Donnerstag, 12. Februar 2015

Das wahre Gesicht des Freihandels + Regierung verhilft Atomkonzernen zu Millionenklagen + Bio is(st) besser


Donnerstag, 12.02.2015
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Sinkende Löhne, wachsende Ungleichheit:
Das wahre Gesicht des Freihandels
Protest gegen FreihandelsabkommenLiebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,
sattes Wirtschaftswachstum und zahllose neue Arbeitsplätze – damit werben die Regierungen für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Doch diesen Versprechen ist nicht zu trauen, das zeigen die Erfahrungen mit dem Freihandelsabkommen NAFTA, das seit 1994 zwischen Mexiko, Kanada und den USA besteht. Auch damals warben die Befürworter heftig für das nordamerikanische Abkommen und versprachen Wachstum, Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität.
Doch nichts davon ist wahr geworden: Es sind mehr Arbeitsplätze verloren gegangen als geschaffen worden, die Ungleichheit ist gestiegen, Löhne kamen unter Druck und der Investitionsschutz wurde von Konzernen ausgenutzt, um Entscheidungen für den Umweltschutz vor Schiedsgerichten anzugreifen.
Wir haben eine Vertreterin des amerikanischen Gewerkschaftsbunds gefragt, welche Versprechen oder Befürchtungen sich 20 Jahre nach NAFTA bewahrheitet haben. Ihre Antwort ist klar: NAFTA hat versagt.

Lesen Sie jetzt das Exklusiv-Interview und erfahren Sie mehr über das Abkommen NAFTA
Bundesregierung verschenkte fast eine Milliarde an Atomkonzerne
Aktion "Wir zahlen nicht für euren Müll"Dieselbe schwarz-gelbe Regierung, die 2011 infolge der Reaktorkatastrophe von Fukushima den Atomausstieg und die sofortige Abschaltung der sieben ältesten Atomkraftwerke beschloss, hat den heutigen Schadenersatzforderungen der Atomkonzerne Tür und Tor geöffnet. Statt einer sicherheitstechnischen Begründung, die für die Stilllegung erforderlich ist, wurde nur ein "Gefahrenverdacht" angeführt – und das, obwohl die zuständige Fachabteilung entsprechende Warnungen geäußert hatte.

Laut dem ARD-Magazin Monitor hat Gerald Hennenhöfer, bekannter Atomlobbyist und damaliger Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, bewusst auf eine rechtlich haltbare Begründung verzichtet. Die beratende Fachabteilung wurde von ihm kurzerhand ausgeschlossen, selbst ein Brandbrief des Fachreferats an den damaligen Umweltminister Röttgen blieb unbeachtet. Die Zeche in Höhe von 882 Mio. Euro wird vermutlich wieder der Steuerzahler übernehmen.

Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Aktion "Wir zahlen nicht für euren Müll", damit wir nicht auch noch diese Kosten aufgebürdet bekommen!
Zur Onlineaktion
Neue Studie bestätigt:
Wer Bio isst, isst weniger Gift
Bio is(st) besser
Wer Bio-Lebensmittel isst, erspart dem Körper die Chemikalien, die die konventionelle Landwirtschaft zum Töten von Insekten, Pflanzen oder Pilzen auf die Felder spritzt. Ein Team der Universität Washington hat das nun systematisch nachgewiesen. Dazu wurden die Ernährungsgewohnheiten von 4500 Menschen in den USA abgefragt und Urinproben auf Insektengifte untersucht.

Bei der umfassenden Untersuchung wurde nicht nur die Belastung von verschiedenen Produkten verglichen, sondern auch das tatsächliche Essverhalten der Menschen betrachtet. Das Ergebnis der Studie hingegen ist nicht neu: Wer sich ‚oft oder immer' mit Bioprodukten ernährt, hat eine geringere Pestizidbelastung als diejenigen, die ‚kaum oder nie‘ Bio essen.

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Harald Nestler
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