Samstag, 9. August 2014

Wer ist nach der Ukraine dran - werden sie Afrika ihre Demokratie bringen?

Thema: Wer ist als nächster dran?
USA wollen Milliarden investieren
Obama: "Ein neues Afrika ist im Entstehen"

07.08.2014, 09:17 Uhr | dpa, AFP
Hilfe für Afrika, aber auch Jobs für die heimische Wirtschaft: Mit Investitionen in Höhe von insgesamt 33 Milliarden Dollar (24,7 Milliarden Euro) wollen die USA Afrika zu einem neuen Boom verhelfen, aber auch kräftig mitverdienen. Allein 14 Milliarden Dollar würden US-Firmen - darunter die Hotelkette Marriott sowie Coca Cola - auf dem Kontinent anlegen, verkündete Präsident Barack Obama auf dem Afrika-Gipfel in Washington.

"Ich glaube, ein neues Afrika ist im Entstehen. Der Schlüssel um den den nächsten Wachstumsschub dort zu starten liegt allerdings nicht in den USA sondern vor Ort", sagte Obama. Positiver Nebeneffekt für ihn: In den USA würden durch die angekündigten Investitionen Zehntausende Jobs gefördert.

Mit den Investitionen hoffen die USA, stärker auf den afrikanischen Märkten Fuß zu fassen und ihren Rückstand gegenüber China und der EU zu verringern. Die afrikanische Wirtschaft verzeichnet seit Jahren ein kräftiges Wachstum, für 2014 sagt der Internationale Währungsfonds (IWF) für die Länder südlich der Sahara einen Anstieg um 5,4 Prozent voraus. Ein Großteil der Bevölkerung auf dem Kontinent lebt aber weiterhin in Armut.

Abbau von Handelsbarrieren

Am wichtigsten seien nun die Reformen, zu denen sich die führenden Politiker der afrikanischen Ländern verpflichtet hätten, sagte Obama. So sollten Investoren angelockt und Handelsbarrieren abgebaut werden - insbesondere zwischen den Staaten Afrikas.

In zahlreichen Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden hatten sich drei Tage lang 5400 Delegierte sich mit Themen rund um Wirtschaft, Entwicklung und Sicherheit auf dem Kontinent befasst. Auch 50 afrikanische Staats- und Regierungschefs waren nach Washington gekommen. "Dies war ein herausragendes Ereignis", lobte Obama.

Er kündigte zudem an, die Bemühungen der USA im Kampf gegen Hunger und Aids auszubauen. Interaction, ein Bündnis aus mehreren Nichtregierungsorganisationen, stelle ihm zufolge neue Mittel in Höhe von vier Milliarden Dollar zur Verfügung. Damit sollen unter anderem mehr Medikamente sowie Impfstoffe geliefert werden.

Förderung von militärischen Friedenseinsätzen

Um die Friedensbemühungen auf dem Kontinent zu stärken, wollen die USA zudem die Armeen von sechs Ländern für internationale Friedenseinsätze unterstützen. Im Laufe der kommenden drei bis fünf Jahre sollten jährlich 110 Millionen Dollar (82 Mio Euro) an die Streitkräfte in Ghana, Äthiopien, Ruanda, Tansania, Uganda und dem Senegal fließen.

Laut Obama geht es nicht darum, die eigene Stellung auf dem Kontinent auszubauen, sondern mit Partnern in den jeweiligen Regionen zusammenzuarbeiten. Die Friedenstruppen in Somalia und der Zentralafrikanischen Republik sollten zudem mit mehr Material unterstützt werden.
Quelle: T-online.de

Kommentare aus dem T-Online-Forum

veilchen
Da war CHINA aber weit aus schneller Herr Obama!

Rodes
Also, die Schlagzeile zu diesem Bericht muss doch heißen:
Amerika versucht seit Jahrzehnten die Welt zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Nun ist Afrika dran.

Deppenstadt
Na ja, den Norden Afrikas hat er durch seine Politik schon in Schutt und Asche gelegt. Soll nun der Rest auch noch dran glauben?

Wallerwalter
Ich wird verrückt! Kann der Mann nicht mal vor seiner Haustür kehren?

Limsa
Zitat: "Ein Großteil der Bevölkerung auf dem Kontinent lebt aber weiterhin in Armut." Den Weg aus der Armut bringen ihnen garantiert viele Hotel-Ketten und Coca-Cola... und für die Friedenstruppen gibt es neue Waffen Made in USA.

Karlchen
Und das nicht ohne Hintergedanken...
Wäre viell. auch gut, wenn die USA was in den zerbombten Gazastreifen investieren würden, die haben schließlich auch die Granaten usw. geliefert! Warum die EU, und ganz besonders DE jetzt für die Verwüstung zahlen soll ist mir rätselhaft.

Wallerwalter
Unsere Politiker versprechen auch und halten es auch, wenn es um ihre Diäten geht!
KarlderKuehne
Ja mein Gott, irgendwo muss der Genmais und die Chlorhähnchen doch hin.

Verges
Amerika ist finanziell total am Ende! Es schleppt sich von einer Bankrott- erklährung zur Nächsten.
Trotzdem will der Präsident die Heimat seiner Vorfahren aufrüsten!
Ein Schelm der Arges dabei denkt!

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