Sonntag, 28. September 2014

Kommt jetzt der ganz große Hammer - Enteignung - in Russland?

Thema: Sanktionen
cashkurs.com schreibt:
Jetzt wird´s ernst:
Einbringung von Enteignungsgesetz in russische Staatsduma


26.09.2014 | Autor: Roman Baudzus
Dass das Sanktionsbackpfeifenpingpong zwischen dem Westen und Russland den gesamten europäischen Kontinent wahrscheinlich wieder in die Rezession abdriften lassen wird, dürfte im Angesicht der aktuellen Entwicklungen fast schon ausgemachte Sache sein. Die Frage, auf welche Weise europäische Politiker, die den Anweisungen aus Washington hörig sind, ihren Bevölkerungen und Unternehmen Schaden zufügen, wird noch viel zu geringfügig gestellt. Jetzt könnte es für westeuropäische und amerikanische Unternehmen erst richtig knüppeldick kommen, nachdem sich abzeichnet, dass in Russland schon bald grünes Licht für potenzielle Vermögensenteignungen ausländischer Unternehmen gegeben werden könnte. Ein Sanktionsschwert, das vor allem die deutsche Wirtschaft bis ins Mark treffen würde.
[...]
Aber natürlich werden Ihnen Herr Gauck und Konsorten auch weiterhin versichern, dass all deren hirnlose und ideologisch verblendete Politik im besten Interesse von uns allen forciert wird. Bevor Putin den nun in die Staatsduma eingebrachten Gesetzentwurf unterzeichnen kann, muss dieser erst einmal sowohl im Unter- als auch Oberhaus des Moskauer Parlaments mit entsprechenden Mehrheiten verabschiedet werden.

Haben Sie daran auch nur die geringsten Zweifel? Also ich nicht. Vielmehr möchte ich Sie an einen weiteren meiner vor Kurzem publizierten Berichte erinnern, der da hieß: Erste Gegensanktionen Russlands: Putin wird EU wie ein Ei aufknacken. Seien Sie sich gewiss, dass die heutige Meldung, nach der Kaufland die größte Massenentlassungswelle in der Geschichte der Bundesrepublik ankündigte (insgesamt 55.000 Mitarbeiter), nur ein Witz gegen das sein dürfte, falls es für die deutsche Industrie auf einem ihrer größten Exportmärkte der Welt erst einmal richtig hart auf hart kommen sollte!

Lesen Sie den ganzen Beitrag (hier)


» der Kommentar des Blogschreibers «
Kann das denn sein, werter Herr Obama, dass eine "Regionalmacht" das Wirtschaftsgefüge einer Supermacht nicht nur ins Wanken, sondern zum Einsturz bringen kann?
Da waren wir dann doch etwas zu überheblich, oder?

Gerne wüsste ich wie sich die mächtigste Frau der Welt da rausreden will, obwohl schon im März viele Wirtschaftsbosse förmlich darum gebettelt haben, keine Sanktionen auszusprechen. Aber schon da war es ihr wichtiger die Befehle aus Washington auszuführen, als das Beste für das eigene Land und der eigenen Wirtschaft zu tun.


Kommentare aus dem cashkurs-forum

Gerhard4
Es wird so richtig spannend. Hat der Westen wirklich gedacht, er könne Russland wie x-beliebige kleine Staaten behandeln?

ironalex
Hallo Herr Baudzus,
warum muss in einer sog. Diktatur ein Gesetzentwurf erst im Unter- als auch Oberhaus des Moskauer Parlaments mit entsprechender Mehrheit verabschiedet werden, ehe Putin ihn unterzeichnen kann?
In einer Demokratie werden Gesetze vom leeren Parlament zu nachtschlafener Zeit klammheimlich durch gewunken.

bluestar
Die Zeiten in denen die Realwirtschaft etwas zu melden hatte sind doch längst vorbei. MIK und Finanzoligarchie steuern das Ruder in Richtung globaler feudalistischer Neuordnung und US-Absolutismus. Hoffentlich holt Russland den beschriebenen Hammer bald raus, damit die ganzen Lemminge und Schlagschatten in Deutschland aufwachen. Aber ich befürchte selbst ein wirtschaftliches Chaos wird bei der Masse im Kopf nichts bewegen.

AustinStunns
@ironalex
Ich hoffe dieser Quatsch ist nur Ironie.
Ansonsten empfehle ich dir nicht mehr so viele Kommentare auf Bild.de zu lesen, und dir von hirnverbrannten Menschen sagen zu lassen, dass Putin ein Diktator ist. Er ist ein demokratisch gewählter Präsident. Das einzig fragwürdige ist das Gesetz was er unter seinem Schüler Medwedejev hat einführen lassen, dass sein Amt mehr Machtfülle hat.
Natürlich muss auch über seine Gesetzesentwürfe abgestimmt werden.

MasterSeb
Langsam könnte es wirklich Sinn machen Aktien zu verkaufen und sich Put-Optionsscheine zuzulegen. Gerade da z.B. der DAX immernoch nah des Höchststands ist. Hatte zwar als ich mit Aktien angefangen habe nie gedacht mal auf ne fallende Wirtschaft zu setzen, aber ich dachte auch noch nicht, dass die Politik nicht nur gegen das Volk, sondern auch gegen die Industrie regiert.

Danke Klaus für den Hinweis

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