Dienstag, 11. November 2014

Noch nie waren in Deutschland so viele Erwerbslose von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen

Thema: Arbeitsmarkt

Deutschland schummelt bei den Zahlen zur Langzeit-Arbeitslosigkeit

Deutsche Wirtschafts Nachrichten, Joachim Jahnke
Trotz statistischer Tricks ist es nicht gelungen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland abzubauen. Schlimmer noch: In keinem europäischen Land ist die soziale Ausgrenzung von Arbeitslosen größer als hier: 86 % der Erwerbslosen in Deutschland waren 2013 von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenn.
Lesen Sie (hier) weiter und schauen Sie die Grafiken.

Wie passen dazu die hohlen Politikersprüche, die "tigerente" als Kommentar bei DWN humorvoll beschreibt und was wohl die Meisten von uns ebenso empfinden?

Ich fasse zusammen, was ich immer wieder gehört und gelesen habe:

  • Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist robust
  • Deutschland kommt gut durch die Krise
  • Der Aufschwung schlägt sich auch am Arbeitmarkt nieder
  • Die Menschen konsumieren in Erwartung von kräftigen Lohnerhöhungen mehr als früher
  • Der deutschen Wirtschaft geht es gut
  • den Deutschen geht es gut
  • Deutschland profitiert am meisten vom €
  • Die Krise ist vorbei
  • Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt stetig
  • Vollbeschäftigung ist keine Vision mehr
  • Es gibt ein Jobwunder
  • Die Erwerbstätigkeit ist so hoch wie nie zuvor

  • Dass Deutschland nach Litauen den größten Niedriglohnsektor in der EU hat und Hartz-IV zum Leben nicht reicht, sind Details, die nur von Menschen erwähnt werden, die den Standort Deutschland schlechtreden wollen.

    Arbeitslose gibt es nicht, und wenn doch: selber schuld ...



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