Samstag, 11. Oktober 2014

Malala bekommt Friedensnobelpreis

eine sehr erfreuliche Nachricht, diesmal kein Kriegstreiber!

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über 300.000 Menschen haben - gemeinsam mit Ihnen - auf Change.org unterschrieben, damit die pakistanische Kinderrechtlerin Malala für den Friedensnobelpreis nominiert wird.
Die Petition war erfolgreich und sie wurde nominiert. Und mehr noch:
Heute wurde Malala mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
ZEIT ONLINE schreibt über die Begründung der Jury: 

„Mit ihren 17 Jahren ist sie die bisher mit Abstand jüngste Trägerin des Nobelpreises. Malala sei ein Beispiel dafür, dass auch schon Kinder und Jugendliche einen Beitrag dazu leisten können, ihre Lage zu verbessern.”

Dies ist nur ein Beispiel, wie Menschen täglich auf Change.org zusammenkommen, um gemeinsam einen Unterschied zu machen.  

Ihr Change.org-Team
Ergänzung 11.10.2014 | 08:00 Uhr

Friedensnobelpreis für Aktivisten für Kinderrechte

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die pakistanische Schülerin und Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai und an den indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi. Dies teilte das norwegische Nobel-Komitee in Oslo am Freitag mit.

Die pakistanische Schülerin und Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai gewinnt dieses Jahr den Friedensnobelpreis. (Foto: dpa)
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Kämpfer für die Rechte von Kindern und Jugendlichen, Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi. Dies teilte das norwegische Nobel-Komitee in Oslo am Freitag mit. Damit werde ihr Eintreten gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und für deren Recht auf Bildung gewürdigt. Kinder müssten die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen, und müssten vor Ausbeutung geschützt werden, erklärte das Nobel-Komitee.

Der 60-jährige Inder Kailash Satyarthi habe in der Tradition von Gandhi großen Mut bewiesen und viele friedliche Demonstrationen und Proteste angeführt, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern richteten. Die 17-jährige Pakistanerin Malala Yousafzay habe trotz ihrer Jugend schon seit vielen Jahren für das Recht der Mädchen auf Bildung gekämpft, erklärte das Nobel-Komitee. Sie sei ein Beispiel dafür, dass auch schon Kinder und Jugendliche einen Beitrag dazu leisten können, ihre Lage zu verbessern.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Joachim Lang sagt:
Mein erster, zugegebenerweise zynischer Gedanke war:
Das Nobelpreiskomittee möchte sein Image aufpolieren nach den letzten beiden Entgleisungen. Gleichzeitig wird eben diesen “Entgleisten” nun nolens volens noch mal Ehre erwiesen, einfach dadurch, dass sie in einen nun wieder würdigen Zusammenhang gestellt sind. Konsequent wäre, Obama und der EU-Kommision den Nobelpreis wieder abzuerkennen. Dann wäre die Glaubwürdigkeit wieder hergestellt. Aber das wird (darf) natürlich nicht geschehen.

heide sagt:
“Mein erster, zugegebenerweise zynischer Gedanke war:
Das Nobelpreiskomittee möchte sein Image aufpolieren nach den letzten beiden Entgleisungen.” Das war exakt auch mein erster Gedanke!

Kassandra sagt:
auch mein Gedanke! Und das ist sicher auch so. Letztes Jahr stand sie auch auf der Kandidatenliste, da wurde sie aber zugunsten der EU als nicht würdig empfunden.
Na ja, aber lassen wir dem Kind diese Freude.

DonPillo sagt:
Eine ohne Einschränkung zu begrüßende Auswahl!
Gegrämt hätte es mich,wenn Helmut Kohl den Nobel Preis erhalten hätte!

Markus sagt:
Das haben die beiden nicht verdient, in einem Atemzug mit den Kissingers, Obamas und der ebenfalls friedensstiftenden EU genannte zu werden.
Kann man auch ablehnen?

egon sunsamu sagt:
Es ist eine Beleidigung und Mißachtung ihrer menschlichen Größe, ihres Mutes und ihres Engagements, diese zutiefst demokratischen und charakterfesten Menschen durch diesen mittlerweile wertlosen Preis mit Kriminellen wie Arafat, Obama und Barroso auf eine Stufe zu stellen.
Ich protestiere!

Hinz-Egon Eumes sagt:
Herzlichen Glückwunsch zum Friedensnobelpreis.
Endlich bekommt diesen Preis die richtige Person. Handelt es doch von enormer Zivilcourage, in einem Land, in dem Mädchen und Frauen noch immer das Recht auf die Menschenrechte vorenthalten wird, sich in dieser Weise einzusetzen.

Locutus sagt:
Anders als Obama oder die EU wird dieses Mädel sicher keine anderen Länder bombardieren. Von daher ist es eine gute Wahl.


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