Sonntag, 14. September 2014

Die EU macht das nächste Fass ohne Boden auf

Thema: Ukraine

Barroso verteilt in Kiew weitere 760 Millionen Euro aus Steuergeldern

EU-Kommissionspräsident Barroso hat der Ukraine in Kiew die Zahlung von weiteren 760 Millionen Euro für Oktober zugesichert. Im Gegenzug solle die Ukraine "Reformen" durchführen. Welche das sind, ist unbekannt. Es gibt keine Kontrolle der Verteilung des Geldes. Wegen der verheerenden Wirtschaftsdaten ist zu erwarten, dass die europäischen Steuerzahler das Geld nie mehr wiedersehen werden.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat der EU die Auszahlung von weitern 760 Millionen Euro aus europäischen Steuermitteln bereits im Oktober zugesagt. Barroso sprach, wie Novoye Vremia berichtet, auf dem jährlichen Meeting der Yalta European Strategy (YES). Barroso sagte, dass bereits 600 Millionen Euro ausbezahlt wurden. Was mit dem Geld geschehen ist, ist unbekannt. Insgesamt hat die EU der Ukraine die Auszahlung von 1,6 Milliarden Euro zugesagt. Die Auszahlung war an die schwammige Bedingung geknüpft, das Land müsse “Reformen” durchführen und die Korruption bekämpfen.

Tatsächlich ist die Ukraine pleite. Sie braucht das Geld, um das Finanzsystem zu stützen und um einen Teil der Gazprom-Rechnungen an Russland zu bezahlen.

Russland ist es dank der geschickten Strategie Putin gelungen, Europa zum Zahlmeister der Ukraine zu machen. Barroso kündigte am Samstag in Kiew an, dass es weiter Zahlungen geben werde, die über die bereist zugesagten hinausgehen sollen, berichtet Ukrinform.

Das Geld wird, wie in Griechenland, in einem Fass ohne Boden versickern. Die Wirtschaft stürzt ab – die ukrainische Zentralbank erwartet für dieses Jahr einen Einbruch von 10 Prozent.

Während die europäischen Steuergelder das globale Finanzwesen und die Engergie-Multis stützen, schickte Russland, etwas altmodische, einen zweiten Konvoi mit rund 2000 Tonnen Hilfsgütern in das Krisengebiet Donbass. Wenige Stunden später erreichte die Kolonne mit Medikamenten, Lebensmitteln und Stromgeneratoren russischen Medien zufolge Lugansk. In der Separatistenhochburg ist seit Wochen die Versorgung mit Strom und Wasser ausgefallen.

Anders als beim ersten Hilfskonvoi verlief dieser ohne Streit.

Beim ersten hatte die Nato noch behauptet, er sei eine getarnte Invasion. Nun ist die Ukraine in der Form an die EU angeschlossen, dass Politiker wie Angela Merkel und Sigmar Gabriel deutsche Steuergelder in eine weitere unkontrollierbare Region leiten, wo sie versickern und Oligarchen gestützt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Amerikaner Folge leisten.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

Dollar u. Euro sind der größte Betrug seit Ende des Zweiten Weltkrieges sagt:
Wie lange sehen wir diesem Feudalismus noch zu!
Korrupte Staaten übelster Art werden fianziert und als Dank werden bei durch die EZB mit Nanozinsen und Infaltion die Altersvorsorge, Riester und Lebensversicherungen zerstört.
Alleine in 11 Jahren hat der Euro sage und schreibe nach Berechnungen von unabhängigen Nationalökonomen um über 65% Kaufkraft verloren.
Wer kontrolliert denn diese völlig entartete EU die sich die Taschen volstopfen und uns immer mehr enteigenen!
Leute wacht endlich auf, die Mafia hat mehr Sozialstrukturen als die USA – EU, wir werden jeden Tag mehr an den Abgrund geführt!
Die EU muss zurück abgewickelt werden und der Inflationseuro muss verschwinden.
Deshalb legt euer Geld jenseits dieses Schuldgeld Systems an, es gibt genug Möglichkeiten.
Wir werden beraubt

L.K. sagt:
760 Mio. von Herrn Barroso und nochmals 500 Mio. von Frau Merkel als Kreditzusage; dass dürfte ja für den antirussischen Schutzwall fast reichen.

Romie sagt:
Das glaub ich nicht, da fließt schon noch was extra, bestimmt aus Deutschland. Also – in die Hände gespuckt und ran an die Arbeit, damit Schäuble kassieren und überall verteilen kann. Ach ja, der Soli wird vermutlich bald eine Kriegssteuer und die Maut kommt für alle Autofahrer zusätzlich zur KFZ-Steuer. Straßenbau damit? Ja, aber nicht in Deutschland.

