonstration gegen Regierungschef Victor Orbán gekommen. Die Kundgebung fand kurz vor dem Staatsbesuch von Angela Merkel statt. Es ist unklar, wer hinter den anhaltenden Protesten im Land steckt.


Die Revolutionsprofis

"Wenn ein Diktator stürzt haben sie das geplant wie eine gut geführte Werbekampagne. Eine Handvoll Strategen exportiert das Know-how dafür dorthin, wo es gebraucht wird."


erol98
Viele Aktionen in der Türkei tragen die selbe Handschrift wie die der Otpor (meine persönliche Feststellung). Nur hier ist die Rechnung nicht aufgegangen, da hier kein Diktator vorhanden ist. Egal wie der Ministerpräsident ist (hardliner, fundemantalist, softi), tatsache ist, dass die Mehrheit der türk. Bevölkerung ihn demokratisch gewählt haben. Netter Versuch Otpor & Co.


Kommentare von DWN

Tristan sagt:
Ich denke dort wird schon mal der Grundstein für den nächsten US Putsch gelegt. Ukraine hat ja schon nicht geklappt…

Domestos Kakerlakis sagt:
“Wer wirklich hinter den Demonstrationen gegen Orbán steckt, ist unklar. ” Vielleicht lernt man aus der jüngsten Geschichte.
Wenn das Volk gegen Orbán wäre, dann würde wie damals in der DDR überall im Land Demonstrationen starten. Das bezeugt dann den Willen der Bevölkerung.
Wenn nur eine bestimmte Clique gegen Orbán wäre, dann würde wie damals in der Ukraine am “Maidan” eine Demonstration starten, die langsam und stetig immer mehr in Gewalt ausartet. Das bezeugt dann den Willen einer gewissen Clique.
Klare Anzeichen für letzteres wären ältere, arbeitslose Demonstranten, die bezahlt werden und sich von gewissen Diplomaten medienwirksam mit Keksen abservieren lassen.

Don Maso sagt:
Laut Aussagen der Politiker vor Ort organisiert die US Botschaft diese Unruhen in Budapest!
Surprise surprise!

Hausrecht sagt:
Das Geschehen in Budapest kommt mir bekannt vor. Hoffentlich hat Frau Merkel eine Ladung EU-Kekse für die “Demonstranten” dabei! Sollte es einen bissigen Reporter in Budapest geben, hier mein Kommando:
Suche die Think-Tanks…such…such!

Hausrecht sagt:
Die Stiftung Ökotárs steht den ungar. Grünen nahe. Geld fließt aus dem Fonds Norway Grants, verwaltet von Norwegen, Island und Liechtenstein. Pro Jahr fließen rund 125 Mill. Euro nach Ungarn.
Obama hat Ungarn für seinen Umgang mit den NGOs kritisiert. Sie würden „von Ungarn bis Ägypten mit Reglementierung und Einschüchterung ins Visier genommen“, so beim Treffen der „Clinton Global Initiative“ (CGI) in NY.
Witz des Tages: Verbündete der USA seien Staaten, die die Menschenrechte achten, so Obama. Würden diese Rechte unterdrückt, könne das Instabilität und Extremismus schüren. Es sei die Mission der USA, den Gruppen weltweit zu helfen. So sollen Innovationszentren auf der ganzen Welt entstehen. Tja, siehe Ukraine, Syrien, Ägypten, Afghanistan, Irak, Libyen…
Liebe Ungarn: Bon appétit!

nureinestimme sagt:
Entweder Obama ist ständig blau- oder er raucht ein verdammt gutes Kraut.
Das was dieser Mann an Verbalunfällen von sich gibt ist nur noch amüsant.
Reicht von Yes we can- bis hin zur einzigen, unverzichtbaren, exzeptionellen USA.

Wanderprediger sagt:
Die Heuchelei ist nicht zu überbieten. Und der Auftraggeber enthüllt sich dabei. Die letzten Jahre hat es unsere Bundeskanzlerin nicht interessiert, was in Ungarn passiert. Man hat Orban machen lassen. Ob gegen die Medienfreiheit oder gegen die Demokratie. Jetzt, wo er sich Putin nähert, muss man sich mit ihm auseinandersetzen, ihn kritisieren und “Ratschläge” geben, auch mit Demonstranten redet man plötzlich. Klar, die sind ja jetzt “unsere Deminstranten”. Früher, als sie gegen Demokratiefeindlichkeit demonstriert haben, hat es die deutsche Politik nicht interessiert. Also ist klar, warum und in wessen Auftrag die Merkel in Ungarn ist. Man hat sie vorgeschickt. Es ist alles so durchsichtig und ekelhaft. Mir wird übel davon.

ehfrank sagt:
Sind auch schon die Scharfschützen vom Maidan in Richtung Budapest in Marsch gesetzt worden?

khaproperty sagt:
Natürlich darf die relativ unbedeutende Opposition in Ungarn demonstrieren – auch wenn diese Kundgebung offenbar professionelle Hilfe von Außen hat.
Die Regierungsmehrheit von Orban ist sehr groß, eindeutig und nicht anzuzweifeln.
Also gibt es keinen Anlaß, Orban und seiner Regierung undemokratisches Verhalten vorzuwerfen.
Eher soll offenbar Stimmung gegen ihn gemacht werden – von einer radikalisierten Minderheit, die sich möglicherweise mißbrauchen läßt.
Das wird sich wieder geben.

Pedro sagt:
Es ist durchaus nicht unklar, wer hinter den Protesten steckt. Es ist das Maidan Prinzip, Urheber ist die CIA, somit die US Regierung. Die können den neuen Kurs für Russland nicht ab, deshalb werden Demos veranstaltet.


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