Donnerstag, 20. November 2014

campact: Am Montag geben wir es Gabriel

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Kohleausstieg
19.11.2014 - Abonnent/innen: 1.570.583
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Kein Klimaschutz mit Kohle
Sigmar Gabriel droht einzuknicken: Die Kohlekraft soll unbegrenzt weiterlaufen. So setzt er Deutschlands Klimaziel aufs Spiel, das er selbst mitbeschlossen hat. Am Montag wollen wir ihm 250.000 Unterschriften übergeben, um ihn an sein Klimaversprechen zu erinnern.
Jetzt unterschreiben, uns fehlen noch 100.000 Unterzeichner...

Liebe Leser,

endlich haben sich die notorischen Klimasünder USA und China auf verbindliche Maßnahmen zum Klimaschutz verständigt. Das ist eine Riesenchance, den Klimagipfel im Dezember in Lima zum Erfolg zu führen.

Doch gerade jetzt knickt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ein. Auf Druck der Kohlelobby will er viele überflüssige Kohlemeiler weiterlaufen lassen. Dabei gilt: Ohne Abschaltung von Kohlekraftwerken verfehlt Deutschland sein eigenes Klimaschutzziel. Den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren – genau dieses Ziel hat Gabriel in seiner Zeit als Umweltminister selbst beschlossen.

In zwei Wochen entscheidet die Regierung, ob die schlimmsten Klimakiller abgeschaltet werden. Schon am Montag wollen wir Gabriel daher bei einem Empfang in Berlin abpassen und ihm unseren Appell für die schrittweise Abschaltung der Kohle-Meiler übergeben.

Unsere Botschaft: Die Kohlelobby mag er mit seinem Kurs befrieden, aber er gefährdet seine Glaubwürdigkeit – und bringt uns Bürger/innen massenhaft gegen sich auf. Damit ihm das klar wird, brauchen wir bis Montag 250.000 Unterschriften. Helfen Sie mit:

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell an die Regierung...

Es gibt viele gute Gründe gegen Kohlekraft:

Kohlemeiler gefährden die Versorgungssicherheit. Sie verdrängen die modernen und klimafreundlicheren Gaskraftwerke vom Markt, die die Schwankungen von Wind- und Sonnenstrom passgenau ausgleichen können.

Kohlekraft kostet Arbeitsplätze. Nach Berechnungen der Regierung hat der Ausbau der Erneuerbaren Energien bislang 370.000 Arbeitsplätze geschaffen. In der konventionellen Stromwirtschaft arbeiten hingegen nur 60.000 Menschen. Verantwortliche SPD-Politik wäre es, den Übergang ins Solarzeitalter sozialverträglich zu gestalten – und mit einem konsequenten Ausbau der Erneuerbaren weit mehr Arbeitsplätze zu schaffen als in der fossilen Industrie verloren gehen.

Kohle ist Gift für das Weltklima und die Landschaft. Selbst Umweltministerin Barbara Hendricks hat über die deutschen Klimaziele geschrieben: „Es wird nicht anders gehen. Wir werden auch Kohlekraftwerkskapazitäten abbauen müssen.“ Auch das Umweltbundesamt und namhafte Wissenschaftler fordern einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Mit unserem Appell verlangen wir daher bis 2030 das Ende für die Braunkohle und 2040 für die Steinkohle.

Und die Bewegung für den Kohleausstieg wächst. Im August kamen 7.500 Menschen zur Anti-Kohle-Kette in die Lausitz und protestierten gegen neue Tagebaue. Vor zwei Wochen gingen Menschen in fast 40 Städten gegen den Klimakiller auf die Straße. Am Montag ist nun der richtige Moment gekommen, um Gabriel umzustimmen.

Hier klicken und Appell für schrittweisen Kohleausstieg unterzeichnen...

Herzliche Grüße,
Ihr Chris Methmann, Campaigner

PS: Geht es nach Gabriels Willen, sollen die Energiekonzerne selbst entscheiden, welche Kraftwerke wann vom Netz gehen. Der Klimaschutz in den Händen von RWE, Eon und Vattenfall? Diese Vorstellung ist absurd!

Jetzt für den Kohle-Ausstieg unterzeichnen...
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