Adlerauge sagt:
Wieviel “offene Briefe” müssen noch geschrieben und über das Netz veröffentlicht werden, bis die Politikdarsteller endlich von ihren wahnwitzigen Aktionen, die bereits Milliarden-Schaden in Europa angerichtet haben, ablassen?
Offener Brief an Außenminister Kurz und die Österreichische Bundesregierung:
http://www.contra-magazin.com/2014/09/ukraine-krise-offener-brief-aussenminister-kurz-und-die-oesterreichische-bundesregierung/

Dagmar sagt:
Wer autorisiert diese Figur dazu, das Geld, das ihm nicht gehört, mit vollen Händen heraus zu schmeißen? Was geht uns die Ukraine an? Was gehen uns die Amis an?
Nahezu jeder Staat weltweit ist bis über die Halskrause bei den Banken verschuldet. Und damit die Banken darunter nicht zusammen brechen, verschulden sich die selben Staaten bei den selben Banken noch höher. Was passiert denn, wenn man am Ende der Schulden einfach mal die letzten 9 Stellen streicht? Dann könnten Schulden und Geldmenge sich wieder einander annähern. Was wäre daran schlecht?

khaproperty sagt:
Das ist ganz sicher eine zumindest politische Veruntreuung von Steuermitteln in unvorstellbarer Höhe. Woher nehmen diese Funktionäre ohne jede demokratische Legitimation und ohne ausdrückliche Vollmachten diese unglaubliche Unverschämtheit?
Unterschlagung und Untreue scheinen in der EU schlimmer noch verbreitet als in den Mitgliedsnationen.

No more taxation sagt:
Diese Politiker haben sich zweifelsohne der Kontrolle durch den Wähler entzogen, der genannte ist by the way “nur” oberster Verwaltungsbeamter und keineswegs gewählt worden. Wer dahin noch Steuern abführt ist selbst schuld.

Alex Gruber sagt:
Es erfüllt mich mit Wut, wenn ich lesen muss, wie unsere Steuergelder dort versenkt werden. Völlig korrupte Politiker spielen anderen völlig korrupten Politikern Geld zu, welches wir vermutlich nie wieder sehen. Und das wo die Steuerlast bei uns ohnehin schon enorm ist und jährlich schlimmer wird.
Die Aussichtlosigkeit, dass sich hier irgendwas ändert erfüllt mich mit Ohnmacht. Ich habe den Eindruck, dass uns diese Verbrecher das letzte Geld aus der Tasche ziehen und wir schauen dabei zu und machens uns hinterm Fernseher gemütlich. Was tun?

Gabriele sagt:
Mit wessen Legitimation wird dies gemacht?
Einfach so? Klasse – Steuergelder für ein rechtes Regime.
Und bei uns werden Museen und Theater geschlossen, die Schulen verrotten, “kein Geld” für Lehrer, Erzieher, Altenpfleger…. Kaputte Straßen, marode Brücken, alles im Argen.
Die steinreichen Oligarchen in der Ukraine können ihre “Reformen” ganz locker selber finanzieren!
Warum lassen wir uns alles gefallen?

Janako sagt:
Was ich immer so faszinierend finde:
Russland schickt Sachgüter, wie Lebensmittel, Decken, Generatoren usw.
Europa schickt Geld.
Ich bin sicher, dass so zumindest russische Hilfe bei normalen Bürgern ankommt, die zum größten Teil – ähnlich wie der normale Grieche auch – nichts für den Schwachsinn können, den “die da oben” angerichtet haben.
Ich persönlich spende auch lieber zwei Decken und einen 6er Pack Wasser, bevor ich bereit wäre Geld zu spenden. Da weiß ich wenigstens, dass es um ein vielfaches wahrscheinlicher da ankommt, wo ich es gerne haben würde.

La Paloma sagt:
Mal zwischendurch ...
Zweiter russischer Hilfskonvoi fuer die Ostukraine ist schon wieder auf dem Weg nach Hause.
http://rt.com/news/187620-russia-second-convoy-lugansk/

Ökognom sagt:
Ich würde gern einmal den Prozess verstehen, auf dessen Weg solche Mittel freigegeben werden können. Es kann ja wohl kaum nur einen EU- Kommissionspräsident geben, der solche gleichermaßen diktatorische Entscheidungen treffen kann, oder?
Wer also war an den Entscheidungen beteiligt?
Namen derjenigen, die für eine solche Entscheidung gestimmt haben? Namen derjenigen die gegen eine solche Entscheidung gestimmt haben?
Wie und durch was sind solche Entscheidungen legitimiert?
Das sind wichtige Informationen für die spätere Aufbereitung.


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