Mittwoch, 24. Dezember 2014

Russische Wirtschaftsturbulenzen - Hilfe aus China

Thema: Rubelabsturz
t-online.de
Wirtschaftsturbulenzen
China will Russland aus der Krise helfen

22.12.2014, 14:38 Uhr | dpa, dpa-AFX | t-online
In der Krise braucht man Freunde: Nach der - vorerst gebremsten - Talfahrt des Rubel erhält Russlandim Kampf gegen die jüngsten Wirtschaftsturbulenzen Hilfe aus China.

"Wenn Bedarf der russischen Seite besteht, werden wir im Rahmen die nötige Hilfe leisten", sagte Chinas Außenminister Wang Yi am Wochenende nach einem Bericht der amtlichen Zeitung "China Daily".

Die beiden Staaten hätten sich schon früher gegenseitig unterstützt. Er glaube allerdings, dass Russland die Probleme allein bewältigen kann. Einzelheiten zu möglichen Hilfen der Volksrepublik nannte er nicht.

Russland und China wollen Handelsvolumen steigern

Erst gestern wurde bekannt, dass China seinen Handel mit Russland wegen des Rubel-Absturzes verstärkt in Yuan abwickeln will. Dies könne den Warenaustausch sicherer und verlässlicher machen, erklärte der chinesische Handelsminister Gao Hucheng. Die westlichen Sanktionen hätten den seit einigen Jahren anhaltenden Trend einer intensiveren Yuan-Nutzung verstärkt, sagte Gao dem Hongkonger Sender Phoenix TV zufolge.

Russland und China könnten in diesem Jahr ihr Ziel erreichen, den Handel zwischen den beiden Ländern auf ein Volumen von 100 Milliarden Dollar zu steigern.

Rubel auf Erholungskurs

Der russische Rubel blieb zu Beginn der neuen Woche auf Erholungskurs. Am Morgen wurde 1 US-Dollar bei einem Kurs von 56,20 Rubel gehandelt, nachdem der Kurs in der vergangenen Woche zeitweise auf über 75 Rubel gestiegen war.

Der Rubel ist in diesem Jahr im Vergleich zum Dollar um etwa 45 Prozent eingebrochen. Ein Grund dafür ist der Verfall des Ölpreises, weil Energieexporte für Russland eine wichtige Einnahmequelle sind. Zudem haben vor allem westliche Staaten wegen der russischen Rolle im Ukraine-Konflikt Sanktionen erlassen.

China und Russland unterhalten enge diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen. Aus der Ukraine-Krise hält sich die Volksrepublik weitgehend heraus und hat Verhandlungen über eine Beilegung des Konfliktes gefordert.



Was war denn auf einmal an der New Yorker Börse los?
Der Rubel fiel tagelang ins Bodenlose. Und während die Feinde Russlands sich schon auf das Ende des ungeliebten "Rubels" freuten, passierten interessante Dinge.
Auf einmal schien sich Alles ins Gegenteil zu kehren.

An der New Yorker Wertpapierbörse werden ca. 50 russische "Blue Chips" gehandelt, Unternehmen mit überaus hohem Wert und Grundlage der russischen Wirtschaft.
Es handelt sich dabei hauptsächlich um Firmen aus der Öl- und Gas-Industrie und fast die Hälfte der Aktien sind in den Händen von Ausländern, meist US-Finanzhaien.
Das bedeutete aber auch, dass die Hälfte der Gewinne aus Öl und Gas nicht dem russichen Haushalt zugute kam sondern den ausländischen Anteilseignern.
Mit dem Wertverlust des Rubels sank natürlich auch der Wert dieser Unternehmen.

Aber plötzlich, nach dem "Schwarzen Donnerstag" als der Rubel einen Tiefstand erreicht hatte, begann der Wert dieser Aktien zu steigen. Was war passiert?
Es konnte nur bedeuten, irgendjemand hatte begonnen die nun spottbilligen Aktien russischer Unternehmen aufzukaufen. (Wir werden aber nicht mit dem Finger auf denjenigen zeigen, der das war.) Jedenfalls kamen unter den Augen der dumm dreinschauenden Händler ca. 30% der russischen Aktien wieder zurück nach Hause.
Ach ja, Putin, ach ja Hurensohn!
Quelle: http://flaimer.ru/novosti/yekonomika/on-opjat-vseh-pereigral.html

Danke Klaus für den Link

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